Die Grandauers und ihre Zeit (Gesamtausgabe)

 

Autor:

Willy Purucker

 

Produktion:

BR 1979-85 / Verlag Antje Kunstmann GmbH 2007

 

Regie:

Willy Purucker

 

Musik:

Rolf Wilhelm

 

Ton und Technik:

Gerda Koch und Günther Hess

 

Produktionsassistenz:

Alexander Malachovsky und Rainer Kusitz

 

Redaktion:

Hellmuth Kirchammer, Erwin Weigl

 

Redaktionelle Mitarbeit:

Marille Bogner und Hugo Schlagenhauff

 

Länge:

1483 Min. (28 Teile mit jeweils 48-56 Min.)

 

 


Mitwirkende:


Mit: Willy Purucker, Karl Obermayr, Ilse Neubauer, Elmar Wepper, Franziska Strömmer, Gusl Bayrhammer, Helmut Fischer, Ottfried Fischer, Alexander Malachovsky, Felix von Manteuffel, Peter Steiner, Udo Wachtveitl u. v. a.

Übersicht Sprecher

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Inhalt:


In "Die Grandauers und ihre Zeit" stellt Willy Purucker die Geschichte um die Familie Grandauer in der Zeit vom November 1893 bis zum April 1945 vor dem Hintergurnd der jeweiligen geschichtlichen und gesellschaftlichen Ereignisse und Situationen dar. Die 28teilige Radioserie wurde zwischen 1980 und 1985 im Bayerischen Rundfunk ausgestrahlt und sorgte für ein großes Fanecho. Einer der größten Liebhaber der Geschichte war der Intendant des BR selbst, der dafür sorgte, dass die Serie für das Fernsehen adaptiert wurde. Unter dem Titel "Löwengrube" gewann die Serie einige renomierte Fernsehpreise, darunter den Adolf-Grimme-Preis.

Die Geschichte der Familie Grandauer wird über drei Generationen dargestellt. Ausgehend vom Gendarmen Ludwig Grandauer, der von Griesbach zur Kriminaldirektion nach München versetzt wird. Sein Sohn Benno tritt in seine Fußstapfen und wird ebenfalls Kriminalbeamter.

Die einzelnen Folgen sind stets ein gelungener Cocktail. Neben den gesellschaftlichen, politischen und familiären Ereignissen ist auch meist ein Kriminalfall mit verwoben, der mal Aufhänger, mal "Abrunder" des Geschilderten ist.

Hier geht es zu den Inhaltsangaben der einzelnen Folgen

Bemerkungen:

Die Grandauers und ihre Zeit - eine – nein, eigentlich „die“ - bayerische Familiengeschichte. Willy Purucker hat diese in der Zeit von 1979-1985 in einer 28teiligen Hörspielserie für den Bayerischen Rundfunk nicht nur geschrieben, er zeichnet sich auch sowohl für die Regie verantwortlich und spricht zudem noch die Erzählerrolle. 

Die Geschichte der Familie Grandauer vor dem Hintergrund der jeweiligen gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen ist ein Meisterwerk und Meilenstein des Radiohörspiels. Purucker spielt mit vielen Elementen – inhaltlich Anspruchsvolles transportiert er mit Mitteln der leichten Unterhaltung, allerdings ohne dabei billig zu wirken. 

Nicht nur inhaltlich sind die Grandauers durchweg zu empfehlen. Auch die hervorragenden Sprecher – das Cast liest sich wie ein Who-is-Who der bayerischen (Volks-)schauspieler – und die behutsame Regie Puruckers sorgen für eine gelungene und vor allem glaubhafte Umsetzung.

In den Hauptrollen als Ludwig bzw. Benno Grandauer agiert ein exzellenter Karl Obermayr, dem diese Rollen von Purucker auf den Leib geschrieben wurden. Leider kam mit Obermayrs Tod auch das Aus der Serie. Als kleine Hommage wurde Benno Grandauer in der Fernsehserie in "Karl" umbenannt. Eine Verneigung vor einem großen Schauspieler, dessen Können in dieser Serie erlebbar ist. 

"Die Grandauers" erscheinen jetzt zum ersten Mal in einer Zusammenstellung des Verlag Antje Kunstmann GmbH. Hier hat man lobenswerter Weise nicht das Ganze  auf 20 CDs gepackt, sondern jeder Folge ihren eigenen Silberling zukommen lassen. Jede dieser CDs steckt in einem separaten Pappschuber, der mit Bilder aus der Zeit und einer kurzen Inhaltsangabe der betreffenden Folge gestaltet ist. Zudem gibt es ein 48seitiges Booklet das neben den Inhalten auch Informationen zu den Hauptsprechern und ein sehr interessantes Interview mit Willy Purucker enthält. Der Verlag beweist hier Mut zum Risiko, denn Umfang und Preis könnten doch den ein oder anderen geneigten Hörer abschrecken.  Vielleicht wäre insoweit eine Veröffentlichung in Einzelfolgen oder Segmenten ansprechender gewesen.  Wer, wie ich, ein Fan der Serie ist, wird die Gesamtausgabe allerdings sehr begrüßen.

