| Feuersteine |
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Autor: |
Siebe Hans |
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Produktion: |
DDR 1985 |
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Regie: |
Werner Grunow |
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Länge: |
52' |
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Mitwirkende: |
Wilke: Hans-Joachim Franck
Wendler: Rolf Ludwig
Borchert: Horst
Weinheimer
Kronbusch: Ulrich Voß
Kunze: Hans-Joachim Hanisch
Bossereit:
Gerhard Lau
Frau Borchert: Ostara Körner
Frau Haußenberg: Anne
Wollner
Sowjetischer Oberst: Erik S. Klein
Ostpreuße: Hans
Maikowski
Kundin: Hilde Kneip
Angestellter: Klaus Mertens
Lokführer:
Werner Kamenik |
Inhalt: |
In der russischen Zone geschehen 1947 in Vorort-Zügen von Berlin merkwürdige
Morde. Die Leichen wirft der Mörder einfach aus dem Zug. Der Kommandantur ist
unverständlich, warum es keine Zeugen gibt, wo die Züge doch immer überfüllt
sind. Die Nachkriegslage und die "Grüne Grenze" zu den anderen Zonen veranlassen
aber die Bahneisenden, fast alle an den gleiche Bahnhof auszusteigen - bis auf
den Mörder und seine Opfer. Von einen Opfer erbeutet der Mörder eine
Gasmaskendose voll "Feuersteine", die er versuch auf den "Schwarz-Markt"
umzusetzen. Das wird ihm schließlich zum Verhängnis. |
Bemerkungen: |
Krimis von Hans Siebe gehören mE zu den Besten, die vom DDR-Rundfunk produziert
wurden. Hier dreht sich die Geschichte um die unmittelbare Nachkriegszeit und
man wundert sich als Wessi mitunter, dass diese Geschichte mit einigen
Seitenhieben so in der DDR produziert wurde. Denn hier gibt es schon den ein
oder anderen kritischen Ton, den ich so nicht erwartet hätte.
Obwohl das
Stück erst Mitte der 80er Jahre produziert wurde, klingt es wie eine schöne alte
Polizeiruffolge, man hört quasi schwarz-weiß. Das ist hier kein Nachteil, ganz
im Gegenteil, denn es wirkt unheimlich authentisch. Einfach ein interessanter
Hörspielkrimi!
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