| Doppelte Abfindung |
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Autor: |
James M. Cain |
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Produktion: |
DLR 2002 |
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Regie: |
Norbert Schaeffer |
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Bearbeitung: |
Norbert Schaeffer |
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Länge: |
55 Min. |
Mitwirkende: |
Walter Huff: Andreas Grothgar
Phyllis Nirdlinger: Naomi Krauss
Lola
Nirdlinger: Karina Plachetka
Keyes: Manfred Zapatka
Ferner wirken mit:
Andreas Erfurth, Fred Grätz, Gerd Grasse, Max Hopp, Shelly Kupferberg, Markus
Meyer, Olaf Oelstrom und Katharina Zapatka |
Inhalt: |
Wie plant man einen perfekten Mord? Versicherungsvertreter Walter Huff empfiehlt
eine gute Unfallversicherung für das Opfer und einen verlässlichen Komplizen für
die Ausführung der Tat. Beides kann er seiner Klientin Phyllis Ni rdlinger
bieten, die ihren Mann ins Jenseits befördern will. Der Plan scheint perfekt.
Herbert Nirdlinger muss aus einem Zug fallen, damit die Versicherung die
doppelte Summe zahlt. Das minutiös geplante Verbrechen klappt tatsächlich
beinahe wie am Schnürchen. Nur Huffs Chef will einfach nicht an einen Unfall
glauben. Und außerdem hat Walter Huff bei seinem Mordplan ein entscheidendes
Detail übersehen: den Charakter seiner verführerischen Komplizin und
Geliebten.
James M. Cain (1892-1977) war Journalist und Schriftsteller.
Er gilt als Vertreter des amerikanischen "hard boiled"-Krimis und als
Mitbegründer des "Roman Noir". Die Romane "Wenn der Postmann zweimal klingelt"
und "Doppelte Abfindung", die in den 30er Jahren erschienen, machten ihn
weltberühmt. "Double Indemnity" wurde 1944 von Billy Wilder verfilmt. |
Bemerkungen: |
Ein Krimi, der über den Großteil der Spieldauer zu unterhalten weiß. Viele
überraschende Wendungen und Klippen stellen sich dem Fortgang in den Weg, was
das Spannungspotential ordentlich aufrecht hält. Leider sind es schließlich aber
dann doch ein, zwei Wendungen zuviel, um das Ganze noch glaubhaft zu machen. Das
wirkt dann alles doch ein bisschen zu sehr aufgesetzt. Zumal das gefundene Ende
hier nicht wirklich überzeugt.
Etwas missfallen hat mir auch, dass Cain hier
einige Motive aus seinem Erfolgsroman "Wenn der Postmann zweimal klingelt"
übernommen hat - Originell ist etwas anderes.
Die Sprecher liefern zwar
eine solide Leistung ab, reißen aber nicht wirklich zu Begeisterungsstürmen hin.
Gleiches gilt für die Soundkulisse. Das ist insgesamt durchschnittliche
Radioqualität - nicht mehr, nicht weniger.
Eigentlich hat die Geschichte
ordentliches Potential, überreizt das Blatt allerdings etwas in der Geschichte,
so dass letztlich hier - auch aufgrund der technischen Umsetzung - nur eine
durchschnittliche Produktion ergibt. |
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