 

 

Meine Wertung: + + + +

 

 

 

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Inhalte der Folgen:                    nach oben

Folge 1 Einquartierung

Folge 2 Haferfeldtreiben

Folge 3 Hochzeit

Folge 4 München

Folge 5 Schneebälle

Folge 6 Krise

Folge 7 Abgründe

Folge 8 Abschied

Folge 9 Todestage

Folge 10 Generationswechsel

Folge 11 Verwicklungen

Folge 12 Konsequenzen

Folge 13 Junigewitter

Folge 14 Umzüge

Folge 15 Ehrengäste

Folge 16 Aschermittwoch

Folge 17 Wetterwechsel

Folge 18 Notverordnungen

Folge 19 Morgenrot

Folge 20 Volkswillen

Folge 21 Frühlingsanfang

Folge 22 Heimtücke

Folge 23 Tauwetter

Folge 24 Gewalttäter

Folge 25 Wehrübung

Folge 26 Vorsehung

Folge 27 Sitzkrieg

Folge 28 Fasanenjagd

Folge 1 Einquartierung

 

Im Oktober 1893 werden der junge Gendarm Ludwig Grandauer und sein Kollege Meyerl vom Griesbacher Bezirkskommando der königlich bayerischen Gendarmerie in das 600-Seelen-Dorf Bergham beordert. Sie sollen dem Haberfeldtreiben, bei dem kürzlich ein Gendarm angeschossen wurde, Einhalt gebieten. Das missfällt den Bauern und auch dem Thalhäuslwirt, bei dem sie einquartiert werden, sehr. Im ländlichen Oberbayern sind die grüngewandeten Pickelhaubenträger höchst unbeliebt. Und dass der alte Brauch des Haberfeldtreibens - ein rohes, gewalttätiges Spektakel, bei dem sittliche Vergehen angeprangert werden - strafbar sein soll, wird als unrechtmäßige Bevormundung betrachtet. Nur Agnes, die junge Kellnerin vom Thalhäusl-Wirt, freut sich, dass der Ludwig da ist. Beide stammen nämlich aus demselben Dorf. Aber bald sind es nicht nur heimatliche Gefühle, die Ludwig und Agnes verbinden. Als die Gendarmen nach erfüllter Pflicht sieben Wochen später abgezogen werden, fällt dem Liebespaar der Abschied schwer. Agnes ist schwanger und Ludwig verspricht ihr die Ehe. Doch heiraten darf ein Gendarm erst nach fünf Dienstjahren und Ludwig ist gerade ein Jahr bei der Gendarmerie.

 

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Folge 2 Haferfeldtreiben

 

Der oberbayerische Winter 1893/94 ist schneereich, hart und kalt. Der 25jährige Gendarm Ludwig Grandauer und seine Agnes, die 23jährige Dorfgasthaus-Kellnerin, können nicht zueinander kommen: Der Weg zwischen der Kreisstadt Griesbach, wo Ludwig stationiert ist, und Bergliam, wo Agnes arbeitet, ist zu weit. Beide bekommen keinen Urlaub. Und das einzige Mal, als Agnes sich freimachen kann, verpassen sie sich. Aber dafür schreiben sie sich herzerwärmende Briefe. Der Frühling beschert Agnes den schlimmsten Tag ihres Lebens. Weil man es ihr jetzt ansieht, dass sie ein Kind bekommt, zettelt ein Dorfbursche, den sie immer abblitzen ließ, ein Haberfeldtreiben gegen sie an. Sie wird als "Hur' vom Schandi" beschimpft und aus dem Dorf vertrieben. In ihrer Not fährt Agnes nach Griesbach zu dem Bezirksarzt Dr. Muggenthaler, der von ihrer Schwangerschaft weiß. Der verständnisvolle Doktor stellt Agnes als Dienstmädchen in seinem Hause ein und verhilft ihr zum Wiedersehen mit ihrem geliebten Ludwig, obwohl ihm die Vorschrift, dass Gendarmen keine sittenwidrigen Beziehungen pflegen dürfen, wohlbekannt ist...

 

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Folge 3 Hochzeit

 

Im August 1897 ist es endlich soweit: Ludwig Grandauer darf Agnes Stegleitner, die Mutter seines dreijährigen Sohnes Benno, zu einer "ehrbaren" Frau machen. Das junge Paar feiert seine Hochzeit entgegen der ländlichen Tradition auf bescheidene Weise in einem Griesbacher Wirtshaus. Geladen sind Ludwigs Kollegen von der Gendarmerie und als Ehrengast - Bennos Pate, Dr. Muggenthaler, der an diesem Ehebund nicht ganz unschuldig ist. Denn ein Gendarm muss nicht nur fünf Jahre Dienst hinter sich haben, um heiraten zu dürfen, sondern auch eine Vermögensrücklage von 1700 Mark und die Unbescholtenheit seiner Braut nachweisen können. Was die beiden letzten Punkte angeht, so waren Muggenthalers Großzügigkeit und sein gesellschaftlicher Einfluss recht hilfreich. Dennoch gibt es bei der Hochzeitsfeier einen Missklang. Zwei Zufallsgäste, ein musizierender Landfahrer und der Großbäckereibesitzer Gantner, geraten plötzlich aneinander. Kurz darauf scheint sich der Wirtshausstreit zum Kriminalfall auszuwachsen: Gantner ist spurlos verschwunden. Und seine goldene Uhr findet man bei dem Landfahrer...

