| Edgar Allan Poe 5 - Sturz in den Mahlstrom |
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Autor: |
Melchior Hala nach Edgar Allan Poe |
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Produktion: |
Stil / Lübbe Audio 2004 |
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Regie: |
Christian Hagitte / Simon Bertling |
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Musik: |
Christian Hagitte / Simon Bertling |
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Länge: |
68 Min. |
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Mitwirkende: |
Edgar Allan Poe: Ulrich Pleitgen
Leonie Goron: Iris Berben
Israel Hands:
Benno Führmann
Tore: Manfred Lehmann
Hardy: Jürgen Wolters
Lars Hansen:
Till Hagen
Sven: Thomas B. Hoffmann
u.v.a. |
Inhalt: |
Während einer Schiffsreise rettet Poe von einem Wrack die einzig Überlebende
eines Schiffbruches. Ihr Name ist Leonie Goron. Mit ihr kommt ein
geheimnisvoller Sarg an Bord. Doch bevor Poe mehr über Leonie erfahren kann,
gerät das Schiff in einen Sturm. Und Poe wird in den Mahlstrom eines
fürchterlichen Albtraums hinabgezogen. "Den Rand des Wirbels bildete ein breiter
Gürtel von schimmernder Gischt; doch nicht das kleinste Teilchen davon geriet in
den Schlund des fürchterlichen Trichters." |
Bemerkungen: |
Mit dem "Sturz in den Mahlstrom" startet die Serie in ihre zweite Staffel. Das
Konzept des Nebeneinanders von Serienhandlung und Titel gebender Geschichte wird
auch hier beibehalten, allerdings nimmt der Rahmen um Edgar Allan Poe selbst
mehr Raum ein. Das schränkt aber zum Glück den zweiten Handlungsstrang nicht
ein, denn hier legt man einfach mehr Spielzeit zu. Es wäre auch schade, denn der
Traum Poes vom "Mahlstrom" ist wirklich durchweg hörenswert. Die Geschichte wird
hier recht gut eingebunden und passt hier richtig in den Rahmen. Auch dieser hat
einiges zu bieten: Poe trifft hier auf Leonie Goron und beide erleben eine sehr
atmosphärisch sehr gut inszenierte Fahrt auf dem Schoner
"Independence".
Ulrich Pleitgen kann hier als Edgar Allan Poe erneut
überzeugen. Ab dieser Folge gesellt sich nun eine dauerhafte Weggefährtin an
seine Seite. Iris Berben macht hier als Leonie Goron eine sehr gute Figur. Eine
wirklich gute Wahl - wie man auch im weiteren Verlauf der Serie noch feststellen
darf.
Insgesamt ist diese Folge, gerade - aber nicht nur - nach der etwas
dünnen (nur an der Serie selbst gemessen) Vorgängerfolge, ein richtiger Knaller.
Atmosphärisch äußerst gelungen, schafft auch Stil hier wieder das "Kino im Kopf"
wirklich werden zu lassen. Klasse! |