| Extropia |
| |
Autor: |
Michael Esser |
| |
Produktion: |
WDR 2001 |
| |
Regie: |
Walter Adler |
| |
Länge: |
53 Min. |
| |
|
|
Mitwirkende: |
Pix: Jens Wawrczeck
Michael Herder: Andreas Fröhlich
Frau Herder: Jele
Brückner
Hanna Herder: Fanny Thevissen
Jähudi Schäfer: Tobias
Meister
Serena Angel: Karina Krawczyk
Dr. Eden: Hans Peter
Hallwachs
Gabriele Eden: Dörte Lyssewski
Dr. Wächter: Ernst August
Schepmann
Themenbar: Petra Kuhles |
Inhalt: |
Auf einem Küchentisch liegt die Leiche einer jungen Musikerin. Ohne Kopf.
Kommissar Herder muss den Mord aufklären. Der Täter ist auch schnell gefunden,
er behauptet, er habe den Kopf im Auftrag der Toten abgetrennt und eingefroren.
Die junge Frau litt an einer tödlich verlaufenden Krankheit, die eines Tages
heilbar sein wird. Bis dahin soll der Kopf nach ihrem Willen tiefgefroren
aufbewahrt werden. Die Ermittlungen führen den Kommissar in eine Szene von
Wissenschaftlern und Akademikern, die daran glauben, dass technischer
Fortschritt die Unsterblichkeit von Menschen ermöglichen wird.
Der Kommissar
gerät in einen tiefen emotionalen Konflikt: Ein toter Mensch ist ein toter
Mensch; so ist es für den gläubigen Herder von Gott gewollt. Die Konfrontation
mit Leben und Werk der Toten aber lassen ihn zweifeln, ob der Tod tatsächlich so
endgültig sein muss. Die junge Frau wurde mitten aus dem Leben gerissen, einem
Leben, dass viel versprach und nur zu früh endete ... |
Bemerkungen: |
Ein interessanter SF-Krimi, dessen Hauptaugenmerk allerdings außerhalb beider
Genre liegt und diese nur als Format nutzt um das ethische Problem um den Umgang
mit Toten zu thematisieren.
Dennoch geht das nur zu einem geringen Teil zu
Lasten des Unterhaltungswertes. Die Einschränkung betrifft da wohl den reinen
Krimifan, mehr als den Liebhaber von SF-Storys.
Ein richtig interessanter
Aspekt ist natürlich die Besetzung der Hauptrollen mit Andreas Fröhlich und Jens
Wawrczeck, die ja so oft nun auch zusammen nicht zu hören sind ;-) |
|