 

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Folge 4 München

 

München, Ende September 1902, Ludwig Grandauer und seine Familie leben nun schon seit zwei Jahren in der bayerischen Residenzstadt. Sohn Benno ist acht Jahre alt und hat inzwischen eine Schwester und einen Bruder bekommen. Agnes fürchtete sich anfangs ein wenig vor der Großstadt mit den vielen Menschen. Aber die schöne Wohnung mit fließendem Wasser, Koch- und Leuchtgas in der Preysingstraße hat ihr das Eingewöhnen sehr erleichtert. Ludwig ist kürzlich von der Münchner Schutzmannschaft zur Kriminalabteilung versetzt worden. Damit hat sich dem 34jährigen ehemaligen Provinz-Gendarm eine Laufbahn eröffnet, von der er früher nicht einmal zu träumen gewagt hätte. Und dass sein kriminalistischer Spürsinn auch außerhalb der Dienststunden funktioniert, wird bei einem Oktoberfestbesuch deutlich. Am Schießstand erkennt Ludwig ein kostbares Gewehr, das wie sein Besitzer, der Großbäckereibesitzer Gantner, seit fünf Jahren unauffindbar war. Zwar hatte die Griesbacher Behörde damals sofort einen Verdächtigen verhaftet, aber der Fall blieb ungeklärt. Gegen den Widerstand seines Vorgesetzten geht Grandauer der Sache nach. Alle Spuren führen nach Griesbach...

 

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Folge 5 Schneebälle

 

Im Januar 1905 muss sich Kriminaloberwachtmeister Grandauer gleich mit zwei Fällen befassen, in denen Schneebälle lawinenartige Folgen auslösen. In dem einen spielt sein Sohn Benno, der aufs Wilhelmsgymnasium geht, die Hauptrolle. Hinter diesem "Fall" steckt ein schwelender Familienkonflikt. In dem anderen wird Ludwig Grandauer mit den sozialen Konflikten seiner Zeit konfrontiert: An einem kalten Samstagnachmittag versammeln sich auf dem Sendlingertorplatz zahlreiche Arbeitslose, streikende bzw. ausgesperrte Metallarbeiter und natürlich auch Schaulustige. Zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung und des Verkehrs wird der Platz von der Polizei geräumt. Es kommt zu Festnahmen. Die kritische Presse nimmt sich der Probleme eines Schusters an, der seinen Arbeitsplatz verlor, weil er drei Tage im Gefängnis sitzen musste, ehe er dem Haftrichter vorgeführt wurde. Der Schuster erhebt gegen den Schutzmann, der ihn verhaftet hat, wegen Amtsanmaßung, Misshandlung und Freiheitsberaubung Klage. Aber der Schutzmann gibt zu Protokoll, er sei von dem anarchistischen, riesengroßen Mannsbild verhöhnt und tätlich angegriffen worden...

 

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Folge 6 Krise

 

Im November 1906 beehrt Kaiser Wilhelm II. München mit seinem persönlichen Erscheinen, um an der feierlichen Grundsteinlegung für das Deutsche Museum teilzunehmen. Kriminaloberwachtmeister Grandauer wird - wie die meisten seiner Kollegen - zum Schutz der hohen Herrschaften eingesetzt. Bei dieser Gelegenheit handelt sich der sonst so korrekte Ludwig die Beschwerde eines preußischen Sicherheitsbeamten ein, Und wenn er sich nicht nachträglich offiziell entschuldigt, droht ihm ein Disziplinarverfahren wegen Insubordination, warnt ihn sein Abteilungschef Grüner. Aber auch dem kann er nicht bekennen, warum er ohne Erlaubnis während der Parade seinen Platz bei der Ehrentribüne verließ. Grandauers wachsames Auge hatte nämlich plötzlich inmitten der jubelnden Menge seine Agnes in allzu vertraulicher Begleitung eines Herrn erspäht. Dieser Anblick verletzt seine Mannesehre so sehr, dass er jegliche Dienstpflicht vergisst und sich endlich über den Lebenswandel seiner Frau Klarheit verschaffen will. Leider muss Grandauer schon seit einiger Zeit argwöhnen, dass Agnes sich auf Abwegen befindet...

