| Fear Street 1 - Falsch verbunden - Der Mörder ist am Telefon |
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Autor: |
R. L. Stine |
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Produktion: |
Lausch / Europa 2007 |
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Regie: |
Janet Sunjic |
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Musik: |
Günter Merlau |
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Mitwirkende: |
Günter Merlau |
Inhalt: |
Die Frauenstimme aus dem Hörer fleht Chuck verzweifelt um Hilfe an. Plötzlich
ein Fear Street, Straße der Albträume. Eigentlich sieht die Fear Street aus wie
eine ganz normale Straße. Doch die Bewohner von Shadyside wissen es besser. Denn
die Fear Street ist eine Straße des Schreckens. Seit Jahren passieren dort die
unheimlichsten Dinge: Menschen verschwinden, Häuser stehen urplötzlich in
Flammen, das Böse lauert zwischen harmlos aussehenden Vorgärten. Die
Jugendlichen der Shadyside High School tun alles, um die Straße zu meiden. Doch
manchmal gibt es kein Entkommen...
Aufschrei, dann zischt ein Mann
"Falsch verbunden!" ins Telefon; die Leitung ist tot. Was als harmloser
Telefonstreich begann, wird schnell bitterer Ernst. Denn Chuck hat eine Nummer
in der Fear Street gewählt. Und ehe er sich versieht, ist er in ein
entsetzliches Verbrechen verstrickt... |
Bemerkungen: |
Von der zu Grunde liegende Buchserie wusste ich bislang nur, dass es sie gab.
Ich schenkte ihr keine Beachtung, weil ich dahinter ziemlich albernen Kinderkram
vermutete. Dank des Hörbuches darf ich diese Meinung nun revidieren. Tatsächlich
bringt zumindest diese Auftaktfolge schon ein ordentliches Spannungspotential
mit sich. Sicherlich hält sich das nicht konstant über die gesamte Spielzeit auf
ganz hohem Niveau, sinkt aber selten zu weit ab, da die Bedrohungskulisse
eigentlich permanent präsent ist.
Allerdings wandert die Geschichte auf
einem schmalen Pfad zwischen extrem heftigen Szenen bei gleichzeitig relativ
gradliniger Handlung. Das schränkt die mögliche Zielgruppe, für die dieses
Hörspiel genau passend wäre zu sehr ein. Wer alt genug ist, die harten Stellen
zu verdauen, dürfte nämlich fast zu alt sein um die wendungslose Handlung
richtig gut zu finden. Man versucht zwar hier den Leser bzw. Hörer auf eine
etwas andere Spur zu bekommen, richtig überzeugend sind diese Fährten jedoch
nicht.
Als Sprecher fungiert Günter Merlau. Ihm gelingt es, den Rollen
eine unterschiedliche Klangfarbe zu geben. Das überzeugt zwar nicht bei jeder
Figur, hilft aber trotzdem bei der Unterscheidung der einzelnen Figuren. Es
kommt allerdings auch vor, dass gerade bei langen Sätzen, sich die jeweilige
Klangfarbe immer mehr verliert. Aber diese Makel sind nur ein paar kleine
Schrammen in der ansonsten sehr ordentlichen Sprecherleistung.
Die
technische Umsetzung ist weitestgehend gelungen. Gerade die musikalische
Untermalung ist, obwohl recht unauffällig, doch stets passend und unterstützt
die Handlung hervorragend. In der Regie ist das ein oder andere Schnitzerchen
hörbar, was aber den Gesamteindruck der Umsetzung nicht wirklich zu trüben
vermag.
Ein recht guter Einstieg, der durchaus Lust auf Mehr aus
dieser Reihe macht. Die Umsetzung ist insgesamt gelungen, einzig die Geschichte
selbst schränkt sich ihre Zielgruppe etwas zu sehr ein. Aber da die Buchserie ja
auch recht erfolgreich zu laufen scheint, ist das wohl nur ein eher
theoretisches Problem. |
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