| Eis |
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Autor: |
James Follett |
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Produktion: |
WDR 1988 |
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Regie: |
Heinz Dieter Köhler |
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Musik: |
Matthias Thurow |
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Länge: |
77 Min. |
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Mitwirkende: |
Josef Tratnik, Matthias Ponnier, Susanne Tremper, Michael Prelle, Hansjoachim
Krietsch u. a. |
Inhalt: |
In einem geophysikalischen Labor in der Antarktis wird ein ungewöhnliches Beben
registriert. Der Forscher Glyn Sherwood hat den Verdacht, dass es dadurch zu
einer weiteren Naturkatastrophe gekommen sein könnte: Seiner Meinung nach hat
sich ein riesiges Eisstück vom Südpol gelöst. Da ihm der Chef der
Beobachtungsstation nicht glauben will, begibt Sherwood sich mit zwei Kollegen
heimlich auf eine Expedition zur fraglichen Stelle. Sie entdecken eine riesige
neue Bucht, doch von dem Eisberg ist nichts zu sehen. Erst auf der Schiffsreise
nach Hause finden die Wissenschaftler zufällig den Beweis: Ihr Schiff kollidiert
nur einen Segeltag von Kapstadt entfernt mit dem Eisberg und kentert. Die Medien
sind zunächst begeistert von diesem neuen "weißen Atlantis". Doch nach einiger
Zeit erkennt man die Bedrohung: Die Eisinsel von der Größe Grönlands bewegt sich
auf das amerikanische Festland zu. Manhattan ist in Gefahr eine Kollision
würde katastrophale Auswirkungen haben. In einem verzweifelten Großeinsatz
werden zivile und militärische Schiffe zur Kurskorrektur der überdimensionalen
Eisscholle eingesetzt, aber der Erfolg bleibt bis zur letzten Minute
ungewiss.
James Follett, geboren 1939 im englischen Tollworth, arbeitete
bis 1976 als Schreibkraft beim britischen Verteidigungsministerium, ehe er sich
ganz der Schriftstellerei widmete. Er schrieb über 20 Romane (zuletzt "Return of
the Eagles", 2004), mehrere Fernsehdrehbücher sowie zahlreiche Hörspiele für die
BBC. |
Bemerkungen: |
Das Thema und die Produktion wirken ein bisschen dünn geraten. Die Geschichte
hat zwar grundsätzlich viel Spannung, die aber größtenteils von der Produktion
nicht vermittelt werden kann. Etwa zu unspektakulär geht es hier zur Sache.
Sicherlich hat das Hörspiel zwanzig Jahre auf dem Rücken, aber der
Produktionsstandard hätte auch damals schon deutlich mehr möglich gemacht. Die
Geschichte schreit gerade zu danach, sie mit Sound zu füllen. Die trockene Art
passt leider rein gar nicht zum Inhalt.
Schade, die Story bietet sich
wirklich für einen spannenden Zweiteiler an, leider lässt man dieses Potential
zu ungenutzt. Man kann sich zwar an den guten Sprechern und der guten Geschichte
erfreuen, aber hier wäre deutlich mehr möglich gewesen. |
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