| Fünf Finger machen eine Hand |
| |
Autor: |
Edward Boyd |
| |
Produktion: |
SWF 1969 |
| |
Regie: |
Heiner Schmidt |
| |
Länge: |
164 Min. |
| |
|
|
Mitwirkende: |
Steve Gardiner: Hans-Peter Hallwachs
Todd: Fritz Schröder-Jahn
Polizist
Stewart: Arnulf Schumacher
Kriminalinspektor Gordon: Horst Michael
Neutze
Tommy Smith: Walter Adler
Daisy: Ilona Wiedem
Fergus Jenkins:
Ernst Jacobi
Judy Clark: Christine Davis
Männliche Stimme: Alexander
Hegarth
Wiebke Paritz, Bodo Primus, Hanns Bernhardt, Heinz Meier, Ellen
Xenakis, Wolfgang Wahl, Robert Rathke, Lola Müthel, Alexander Böttcher, Günther
Backes, Sabine Eggerth, Gert Haucke, Heta Mantscheff, Thessy Engel, Manfred
Hilbig, Edith Heerdegen, u.a. |
Inhalt: |
Die sechziger Jahre in Großbritannien. Auf dem Pfad der Erleuchtung suchen die
Flower-Power-Kinder nach Love and Peace, lesen James Baldwin, schreiben Gedichte
und versenken sich in die Musik von Ravi Shankar. In der schottischen Stadt
Glasgow ist ihr Treffpunkt das Gorman-Art-Center. Ein zwielichtiger Club, wie
Steve Gardiner zunächst glaubt. Der Privatdetektiv ist aus London angereist, um
die seit sechs Wochen verschwundene Gaye Simpson zu suchen. Der drogensüchtige
Tommy scheint Gardiner einen Hinweis geben zu können, doch bevor er etwas sagen
kann, ziert ein kleines rundes Loch seine Stirn. Tommys Hinterlassenschaft: ein
Halsband. Gehört es Gaye Simpson?
Den Mord an Tommy Smith versteht Detektiv
Steve Gardiner zu Recht als erste Warnung. Auch Kriminalinspektor Gordon und
eine anonyme Stimme am Telefon fordern ihn auf, sofort aus Glasgow zu
verschwinden. Doch Gardiner ist von der hartnäckigen Sorte. Bei seinen weiteren
Nachforschungen stößt er auf eine Mauer aus Schweigen und Feindseligkeit. Nur
der Stifter des Scene-Treffs Honey Gorman und seine Nichte Judy Clark, die
Leiterin des Centers, und ein "Alleiner" wie Steve unterstützen ihn. Durch ein
zerrissenes Foto und einen Pfandschein nähern sie sich allmählich der
Schlüsselfigur so vieler Geheimnisse.
Gaye Simpson jedoch ist immer noch wie
vom Erdboden verschluckt. |
Bemerkungen: |
Ein richtig schöner, guter und langer Radiokrimi mit viel Flair kommt mit Edward
Boyds "Fünf Finger machen eine Hand" daher. Das Geschehen beginnt ohne große
Overtüre, man ist direkt mitten im Fall, so dass man sich schon mal fragt, ob
man vielleicht doch den ersten Teil verpasst hat.
Aber das löst sich im Laufe
des ersten Teils und plötzlich ist man mittendrin in den den Sixties, aus denen
man auch durch die Erzähltexte mit der etwas nervigen musikalischen Unterlegung
nicht wirklich herausgerissen wird.
Ein rundum tolles Hörspiel mit einem
glänzend knurrigen Hans-Peter Hallwachs in der Titelrolle. |
|