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Gesucht:
Billy the Kid
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Autor:
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Kai
Lüftner und Frank Gustavus
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Produktion:
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Ripper Records
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Regie:
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Frank Gustavus
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Musik:
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Andreas
Manhardt
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Länge:
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ca. 110
Minuten
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Mitwirkende:
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Sven Plate, Reiner Schöne, Ronald Nitschke, Jochen Schröder,
Helmut Krauss, Martin Semmelrogge, Ingo Naujoks, Lutz Riedel, Andreas Fröhlich , Dietmar
Wunder, Matthias Hinze, Carolina Vera, Michael Pan, Charles Rettinghaus, Thomas Nicolai, Christoph Schmidtke, Sebastian Werner, Ras Meyer und Rod Gonzalez
(Die Ärzte).
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Inhalt:
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Fort
Sumner, New Mexico, 14. Juli 1881:
Der 22-jährige William Bonney, besser bekannt als "Billy the Kid", wird von seinem alten Kumpel Pat Garrett im Namen des Gesetzes aus dem Hinterhalt
erschossen. Das ist das Ende einer nur vier Jahre andauernden Karriere als
berühmtester Revolverheld und Outlaw des Wilden Westens.
War Billy the Kid ein psychopathischer Mörder
oder ein naiver junger Mann, der seinen Revolver einfach nur schneller zog
als die meisten seiner Gegner? War er Verbrecher oder Volksheld?
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Bemerkungen:
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Irgendwo
hab ich schon mal ein kurzes Statement zu dieser Produktion abgegeben,
nachdem ich so ungefähr die Hälfte des Hörspiels gehört hatte. Es war so
ungefähr "Halt ein Western, mit geilen Sprechern".
Dieses Zwischenfazit bleibt eigentlich auch weitestgehend bestehen. Es sind
allerdings einige Punkte noch erwähnenswert:
Nicht nur das man hier einen unglaublichen Sprecherpulk vor's
Mikro geholt hat und jedem einen albernen Hut verpasst hat, nein, auch die
einzelnen Rollen scheinen den Sprechern auf den Leib geschrieben zu sein.
Ein weiterer großer Wurf dieser Produktion ist die Musik. Allein diese ist
Gold wert und obwohl der Stil nicht so ganz mein persönlicher Geschmack
ist, hier passt es wie die Faust auf's Auge und
sogar ich könnte mir vorstellen, so etwas als OST in den Player zu legen.
So, genug gelobt, jetzt wird es etwas finsterer. Auf Ripperrecords.de
heißt es "Ihr fragt Euch, Warum, verdammt nochmal,
ein Western-Hörspiel? Wir fragen Euch: Warum, verdammt nochmal,
nicht? Seit Jahren war dieses Genre in der Versenkung verschwunden,
..."
Ja, und das leider zu Recht. Denn auch hier zeigt sich wieder mal, dass es
im Western nichts Neues gibt. Ein paar übliche Klischees werden bedient,
das war's dann leider auch schon. Die Story an sich, holt leider auch keine
hinterm Ofen hervor, da ist zuwenig Spannung, zu wenig Originelles
vorhanden.
Schade, denn der sonstige Rahmen war klasse.
So bleibt es ein sehr durchschnittliches Hörspiel, dass
nur mit tollen Sprechern und toller musikalischer Untermalung glänzen kann.
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