| Edgar Allan Poe 1 - Die Grube und das Pendel |
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Autor: |
Melchior Hala nach Edgar Allan Poe |
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Produktion: |
Stil / Lübbe Audio 2003 |
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Regie: |
Simon Bertling, Christian Hagitte |
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Musik: |
Simon Bertling, Christian Hagitte |
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Länge: |
60 Min. |
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Mitwirkende: |
Ulrich Pleitgen, Viola Morlinghaus, Joachim Kerzel, Till Hagen, u.a. |
Inhalt: |
Ein zunächst namenloser Ich-Erzähler, der durch einen schweren Unfall offenbar
sein Gedächtnis verloren hat, wacht in der kargen Zelle einer Heil- und
Pflegeanstalt auf. Er kann sich an nichts erinnern. Grauenhafte Albträume
martern ihn in der Nacht. Der Abt des Klosters rät ihm, eine Art Traumtagebuch
zu führen, um dadurch sein Gedächtnis vollständig wiederzuerlangen. Der erste
Name, der dem Mann ohne Identität einfällt, ist Edgar Allan Poe - und als
solcher irrt er nun durch seine eigenen Erzählungen. Aus seinem Unbewußten
steigen schaurige Dinge auf. Woher kommen die geheimnisvollen Seufzer im
Klostergarten? Als das Brunnenwasser eines Nachts voller Blut ist, flieht er. Er
verläßt das Kloster ausgerechnet um Mitternacht. Seine nächste Wahrnehmung sind
eine Grube und ein Pendel... |
Bemerkungen:
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Es gibt wenige Hörspiele, von denen ich noch genau weiß, wann und wo ich sie
zuerst gehört habe. Dieses gehört dazu. Es bildet den mehr als angemessenen
Auftakt zu einer Serie, die auch nach nunmehr 25 Folgen von ihrer Qualität -
sowohl inhaltlich, als auch in der technischen Umsetzung - verloren hat.
Die Rahmenhandlung der Serie ist hier allerdings noch sehr im
Hintergrund. Tatsächlich nimmt hier die Poe-Erzählung selbst, das Gros der
Geschichte ein. Was keine Fehler ist, denn diese düstere Geschichte hat ein
richtig gutes Potential, das Stil auch gekonnt umzusetzen wusste. Die
beklemmende Atmosphäre wird hervorragend transportiert - Das Hörspiel zieht
einfach den Hörer in den Bann.
Ulrich Pleitgen zeigt bereits hier, dass
die Wahl für den Protagonisten der Serie zu Recht auf ihn fiel. Er verleiht der
Figur ein perfektes Flair. Aber nicht nur dort hat Stil ein gutes Händchen
bewiesen, auch an den anderen Sprechern gibt es nicht das Mindeste auszusetzten.
Als Fazig genügt ein Satz: Ein grandioses Hörspiel zum Auftakt einer
grandiosen Hörspielserie! |
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