| Gespenster-Krimi 6 - Das Geheimnis der Totenmaske |
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Autor: |
A. F. Mortimer |
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Produktion: |
Lübbe-Audio / Word Art |
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Regie: |
Oliver Döring |
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Bearbeitung: |
Gerry Streberg und Oliver Döring |
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Musik: |
Christian Hagitte, Simon Bertling, Florian Göbels u. Interworld |
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Länge: |
59 Min. |
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Mitwirkende: |
Eddie Douglas: Charles Rettinghaus
Alexandra Hayes: Marie Bierstedt
Jack
Hayes: Torsten Michaelis
Isaac Hayes: Ernst August Schepmann
Cilla
Carter: Claudia Urbschat-Mingues
Robert: Boris Tessmann
Emily: Daniela
Hoffmann
Burt Silva: Tobias Meister
Inspektor Cooper: Arne Elsholtz
Chefredakteur Stanley: Hans-Werner Bussinger
Morrison: Hans Juergen
Dittberner
Lynne: Franziska Pigulla
Archivar: Joachim Höppner
Kinder: Zoe Agathos, Josef Retling, Lucas Mertens
in weiteren Rollen:
Dorette Hugo, Patrick Simon
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Inhalt: |
Es waren dreizehn Stufen bis zum Galgen. Burt Silva ging diesen Weg mit
schlotternden Knien. Man schrieb das Jahr 1773. Es sollte eine öffentliche
Hinrichtung stattfinden. Die Hinrichtung eines Massenmörders. Eines Mannes, der
dreiundzwanzig Frauen auf grausame, bestialische Art ermordet hatte. Ganz London
war zu diesem Schreckensschauspiel gekommen. Ganz London wollte den Mann, der in
der Stadt unter den Frauen Angst und Schrecken verbreitet hatte, hängen sehen.
"Weiter!" brüllte ein fettes Weib, das sich einen Platz in der vordersten Reihe
erkämpft hatte. "Geh doch weiter. Warum bist du auf einmal so feige? Warst es
doch nicht, als du die Frauen umgebracht hast..." "Ja", schrie ihre Nachbarin.
"Steck endlich deinen Kopf in die Schlinge, du verdammtes Schwein." Silva blieb
stehen. Er ließ seinen Blick kurz über den weiten Platz schweifen. Er war von
Menschen übersät. Sie schwangen ihre Fäuste. Sie brüllten wüste Schimpfworte.
Die Menge brodelte. Silvas Blick wanderte zum Galgen. Der Henker war ein
kräftiger Mann. Er hatte die muskulösen Arme vor der Brust verschränkt und
wartete gelassen auf den Delinquenten. |
Bemerkungen: |
Nach der inhaltlich schwachen Folge 5, kommt man nun zwar auch nicht mit einem
richtig originellen Thema (aber wie bereits gesagt, das Genre ist dahingehend
auch ziemlich eingeschränkt), doch kann man hier zumindest sagen, dass die
Geschichte bei Weitem nicht so vorhersehbar ist.
Der Plot erinnert ein
wenig an den "Freak von Soho", da hat der Autor zum Teil schon ordentlich bei
sich selbst abgekupfert, zumindest erkennt man die Handschrift deutlich
wieder.
Das Stück ist durchweg spannend, verwirrt zwischendurch
allerdings wegen der etwas unübersichtlichen Beziehungen der einzelnen Personen
untereinander. Aber das ist hier nur ein vorübergehender Aspekt, denn irgendwann
stellt sich die entsprechende Erleuchtung ein.
Technisch gibt es hier,
wie in der vorherigen Folge, nichts zu meckern, nur zu loben. Bei den Sprechern
hat man sogar noch ein Schippchen draufgelegt. Der Cast liest sich wie eine
Nominierungsliste für die besten Hörspielsprecher.
So bleibt das Fazit:
Technisch erneut auf einen sehr guten Niveau, die Story hat zwar noch Luft nach
oben, ist aber um Längen besser, als die vorhergehende Folge.
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