Edgar Allan Poe 10 - Das ovale Portrait
  Autor: Melchior Hala nach Edgar Allan Poe
  Produktion: Stil / Lübbe Audio 
  Regie: Simon Bertling, Christian Hagitte
  Bearbeitung: Melchior Hala
  Musik: Simon Bertling, Christian Hagitte
 

Mitwirkende:

Ulrich Pleitgen, Iris Berben, Gerald Schaale, Till Hagen, u.a.

Inhalt:

Auf der Suche nach der verschwundenen Leonie Goron kann Poe sich in Dr. Templetons Haus einschmuggeln. Hier entdeckt Poe ein seltsames Portrait in einem ovalen Rahmen. Das ist nicht alles. Im Keller-Labyrinth findet er Leonie Goron, und sie ist nicht allein: In ihrer Gesellschaft befinden sich mehrere grauenvoll zugerichtete Leichen...
'Ich dachte über dies alles vielleicht eine Stunde lang nach, meine Blicke immer fest auf das Portrait gerichtet, bis ich endlich das ganze Geheimnis dieses sonderbaren Bildes entdeckte und zurück aufs Kissen sank.'

Bemerkungen:

In der nunmehr dritten Staffel hat diese Serie in Bezug auf die Rahmenhandlung nun richtig ordentlich Fahrt aufgenommen. In dieser Folge steht diese auch deutlich im Vordergrund und die eigentliche, Titel gebende Geschichte wird auf ein Minimum reduziert.
Das hört sich schlimmer an, als es tatsächlich ist, denn diese Folge bringt alles mit, was man an dieser Serie so schätzt. Die düstere und unheimliche Stimmung steht von Anfang bis zum Ende.

Bei den Sprechern liegt hier erneut die Hauptlast bei Ulrich Pleitgen, der sich auf gleich bleibend hohem Niveau bewegt. Auch von den restlichen Sprechern hört man solide Leistungen, wenngleich sie aufgrund der Rollengröße hier etwas zurückstehen.

Stil zaubert hier auch wieder eine unglaublich plastische Kulisse. Sounds und Musiken passen stets hervorragend. Da zeigt man ohnehin in dieser Serie kaum Schwächen.

Hier passt wieder alles zusammen, Sprecher, Atmosphäre, Sound und vor allem die Geschichte - Ein Hörspiel vom Feinsten und mE eines der besten der gesamten Serie bisher.

 

 

Meine Wertung: + + + + +

 

 
   


 

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