Gabriel Burns - 24 - Der erste der zehn
  Autor: Andreas Gloge
  Produktion: Universal
  Regie: Volker Sassenberg
  Musik: Matthias Günthert & Volker Sassenberg
  Länge: 50 Minuten
 

Mitwirkende:

Erzähler: Jürgen Kluckert
Introerzähler: Hans Paetsch
Victor Zeysen: Hasso Zorn
Tramperin: Antje Hofmann
Garth: Joachim Kaps
Steven Burns: Bernd Vollbrecht
Larry Newman: Björn Schalla
Lila: Julia Meynen
Bakerman: Ernst Meincke
Joyce Kramer: Bianca Krahl
Tomasc: Martin Schmitz
Lugoj: Lothar Hinze
Charlie: Matthias Bierbach
Zeitungsjunge: Stefan Bruss

Inhalt:

Steven Burns erwacht in Fairlane und wird von geisterhaften Stimmen verfolgt. Vor Ihnen flieht er aus dem verlassenen Gefängnis und irrt in den Weiten Kanadas umher. Ihm gelingt es Larry aufzuspüren. Auf ihrer gemeinsamen Fahrt läuft ihnen eine Frau vor den Wagen, als sie aussteigen ist diese aber verschwunden. Steven sieht sie aber später auf einer Raststätte wieder…

Bakerman und Joyce Kramer sind in Bukarest auf der Suche nach Tomasc, ihrem Informanten. Über der Stadt ist wegen eines angeblichen Giftgasunfalles eine Ausgangssperre verhängt. Als sie die Wäscherei Tomascs betreten, macht Joyce Kramer eine grauenvolle Entdeckung…

Bemerkungen:

Nachdem die vorherige Folge ja wieder den Hörer der Serie etwas versöhnlich gestimmt hat, kommt nun mit "Der erste der zehn" endgültig das Ende der ersten Staffel. Nach dem Hören bleibt man da diesbezüglich etwas ratlos zurück. Denn der erwartete Abschluss blieb dann irgendwie doch etwas auf der Strecke.
Ich habe zwar hier nicht einen knallermäßigen Showdown erwartet, mehr als das, was da geboten wurde, allerdings schon.

Einer der Haupthandlungsstränge betrifft Stephen Burns und hier passiert für die Rahmenhandlung nichts Neues, zumindest nichts, was sich zum jetzigen Zeitpunkt dieser zuordnen ließe.

Bezüglich des fahlen Ortes Bukarest geht es zwar voran - Großartig Neues oder besser Überraschendes passiert hier allerdings auch nicht.

Insgesamt verläuft das ganze Hörspiel ziemlich zäh. Der eigentlich positive Aspekt der üblichen ruhigen Erzählweise wird hier gerade ins Gegenteil verkehrt. Man übertreibt es mit der Ruhe deutlich und nimmt soviel Tempo aus der Produktion, dass man von dem Ganzen schier gelangweilt ist.

Die Handlung hätte man auch ganz locker in der Hälfte der Spielzeit unterbringen können. Das man es trotzdem auf die volle Spielzeit aufbläht, wirkt sich nicht wirklich positiv auf das Hörinteresse aus.

Technisch gibt es nicht viel auszusetzen. Sassenbergs Produktionen sind diesbezüglich grundsätzlich nicht fragwürdig. Allerdings habe ich hier den Eindruck, dass er gemessen an seiner eigenen bisherigen Leistung hier etwas nachlässiger zu Werke gegangen ist. Nichts dramatisch Negatives, aber hier und da sind die eingesetzten Effekte doch etwas dünn geraten.

Insgesamt ist "Der erste der zehn" etwas zu wenig für den Anspruch der Serie. Dafür passiert in dieser Folge einfach zu wenig - sogar viel zu wenig, wenn man es auf den Abschluss der Phase Fleisch bezieht.

 

 

Meine Wertung: -

 

 
   
Eine Hörprobe gibt es hier

 

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