| Gefangen
im Packeis - Die abenteuerliche Fahrt der Endurance |
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Autor: |
Christa-Maria Zimmermann |
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Produktion: |
NDR / BR 2004 - der hörverlag |
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Regie: |
Hans Helge Ott |
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Bearbeitung: |
Heidi Knetsch, Stefan Richwien |
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Musik: |
Serge Weber |
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Länge: |
100 Min. |
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Mitwirkende: |
Uwe Friedrichsen, Woody Mues, Rolf Becker,
Dietmar Mues, Klaus Dittmann, Fritz Fenne, u.a.
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Inhalt: |
Nur äußerst
zuverlässige und starke Männer kann Sir Ernest
Shackleton für seine Expedition zur Durchquerung der Antarktis
gebrauchen. Der erst 16-jährige Peter, dessen
größter Wunsch die Teilnahme an dieser Expedition
ist, versteckt sich als blinder Passagier auf der "Endurance", dem
Schiff, das die Mannschaft ins Polarmeer bringen soll.
Schon bald wird Peter entdeckt, darf aber als Küchenjunge an
dieser abenteuerlichen Reise teilnehmen, bei der Schwierigkeiten und
Gefahren nicht lange auf sich warten lassen. Allzu sorglos bugsiert der
erfolgsverwöhnte Shackleton die Crew in eine schier ausweglose
Situation.
Die Endurance wird im Packeis eingeschlossen und schließlich
durch dessen Kraft zermalmt. Nur die Zuversicht Shackletons hilft der
Mannschaft, genügend Mut und den Willen aufzubringen, fast
zwei Jahre im Eis zu überleben und sich selbst zu retten.
Die Geschichte der Endurance und ihrer Mannschaft basiert auf wahren
Erinnerungen.
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Bemerkungen:
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Mit richtig viel Liebe zur Geschichte hat sich
der NDR der Vorlage von Christa-Maria Zimmermann angenommen und ein
wirklich sehr, sehr schönes Abenteuerhörspiel (nicht
nur) für Jugendliche geschaffen.
Großvater Peter erzählt seiner Enkelin, die
unbedingt die Antarktis erforschen will, von seinen eigenen
Erlebnissen, als er sich an Bord des Expeditionsschiffes Endurance
geschlichen hat und eine schreckliche Zeit im Packeis erlebte. Was das
ganze noch einen Ticken interessanter macht, als es ohnehin schon
wäre, ist die Tatsache, dass sich die beschriebene Expedition
tatsächlich so abgespielt haben. Ein schon sehr erschreckendes
Szenario.
Allein ein Blick darauf, wen Hans Helge Ott da alles vor's Mikrofon
geholt hat, macht schon fast klar, dass die Produktion auch
diesbezüglich keinen Schiffbruch erleiden wird. Uwe
Friedrichsen, der hier den Part des erzählenden Opa Peter
einnimmt und damit den Großteil des Sprechanteils innehat,
ist in dieser Rolle einfach großartig. Obwohl er zu jung
klingt, nimmt man ihm die Rolle trotzdem vollkommen ab. Auch die in den
Hörspielpassagen auftretenden Sprecher schaffen ein sehr
plastisches Bild ihrer darzustellenden Charaktere.
Nicht nur erstklassig besetzt, auch von der Stimmung her, ein wahrer
Hörgenuss! Eine Produktion, die man bedenkenlos
weiterempfehlen kann. |
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