 

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Folge 7 Abgründe

 

Im Juni 1910 werden die Münchner von zwei Ereignissen in Atem gehalten: Die Isar führt Hochwasser und unter der Schirmherrschaft des greisen Prinzregenten findet die feierliche Enthüllung eines Denkmals zu Ehren Ludwig II. statt. Aber die Familie Grandauer wird von ganz anderen Dingen bewegt.
Kriminaloberwachtmeister Ludwig Grandauer muss sich mit dem undurchsichtigen Selbstmord des Direktors eines exklusiven Mädchenpensionats herumschlagen. Außerdem beunruhigt ihn der immer schlimmer werdende Husten seiner Frau Agnes. Benno, sein ältester Sohn, inzwischen 16 Jahre alt und Fotografen-Lehrling, traut sich nicht, dem sparsamen Vater zu gestehen, dass er durch Fahrlässigkeit sein Fahrrad verloren hat. Ein neues, ganz gleiches Radl ist für ihn natürlich unerschwinglich. Aber seine Spezln Willy und Biwi wissen Rat: Aktphotographien weiblicher Personen bringen unter der Hand gutes Geld. Benno, der für sein Handwerk wesentlich mehr Talent beweist als fürs Gymnasium, zögert nicht lange. Ganz im Gegensatz zu dem jungen Amateurmodell, das nur unwillig auf den schlammigen Isarauen umeinanderhupft...

 

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Folge 8 Abschied

 

Dass der Advent eine stade, trauliche Zeit ist, spüren die Grandauers im Dezember 1912 nicht. Der ganzen Familie steht eine Lungendurchleuchtung bevor, denn Agnes leidet an offener Tuberkulose. Mit aller Kraft versucht Ludwig, für seine Frau einen Platz im Harlachinger Krankenhaus zu bekommen. Es gibt zu viele Kranke und nur wenige werden geheilt. Allein in Bayern sterben alljährlich 15.000 Menschen an Tbc. Deshalb berührt es Ludwig eher wenig, als der greise Prinzregent am 12. 12. 1912 - wie die Presse ehrfürchtig berichtet - "sanft entschläft".
Aber auch in seiner Eigenschaft als Kriminaloberwachtmeister muss Ludwig Grandauer wieder einmal feststellen, wie unterschiedlich Menschenleben bewertet werden. Trotz vieler verwirrender Indizien entpuppt sich der mysteriöse Tod eines Forstenrieder Fahrradfahrers dank Grandauers Gründlichkeit bald als Fall von Fahrerflucht. Als Besitzer des einzigen infrage kommenden Automobils wird ein preußischer Generalmajor a. D., der gerade im Bayerischen Hof logiert, ermittelt. Auf Befehl seines Vorgesetzten darf Grandauer diesen hochgestellten Herrn bei der Vernehmung nur mit Samthandschuhen anfassen, Und genau das fällt dem geradlinigen Ludwig sehr schwer...

 

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Folge 9 Todestage

 

Am 28. Juni 1914, einem schönen Sommer-Sonntag, geht der verwitwete Kriminaloberwachtmeister Ludwig Grandauer mit seinen Kindern Luise und Adolf auf den Ostfriedhof. Sein ältester Sohn ist nicht dabei, weil er gerade seinen Militärdienst ableistet hat aber einen Brief geschickt. Auch Bennos Lehrherr, der Hoffotograf Gaßner und dessen Frau Franziska, die alte Freundin seiner Mutter, haben Agnes' ersten Todestag nicht vergessen. Um die Grandauers aufzumuntern, laden sie die verwaiste Familie zu einem Ausflug mit anschließendem Biergartenbesuch ein.
Ludwig mag eigentlich nicht, aber er will kein Spielverderber sein. Auch Biwi, Bennos Freund, der gerade Urlaub vom Militärdienst hat, ist mit von der Partie. Er und die l6jährige Luise sind ineinander verliebt. Dass die jungen Leute ausgerechnet an diesem Tag zu der zünftigen Musik in der Waldwirtschaft tanzen wollen, findet Ludwig sehr unpassend. Aber plötzlich ist es mit der altmünchner Gemütlichkeit sowieso vorbei und kriegslüsterne Stimmen erheben sich, als die Nachricht vom Attentat in Sarajewo auch den Biergarten erreicht...

 

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Folge 10 Generationswechsel

 

Der Erste Weltkrieg ist schon seit über einem Jahr vorbei, als Benno Grandauer im Februar 1920 aus französischer Gefangenschaft in das von Lebensmittelknappheit, Wohnungsnot und Arbeitslosigkeit beherrschte München zurückkehrt. Sein Vater starb 1919 an Magenkrebs und auch sein Lehrherr, der Hoffotograf Gaßner, lebt nicht mehr. Sein Jugendfreund Biwi, mit dem seine Schwester Luise verlobt war, ist schon am ersten Kriegstag gefallen. Bennos jüngerer Bruder Adolf, der geborene Streber, studiert jetzt Jura, träumt von Deutschlands Erneuerung und ist fanatischer Hitler-Anhänger. Luise hat inzwischen den beinamputierten Bäckermeister Max Kreitmeier aus Haidhausen geheiratet. Schwester und Schwager nehmen Benno mit offenen Armen auf, obwohl auch Adolf, Max' alte, kranke Mutter und der Bäckergeselle Toni in dem kleinen Haushalt leben. Kriminalkommissär Grüner, der langjährige Chef seines Vaters, bietet Benno einen Posten in seiner Abteilung an. Polizist wollte Benno niemals werden - aber Arbeit als Fotograf findet er auch nicht. Dafür trifft er in einer Musikalienhandlung eine junge Verkäuferin, die ihn das südfranzösische "savoir vivre" und eine gewisse Paulette vergessen lässt.

