| Friss und stirb trotzdem |
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Autor: |
Raul Zelik |
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Produktion: |
WDR 2004 |
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Regie: |
Petra Feldhoff |
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Länge: |
41 Min. |
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Mitwirkende: |
Alexander Khuon, Cuco Wallraff, Mehmet Merih Yilmaz, Astrid Meyerfeldt, Meriam
Abbas, Helene Grass und anderen.
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Inhalt: |
Ende September 1994 kam es in Berlin zu einem Aufsehen erregenden Prozess:
Angeklagt waren Jugendliche aus der deutsch-türkischen Antifa-Szene. Ihnen wurde
vorgeworfen, bei einem Überfall auf eine Versammlung der "Deutschen Liga für
Volk und Heimat" im Handgemenge den Funktionär Gerhardt Kaindl erstochen zu
haben. Anderthalb Jahre hatte der Berliner Staatsschutz vergeblich in der Szene
ermittelt, bevor es gelang, Tatbeteiligte zu stellen. Raul Zelik hat den Fall
fiktiv aufgearbeitet. Sein Krimi liefert eine Version der Vorgänge aus Sicht der
Jugendlichen: Er schildert, wie die spontane Aktion mit blutigen Folgen den
Großstadtsommer einer Clique abrupt beendet, und einer der Tatverdächtigen,
"Eddie", Berlin verlassen und untertauchen muss. |
Bemerkungen: |
Dieses Hörspiel klingt laut Inhaltsangabe recht vielversprechend, tatsächlich
halten kann es aber in dieser Hinsicht wenig. Etwas zu schnöde erzählt und mit
zuviel "Radio" versetzt, hat man hier wirklich Mühe, das Interesse
hochzuhalten.
Schade, das Thema hätte eine durchaus ansprechendere Umsetzung
verdient gehabt. Von daher ist das ganze eher was für die hartgesottenen
Radiofreaks, denn für die Gelegenheitshörer. |
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