| Dunkler Schlaf |
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Autor: |
Karin Fossum |
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Produktion: |
DLR 2004 - DAV 2006 |
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Regie: |
Götz Naleppa |
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Bearbeitung: |
Andrea Czesienski |
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Musik: |
Thomas Köner |
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Länge: |
53 Min. |
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Mitwirkende: |
Kommissar Sejer: Winfried Glatzeder

Bild: rbb/Oliver Ziebe
Andreas: Matthias Walter
Zipp: Oliver
Urbanski
Irma: Christine Oesterlein
Robert: Jens Bohnsack
Frau
Winther: Corinna Kirchhoff |
Inhalt: |
Chronischer Geldmangel treibt Andreas und Zipp durch die Straßen einer
norwegischen Kleinstadt. Sie reißen einer jungen Frau die Tasche weg. Deren Kind
fällt dabei aus dem Wagen. Die Beute reicht gerade für einen Joint. Bei einem
Einbruch in das Haus der einsamen Irma Funder stürzt Andreas. Bewegungslos
bleibt er in ihrem Keller liegen. Von nun an ist er Irma hilflos ausgeliefert.
Kommissar Sejer befragt Zipp, erfährt jedoch nichts als Lügen. |
Bemerkungen: |
Karin Fossums Krimi "Dunkler Schlaf" in ein Hörspiel zu packen, ist keine
leichte Aufgabe. Der stilistische Aufbau der Vorlage ist in der Form des
Hörspieles kaum adäquat wiederzugeben. Was bleibt, ist die "bloße" Erzählung der
Geschichte.
Die Figuren, die durch ein tragisches Zusammentreffen zu
Tätern und Opfer werden, sind entsprechend der Charakterisierung gut gewählt und
werden insofern auch von den Sprechern durchweg gut interpretiert. Das wirkt
allerdings aufgrund der bewusst einfachen Dialoge zwar oft hölzern, passt aber
gut ins Gesamtbild.
Götz Naleppa hat die Stimmung des Romans recht gut
eingefangen. Auch wenn dem Stück mehr Spielzeit zu gönnen gewesen wäre, genügt
es um zumindest eine ordentliche Portion des Flairs der Vorlage einzufangen.
Ein skandinavischer Krimi, der die Düsternis, die man diesem Genre
nachsagt, sehr gut transportiert. Rabenschwarz geht es hier zu und auch wenn der
Fall weniger im Bereich "Krimi" zu punkten weiß, fesselt er doch den Hörer durch
die gekonnte Schilderung der finsteren Ereignisse. Auf jeden Fall ein Ohr
wert!
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