 

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Folge 11 Verwicklungen

 

Am 1. Oktober 1920 beginnt Benno Grandauer als Kriminalassistent bei Oberkommissär Grüner in der Polizeidirektion München. Am gleichen Tag wird im Forstenrieder Park die Leiche einer jungen Frau entdeckt. "Du Schandweib hast verraten dein Vaterland, du wurdest gerichtet von schwarzer Hand" lautet die seltsame Botschaft, die der Mörder auf einem Pappschild hinterlassen hat.
Die Ermittlungen ergeben, dass es sich bei der erwürgten Frau um Anna Kiesgruber, Hausmädchen beim Besitzer der Musikalienhandlung Soleder, handelt. Auf diese unromantische Weise kommt Benno Grandauer wieder mit der schlagfertigen Dame in Kontakt, die ihm vor einem halben Jahr eine Schallplatte verkauft hat. Dass Traudl keine Verkäuferin ist, sondern die Tochter des Hauses und obendrein mit einem adeligen Jurastudenten verlobt, hat ihm schon im Frühjahr sein Bruder Adolf erzählt. Folglich zog Benno sich zurück. Was Traudl verwunderte. Denn erstens lag ihr nichts an dem aristokratischen Verehrer, und zweitens ist er inzwischen wegen dubioser Waffengeschäfte untergetaucht.
Um verbotenen Waffenhandel scheint es auch im Mordfall Kiesgruber zu gehen. Aber die Aufklärung gestaltet sich sehr zäh - während Benno bei Traudl durchaus Erfolge verzeichnen kann...

 

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Folge 12 Konsequenzen

 

Im April 1921 bekommt Oberkriminalkommissär Grüner im Fall des brutalen Fememordes an Anna Kiesgruber einen entscheidenden Hinweis, der die Aufklärung in greifbare Nähe rückt. Noch im letzten Herbst war es ihm mit Hilfe seiner Mitarbeiter Grandauer und Lederer trotz irreführender und falscher Zeugenaussagen gelungen, einen der Tat dringend Verdächtigen aufzuspüren. Aber bevor ihn die Mordkommission vernehmen konnte, setzte sich der ehemalige Freikorps-Kämpfer verblüffend schnell und mit allen notwendigen Papieren ausgestattet ins Ausland ab. Nun soll sich der Verdächtige wieder in München aufhalten. Grüner beantragt beim Staatsanwalt einen Haftbefehl und eilt mit Grandauer und Lederer in das Hotel, wo sich der Mann unter falschem Namen einquartiert hat.
Doch der Vogel ist vor einer halben Stunde ausgeflogen - und zwar wegen einer dringenden Familienangelegenheit... "Die verdammte Sippschaft kenn ich" stellt Grüner verbittert fest. Nicht nur der Staatsanwalt, auch allerhöchste Polizeibeamte stecken offenkundig mit dem rechtsradikalen Fememörder unter einer Decke. Grüner zieht die Konsequenzen und nimmt seinen Hut. Aber er verspricht Grandauer, am 1. Mai bei einer Familienangelegenheit ganz anderer Art dabei zu sein: Da feiern Benno und Traudl nämlich Verlobung...

 

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Folge 13 Junigewitter

 

Im Juni 1923 herrschen in München Hunger und Inflation. Kriminalassistent Benno Grandauer hat seine Versetzung in eine andere Abteilung beantragt. Das ist seinem Chef, Grüners Nachfolger, nur recht. Schließlich hat sich Benno erst neulich eines Dienstvergehens schuldig gemacht. Anstatt auf einen flüchtenden Dieb zu schießen, bat er ihn einfach laufen lassen. Und Benno zeigt keine Einsicht: Er lehnt es ab, auf Arbeitslose zu schießen, die lediglich Mundraub begangen haben. Auch empört es ihn, wie viel Leuten es tatsächlich gelingt, an diesen Notzeiten noch zu verdienen. Sein Jugendfreund WilIy zum Beispiel scheint als Schieber sein Glück gemacht zu haben. Ganz anders steht es um Herrn Soleder, den Vater von Bennos Braut Traudl, mit der er schon seit zwei Jahren verlobt ist. Die ganze Familie weiß, dass es mit der Musikalienhandlung bergab geht. Aber wie schlimm die Lage wirklich ist, zeigt sich erst eines Abends, als Benno mit Traudl, ihrem Bruder Kurt und dessen jüdischer Braut Sarah fröhlich zusammensitzen. Frau Soleder bemerkt plötzlich, dass ihr Mann heimlich das Haus verlassen hat. Ein zufällig entdeckter Brief vom Amtsgericht, in dem von Konkurs die Rede ist, lässt das Schlimmste befürchten...

