| Epic |
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Autor: |
Conor Kostick |
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Produktion: |
Oetinger-Audio |
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Regie: |
Frank Gustavus |
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Bearbeitung: |
Frank Gustavus |
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Musik: |
Jan Peter Pflug |
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Länge: |
384 Min. |
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Mitwirkende: |
Andreas Fröhlich, Woody Mues, Julia Fölster, Peter Weis, Dietmar Mues, Gisela
Trowe u. v. a. |
Inhalt: |
Willkommen in Epic! Drücke "Play" und eine andere Welt öffnet sich...
Epic
ist mehr als ein Computerspiel. Auf Neuerde, einem Planeten irgendwo im
Universum, ist Epic eine Frage von Leben und Tod. Die Menschen, die hier leben,
spielen in Epic um ihre gesellschaftliche Stellung und ihren Besitz. Erik weiß,
dass er erfolgreich sein muss, um zu verhindern, dass seine Familie alles
verliert. Immer weiter wagen er und seine Freunde sich hinein in die gefährliche
Welt, die von Drachen und Fantasiegestalten beherrscht ist. Erik hat nur ein
Ziel: Er möchte das Zentrale Lenkungskomitee, das alle Regeln bestimmt, besiegen
und die Menschen in eine bessere Zukunft
führen...
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Bemerkungen: |
Mit Frank Gustavus' neuem Werk "Epic" wagt man sich an die Umsetzung des
Romandebuts von Conor Kostick. Dieser hat hier für seinen Erstling ein Thema
gewählt, in dem er sich gut auskennt. Kostick ist nicht nur Rollenspieler,
sondern auch Erfinder des ersten interaktiven Rollenspiels der Welt. Man merkt
es dem Stück an, denn gerade die Bereiche, die sich im Rollenspiel selbst
bewegen, sind äußerst plastisch geschildert.
Das liegt auch an der perfekten
Umsetzung von Gustavus, der hier eine wirklich erstklassige Umsetzung geschaffen
hat. Es wird zwar als szenische Lesung deklariert, man tendiert doch hier mehr
in Richtung Hörspiel, denn die Erzähltexte sind zwar mitunter recht lang, haben
allerdings nicht den Anteil, dass man hier von einer "Lesung" reden kann.
Andreas Fröhlich fand ich zunächst als Erzähler etwas gewöhnungsbedürftig,
man hat zunächst den Eindruck, er bekomme einfach den Hintern nicht hoch. Je
weiter man im Hörspiel voranschreitet, desto mehr schätzt man die ruhige Art des
Vortrags als ruhenden Pol in einer spannenden Story. Insgesamt lebt die
Geschichte ohnehin nicht vom Tempo. Die Spannung lebt allein von der Geschichte
und wird nicht durch Hektik erzeugt.
Neben Andreas Fröhlich hat man bei den
Sprechern eine schöne und sehr passende Auswahl getroffen. Gerade die jungen
Sprücher wie Woody und Jona Mues oder Julia Förster machen einen so guten Job,
dass man sich um guten Sprechernachwuchs sicherlich keine Sorgen machen
muss. Einen der absoluten Kracher fand ich jedoch Frank Gustavus selbst, der den
Vampir unglaublich perfekt verkörpert. Beim ersten Blick ins Booklet tippte ich
dabei auf einen Camoeauftritt, aber der Vampir hat nun schon eine tragendere
Rolle und Gustavus hält auch die unglaubliche Finsternis in seiner Stimme ganz
locker bis zum Schluss. Hut ab!
Nicht nur mit der Produktion an sich, auch mit dem Cover hat man sich
Mühe gegeben. Das dreidimensionale Bild ist ein Eye-Catcher und
viel zu schade für's Regal.
Mit Epic macht man sicherlich nicht viel
falsch. Ein Hörspiel verteilt auf 5 CDs, dass auch dem Nicht-Rollenspieler
gefallen kann. Perfekt inszeniert, spannend, ohne Effekthascherei. Einfach ein
Kaufbefehl!
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