Edgar Allan Poe 29 - Der Kopf des Teufels
  Autor: frei nach Edgar Allan Poe
  Produktion: Lübbe- Audio / Stil 2008
  Regie: Christian Hagitte und Simon Bertling
  Bearbeitung: Melchior Hala
  Musik: Christian Hagitte
  Länge: 65 Min.
  Cover

Mitwirkende:

Edgar Allan Poe: Ulrich Pleitgen
Toby Dammit: Simon Jäger
Richter: Werner Bussinger
Landor: Peter Schiff
Henker: Udo Schenk
Führer der Bürgerwehr: Claudio Maniscalco
Direktor: Friedhelm Ptok
Templeton: Till Hagen
Gorn: Lutz Riedel
Wärter: Andreas Sparberg

Inhalt:

Leonies Verschwinden beschäftigt Poe. Plötzlich findet ein Bote zu Landors Landhaus und übergibt ihm eine Botschaft, in der beschrieben steht, wo er Leonie finden kann. Er überredet den Boten, ihn zu begleiten. Die Botschaft führt ihn in eine Höhle, die sich als Falle entpuppt.

Bemerkungen:

Der Knaller kommt zum Schluss. Der Abschluss der siebten Staffel ist gleichzeitig eine der schwärzesten Folgen der ganzen Serie. Allein schon der Auftakt, bei dem man ja - aus der Drohung Gorns in der vorangegangen Folge - weiß, dass sich hinter der geheimnisvollen Botschaft eine Falle verbergen muss, sorgt für permanenten Nervenkitzel. Dieser steigert sich dann noch ins Extreme, als die Falle tatsächlich zuschnappt und spätestens ab da, quälen die Macher ihren Protagonisten und den Hörer so richtig.

Hatte man geglaubt, das vergangene Ereignisse abgehakt wären, so muss man feststellen, dass dem nicht so ist und die Gefahr für Poe größer ist, denn je.

Auch wenn diese Geschichte ein Selbstläufer ist, die Macher lassen hier in keinem Punkt die Zügel schleifen. Ob es das hervorragende Sprechercast ist, dem großartige Leistungen bis in die kleinste Rolle zu attestieren sind, oder die erstklassigen Kulissen, mit denen man das Ohr des Hörers verwöhnt - hier ist alles wirklich perfekt und sorgt für besten Hörgenuss.

Eine der besten Folgen der gesamten Reihe und man kann nach diesem Hörspiel nur hoffen, dass die achte Staffel nicht zu lange auf sich warten lässt.

 

Meine Wertung: + + + + +

 

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