 

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Folge 14 Umzüge

 

Am Freitag, dem 9. November 1923, wird Kriminalassistent Benno Grandauer beauftragt, unauffällig einen politischen Umzug durch die Münchner Innenstadt zu begleiten. Anführer sind ein gewisser Adolf Hitler und General Ludendorff. Verärgert sieht Benno, dass auch sein jüngerer Bruder Adolf, inzwischen Rechtsreferendar, begeistert mitmarschiert. Bald artet der Umzug in einen gewaltsamen Putsch aus. Zwischen den angegriffenen Polizisten und den fanatisierten Aufrührern fallen Schüsse. Auf beiden Seiten gibt es Tote und Verletzte. Der Putsch scheitert, die Rädelsführer werden verhaftet, aber Benno gelingt es, seinen Bruder, dessen politische Ansichten er keineswegs teilt, in Sicherheit zu bringen. Eine Woche später wird die Rentenmark eingeführt und die Wirtschaft beginnt sich zu stabilisieren, was auch für Benno positive Folgen hat. Im März 1924 mietet er eine Neubauwohnung in Steinhausen. Im Mai soll endlich die Hochzeit mit Traudl stattfinden, die schon vorab mit ihrer verwitweten Mutter dort einzieht. Traudls Bruder Kurt hat zum Umzug einen neuartigen Apparat mit Kopfhörern mitgebracht, um ja nicht die Eröffnung der "Deutschen Stunde in Bayern" zu versäumen. Mit dieser Sendeanlage tritt nun auch Bayern aktiv und selbständig in den weltweiten Rundfunkverkehr ein...

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Folge 15 Ehrengäste

 

Im Mai 1925 findet in München die Eröffnung des Deutschen Museums statt. Benno Grandauer, inzwischen zum Kriminaloberassistent aufgestiegen, und Traudl feiern ihren ersten Hochzeitstag. Außer Frau Soleder, die ja bei ihnen lebt, sind nur Bennos Schwester und Schwager zu Gast. Traudis Bruder Kurt und Bennos Bruder Adolf wurden nicht eingeladen, weil es dann immer Streit gibt. Als überzeugter Nazi stänkert Adolf gegen Kurt und seine jüdische, aus Berlin stammende Braut Sarah. Benno ist derzeit mit dem Fall eines geschickten Heiratsschwindlers und Trickbetrügers befasst, der gerade in München seinen Geschäften nachgeht. Dieser Herr hat die Eigenart, bei der Wahl seiner Künstlernamen stets aus dem Reich der Botanik zu schöpfen, was bei seinen willigen Opfern gut ankommt. Kein Wunder; dass Tante Franziska, die Witwe des Hoffotografen Gaßner, dem Charme eines gewissen Dr. Bleibusch erliegt. Dass es aber Grandauer tatsächlich schafft, diesem Experten für einsame, reiche Frauen das Handwerk zu legen, hat er nur Traudis Aufmerksamkeit und weiblicher List zu verdanken...

 

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Folge 16 Aschermittwoch

 

Im Februar 1927 ist Bennos und Traudls Sohn Rudi schon anderthalb Jahre alt. München befindet sich im Faschingstaumel, und als Kurt, der schon seit einiger Zeit Rundfunksprecher für die "Deutsche Stunde in Bayern" ist, die Grandauers zu einem Künstler-Ball in Schwabing einlädt, ist Traudl Feuer und Flamme. Benno aber nicht. Er hasst es, sich verkleiden zu müssen. Außerdem muss er sich auf die Aufklärung seines derzeitigen Falles, eines großen Lebensversicherungsbetruges, konzentrieren. Als er aber merkt, dass Traudl wild entschlossen ist, auch ohne ihn mit Kurt und Sarah den Faschingsball zu besuchen, geht er doch mit. Verdrossen muss er nun mit ansehen, wie vergnügt seine Frau mit aufdringlichen Fremden tanzt. Prompt zahlt er es ihr heim und amüsiert sich mit einer feschen "Französin". Das wiederum erregt Traudls heftige Eifersucht. Trotzdem ist die Ballnacht ein voller Erfolg.
Weniger erfolgreich ist das observierte Hamburger Ehepaar bei dem sorgfältig geplanten Versicherungs-Coup. Dass der Millionenbetrug letztendlich misslingt, liegt nicht nur an Grandauers kriminalistischem Spürsinn: Auch hier spielt Eifersucht eine wesentliche Rolle...

 

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Folge 17 Wetterwechsel

 

Im Oktober 1929 besucht Bennos pensionierter Chef Grüner mit seinem vierjährigen Patensohn Rudi das Oktoberfest, was Traudl freut. Weniger erfreut ist sie über ihre Mutter. Sie lässt sich nicht ihren anderen Enkel, den nun fast zwei Jahre alten Max, zu überfüttern, wenn Traudl nicht hinschaut. Aber das ist zurzeit nicht der einzige Streitpunkt. Traudl will endlich ein neues Schlafzimmer haben. Das versteht Frau Soleder nicht. Sind denn ihre wertvollen Schlafzimmermöbel, die sie dem jungen Paar großzügig überlassen hat, plötzlich nicht mehr gut genug? Benno will seiner Frau die Freude machen, aber er scheut noch die hohen Anschaffungskosten.
Daneben hält ihn ein merkwürdiger Betrugsfall in Atem. Kürzlich wurde eine Fälscherwerkstatt für Zigaretten-Steuerbanderolen entdeckt. Bloß die Fälscher scheinen nicht zu existieren. Und die Beweismittel wirken getürkt. Grandauers zähe Gründlichkeit bringt ihn auf die richtige Spur. Und Traudis Nestbau-Instinkt verhilft ihnen im letzten möglichen Moment zum neuen Schlafzimmer - ausgerechnet am 29. Oktober 1929, besser bekannt als "Schwarzer Freitag" der Tag, an dem die Weltwirtschaftskrise ausbricht

