| Ein perfekter Freund |
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Autor: |
Martin Suter |
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Produktion: |
NDR 2003, DAV 2004 |
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Regie: |
Annette Berger |
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Bearbeitung: |
Susanne Hoffmann |
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Musik: |
Milan Meyer |
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Länge: |
51 Min. |
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Mitwirkende: |
Fabio Rossi: Boris Aljinovic
Norina Kessler: Nicolette Krebitz
Marlen:
Anne Moll
Lucas: Konstantin Graudus
Rolf Becker, Emilio Castoldi, Sabine
Falkenberg, Gerhard Garbers, Meike Harten, Kerstin Hilbig, Hans Michael Kissing,
Lennart Krüger, Erik Schäffler, Lena Stolze, Sonja Szylowicki, Henning Venske,
Werner Wölbern, Marc Zippel |
Inhalt: |
Als Fabio Rossi zu sich kommt, liegt er im Krankenhaus. Die Hälfte seines
Gesichts kann er nicht spüren, schlimmer noch: er kann sich nicht erinnern, wie
er hierher gekommen ist. Auch die Frau, die sich über ihn beugt und ihn küsst,
erkennt er nicht, obwohl sie behauptet, seine Freundin Marlen zu sein. Sein
bester Freund Lucas erklärt ihm, er hätte sich von Norina, der Frau, die er
liebt, getrennt und würde jetzt bei Marlen leben. Außerdem erfährt er, dass er
bei der Zeitung gekündigt hat, bei der er schon seit einigen Jahren als Reporter
arbeitete.
Mühsam versucht Fabio, die letzten 50 Tage seines Lebens zu
rekonstruieren. Zuletzt recherchierte er für eine Story über Prionen in der
Schokolade eines Schweizer Herstellers. Prionen sind Eiweißmoleküle von
BSE-verseuchten Rindern. Der Schweizer Konzern setzt alles daran, diese
Nachricht nicht an die Öffentlichkeit dringen zu lassen. Zunehmend wächst auch
sein Misstrauen gegen den Freund Lucas, der inzwischen mit Norina zusammenlebt
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| Bemerkungen: |
Dieser Krimi nach dem Roman von Martin Suter wurde perfekt in Szene gesetzt.
Dass Zusammensetzen des Puzzles um Fabio Rossis wird Stück für Stück - auch für
den Hörer - aufgelöst. Von der Story her gibt es bis dahin nichts zu
meckern.
Dass das Ende etwas unbefriedigend ist, etwas plötzlich und für den
Verlauf der Geschichte auch unpassend klingt, ist hier das einzige Manko. Hier
wären vielleicht zur Klärung ein paar Minuten mehr sinnvoll gewesen.
Das ist dann
weitestgehend auch der einzige Kritikpunkt. An allem anderen gibt es kaum etwas
auszusetzen. Glänzend aufgelegte Sprecher, die sich mit keinerlei überflüssigen
Dialogen sich und die Hörer quälen müssen und eine für Radioproduktionen schon
fast ungewohnt dichte Kulisse machen das Stück zu einem wirklichen Tipp für's
Ohr. |
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