Fingerübungen

von May B. Lund

 

Produktion: DLR 2001

 

Regie: Irene Schuck

Dauer: ~52 min

 

Lillemor Johansen ist um die Fünfzig. Sie ist groß und übergewichtig. Mit ihren zwei Zentnern arbeitet sie als Sekretärin in einem Krankenhaus. Seit vielen Jahren ist sie dort die Seele des Ganzen, glaubt sie. Manch andere glauben das auch. Nur ihre Opfer sehen das anders, denn sie regiert mit eiserner Hand. Unliebsame weibliche Eindringlinge weiß sie zu vertreiben. Vor allem jetzt, wo sie über beide Ohren in Doktor Reiersen verliebt ist. Doch bevor Lillemor seine Frau Rita in die ewigen Jagdgründe schickt, muss sie erst einmal üben.

Für die Sexualwissenschaftler, die der Polizei zur Hilfe eilen, ist der Fall klar: Der Täter muss ein psychisch gestörter Mann sein, mit unaufgearbeiteter Mutterbindung und unbändigem Frauenhass.

 

Lillemor: Brigitte Janner

Dr. Haakon Reierschen: Felix von Manteuffel

Rita Reierschen: Leslie Malton

Camilla: Susanne Kaps

Dr. Hilde Holm: Verena von Behr

Anne-Britt: Astrid Meyerfeldt

Solveig: Kathrin Angerer

Helene Vaage: Conny Wolter

Frau Lunde: Ingeborg Medschinski

Torgeier: Gerd Wameling

Erzähler: Friedhelm Ptok

 

Quelle: Hoerdat.de

 

May B. Lund erzählt hier das traurige Leben von Lillemor, der ewigen Verliererin, die unsterblich in ihren Chef verliebt ist und noch schlimmer: glaubt, dass es ihm mit ihr genauso geht.

Spannend umgesetzt und herrlich düster erzählt – Ein Krimi, der seiner Herkunft in jedem Fall gerecht wird.

 

 

 

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