 

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Folge 18 Notverordnungen

 

Im November 1931 steht der deutsche Staat zum zweiten Mal innerhalb von zehn Jahren am Rande des Bankrotts: Wirtschaftskrise, Pleiten, Notverordnungen und Arbeitslosigkeit herrschen auch in München. Jeder 6. Münchner ist auf die öffentliche Wohlfahrt angewiesen.
Benno Grandauer arbeitet, inzwischen zum Kommissar befördert, wieder in der Mordkommission. Er ermittelt gerade in einem Fall, der anfangs sehr einfach ausschaut. Zwei Notpolizisten kriegten zufällig mit, wie ein Mann in ein Radiogeschäft einbrach. Bei ihrem Versuch, die kriminelle Tat zu verhindern, fiel der Einbrecher so unglücklich, dass er wenig später starb. Grandauer wird stutzig, als sich herausstellt, dass der Tote als Kommunist bekannt war und die zwei Notpolizisten wie auch der geschädigte Radiohändler der SA angehören, Seine Untersuchungen lassen bald keinen Zweifel daran, dass es sich hier in Wirklichkeit um einen Racheakt handelt. Aber nicht nur das widert ihn an. Sein Bruder Adolf, inzwischen Staatsanwalt, scheut sich nicht, Benno zu Gunsten der drei Nazi-Mörder zu beeinflussen...

 

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Folge 19 Morgenrot

 

Der 30. Januar 1933 gestaltet sich für den Münchner Kriminalkommissär Benno Grandauer recht unangenehm. Zuerst wird er von seinem Zahnarzt gemein malträtiert. Dann zerspringt der einzige Wandschmuck seines Amtszimmers, eine gerahmte Hindenburg-Fotografie, in tausend Scherben, als er das schief hängende Porträt gerade rücken will. Obendrein erwartet ihn abends daheim eine der von ihm nicht sehr geschätzten Familienfeiern: Seine Schwiegermutter hat Geburtstag. Kein Wunder, dass ihn das Hauptereignis des Tages eher kalt lässt: Adolf Hitler ist Reichskanzler geworden. Bennos Frau Traudl gefällt das nicht. Als gesetzestreuer Beamter belehrt er sie jedoch, dass Hitler ja rechtmäßig an die Macht gekommen ist.
Überhaupt herrscht in der gesamten Familie über diesen Punkt keine Einigkeit. Während Bennos Bruder Adolf, Staatsanwalt und langjähriger Volksgenosse, begeistert große Zeiten vorhersagt, reagieren seine Schwäger, der Bäckermeister Max Kreitmeier und der Rundfunkmoderator Kurt Soleder, besorgt und skeptisch.
Nicht zu unrecht, wie sich schon Ende Februar zeigt: Nach dem Berliner Reichstagsbrand werden "Maßnahmen zum Schutze von Volk und Staat" getroffen. Zu Deutsch: Kommunistenhatz. Und Max' altgedienter Geselle Toni gehört zu den ersten Opfern...

 

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Folge 20 Volkswillen

 

Im Laufe des 9. März 1933 treffen in München zahlreiche SA- und SS-Rollkommandos ein. Mit Duldung der Polizei bauen sie sich im Stadtzentrum auf. Als Kommissär Benno Grandauer gegen acht Uhr abends sein Büro in der Ettstraße verlässt, ist die Menschenmenge auf dem Marienplatz so dicht, dass er kaum durchkommt. Vom Balkon des mit einer riesigen Hakenkreuzfahne geschmückten Ratshauses wird verkündet: "General Epp hat soeben die Macht in Bayern übernommen, der Reichsführer SS Heinrich Himmler den Befehl über die gesamte Polizei." Grandauer fand "Heini", einen ehemaligen Schulkameraden seines Bruders Adolf, schon immer komisch. Aber schon am nächsten Tag vergeht ihm das Lachen. Sechs seiner Kollegen, die aus ihrer Antipathie gegen die "Braunen" nie ein Hehl gemacht haben, werden ab sofort beurlaubt, während Bennos Assistent Hampl, ein eifriges NSDAP-Mitglied, in die politische Abteilung versetzt wird.
Weder Benno, noch sein Chef, Inspektor Guggenbichler, empfinden Letzteres als Verlust. Deshalb wurmt es sie schwer, dass sich Hampl in die Ermittlungen ihres jüngsten Falles einmischt. Als Grandauer aber herausfindet, dass entgegen den Wünschen der politischen Abteilung kein "Roter" und auch kein "verkommenes Subjekt" als Mörder infrage kommen, kriegt er Angst, dass man auch ihn bald "beurlauben" könnte...

