| Gabriel
Burns (34) Ich weiß, was Angst ist |
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Autor: |
Andreas Gloge &
Decision Products |
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Produktion: |
Folgenreich 2010 |
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Regie: |
Volker Sassenberg |
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Musik: |
Matthias Günthert & Volker
Sassenberg |
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Länge: |
60 Min. |
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Mitwirkende: |
Erzähler: Jürgen Kluckert
Introerzähler: Hans Paetsch
Steven Burns: Bernd Vollbrecht
Bakerman: Ernst Meincke
Joyce Kramer: Bianca Krahl
Larry Newman: Björn Schalla
Julien Cardieux: Mario von Jascheroff
Schmidt: Andreas Ksienzyk
Chappu: Norman Matt
Mahesh: Karl Schulz
April Carradine: Silke Super
Stewart Carradine: Stefan Müller-Ruppert
Bettlerin: Daniela Thuar
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Inhalt: |
In den hölzernen
Götzen-Schreinen am Ufer loderten kleine Feuer. Menschen
drängten sich um eine Schar barfüßiger
Priester. Ein Rauschen, wie die Schwingen eines großen
Raubvogels, fiel über das Dorf. Er hatte sie gefunden ...
Der Legende nach befand sich in Jangal Mandir der Zugang zur
Unsterblichkeit. Hier verschwand der Strom der Seelen ...
Von Schlingpflanzen halb bedeckt zeigten die Enden der Steinpritschen
raubtierhafte Fratzen. Die Metallröhre mit dem Stein von
Akhilesh hing an einem Ledergurt über Bakermans Schulter.
Seine Hand ruhte auf dem Verschluss. Hinter den Fensternischen formten
sich weitere Mönche aus dem Nassgrau der fahlen Nacht.
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| Bemerkungen: |
Nachdem
die Fans geraume Zeit auf diese neue Folge warten mussten, erzählt
man mit "Ich weiß, was Angst ist" ein neues Kapitel, bei dem man
gleich mit einer Besonderheit startet. Der sonst losgelöste
Erzähler kündigt an, sich in die Geschichte einzubringen.
Eine durchaus interessante Entwicklung. Aber man muss nach den
Erfahrungen der Episoden in der Post-Weber-Ära diese Entwicklungen
leider mit Vorsicht, beziehungsweise Zurückhaltung betrachten. Zu
oft folgten solch vielversprechenden Ansätzen keine adäquaten
Ergebnisse, die die Reihe wirklich vorangebracht hätten.
In dieser Folge greift man auch wieder viele Aspekte der Rahmenhandlung
auf, deutet aber hier auch wieder deutlich mehr an, als letztlich
greifbar wird. Natürlich darf man im Mystery-Genre durchaus so
verfahren, fraglich ist allerdings, ob es - insbesondere in der
aktuellem Situation des Marktes und dem derzeit extrem weiten
Veröffentlichungsrhythmus - sinnvoll ist, die Serie immer
weiter aufzublasen und von Folge zu Folge mehr Gräben
aufzureißen, als man zuschütten kann.
Immerhin, die Geschichte, die hier erzählt wird, ist durchaus
spannend und dürfte zumindest bei den überzeugten Fans
auf großen Gefallen stoßen. Sie ist gut konstruiert und
überzeugt auch insbesondere in der gelungenen Umsetzung. Für
die indische Kulisse schafft man eine ganz eigenen, angenehm
klischeefreien Sound, der gut zur düsteren Aufstellung passt.
Die Episode endet zudem mit einem sehr ordentlichen Cliffhanger, der
den Appetit auf die nächste Folge ordentlich anheizt. Das
wäre durchaus ein positiver Aspekt, wäre da nicht die
derzeitige Veröffentlichungsrealität, die hier wenig
Hoffnung, auf die gewünschte baldige Fortsetzung macht.
Betrachtet man diese Episode allein, so kann man durchaus von einem
wirklich gut erzählten und inszenierten Hörspiel sprechen.
Fans der Reihe sollten daher auf jeden Fall weiter am Ball bleiben. Im
Serienkontext ist diese Folge aber immer noch nicht der große
Wurf. Sie widmet sich zwar deutlich der Rahmenhandlung, führt
diese auch weiter, ist aber diesbezüglich letztlich zu wenig konkret.
Meine
Wertung: + + + |
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