 

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Folge 21 Frühlingsanfang

 

Am 21. März 1933 gibt Feldmarschall Hindenburg dem neuen Kanzler Hitler seinen Segen für das 3. Reich. Am gleichen Tag erblickt Benno Grandauers Nichte Gerti Soleder das Licht der Welt. Angesichts des rasant wachsenden Antisemitismus sind Kurt und Sara, die glücklichen Eltern, entschlossen, das Kind demnächst katholisch taufen zu lassen. Auch Benno muss dem neuen Zeitgeist opfern. Weniger aus brüderlicher Liebe als aus Furcht, seinen Beamtenposten zu verlieren, sucht Benno einen besseren Kontakt zu Adolf Grandauer. Der Staatsanwalt freut sich, seinem Bruder mittels des "Völkischen Beobachters" die nationalsozialistischen Ideale erklären und seine Existenzängste beschwichtigen zu können. Und humorvoll erzählt er, wie komfortabel das gerade eröffnete Konzentrationslager Dachau sei, wo auch Toni, der Geselle von Kreitmeiers, zu Gast weilt.
Benno will sich gern beruhigen lassen, aber er tut sich schwer. Nicht das kurz darauf verabschiedete "Ermächtigungsgesetz" macht ihm Sorgen, sondern dass ihn Kollege Hampl plötzlich zur Rede stellt, weil ihm eine "das nationalsozialistische deutsche Beamtentum beleidigende Äußerung" zugetragen wurde. Grandauer soll gesagt haben, Hampl mache nur Karriere, weil er in der richtigen Partei sei...

 

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Folge 22 Heimtücke

 

Am 7 Oktober 1935 wird Benno Grandauers Schwager Kurt Soleder plötzlich verhaftet. Nach Aussagen eines anonymen Zeugen soll sich der Rundfunk-Programmgestalter zu der staatsfeindlichen Behauptung verstiegen haben, dass die Wiederaufrüstung des deutschen Reiches nicht der Sicherung des Friedens dient, sondern der Vorbereitung für einen Krieg. Dass Kurts Frau Sara Jüdin ist, erschwert den Fall natürlich. Denn seit dem erst wenige Wochen zurückliegenden Nürnberger Reichsparteitag, auf dem die sogenannten Nürnberger Gesetze "zum Schutze des deutschen Blutes und der deutschen Ehre" erlassen wurden, ist die Heirat zwischen Juden und Deutschen bei Zuchthausstrafe verboten. Vorher geschlossene Ehen können daher für nichtig erklärt werden. Obwohl Benno Polizeibeamter ist, sieht er keine Möglichkeit, dem Bruder seiner Frau zu helfen. Und sein eigener Bruder, der Staatsanwalt, hat Wichtigeres zu tun. Traudl Grandauer aber zögert nicht, ihre Schwägerin zum Prozess zu begleiten. Auch Bennos pensionierter Chef, Oberkommissär Grüner, ist zur Unterstützung mitgekommen. Der Angeklagte wird wegen Vergehens gegen das Heimtückegesetz für schuldig befunden und zu einer Gefängnisstrafe von 6 Monaten verurteilt. Gegen das Urteil ist ein Rechtsmittel nicht zulässig...

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Folge 23 Tauwetter

 

Im Februar 1936 finden in Garmisch-Partenkirchen die Olympischen Winterspiele statt, ein Ereignis, auf das die Augen der ganzen Welt gerichtet sind. Deutschland scheut keine Anstrengung, sich seinen ausländischen Gästen als Musterland zu präsentieren. Und die Mehrzahl der Deutsche ist vom selben Stolz erfüllt wie Rudi Grandauer, der inzwischen begeistert beim "Jungvolk" mitmacht. Seine Eltern bewegen jedoch andere Dinge. Benno versucht, einem Sexualmörder auf die Spur zu kommen, der schon seit Jahren im Westen Münchens sein Unwesen treibt. Und Traudl reist zum ersten Mal per Bahn nach Berlin. Sie begleitet Sara zur Beerdigung ihrer Mutter. Max und Luise Kreitmeier, bei denen Sara Zuflucht gefunden hat, seit Kurt im Gefängnis sitzt und ihre Wohnung gekündigt wurde, betreuen liebevoll die kleine Gerti. Mit Adolf Grandauer, dem einzigen nationalsozialistisch gesinnten Familienmitglied, haben die andern wenig Kontakt Man weiß nur, dass er demnächst eine strohblonde Sängerin vom Gärtnerplatz-Theater, die ein Kind von ihm erwartet, heiraten wird.
Am 7 März, am gleichen Tag, als die deutsche Wehrmacht in die entmilitarisierte Zone des Rheinlandes einmarschiert, wird Kurt aus Stadelheim entlassen. Aus seinem Beruf ebenfalls: Die Reichsrundfunkkammer "verzichtet" fortan auf seine Mitarbeit...

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Folge 24 Gewalttäter

 

Am 29. September 1938 findet in München eine Konferenz statt, an der Hitler, Mussolini, Chamberlain und Daladier teilnehmen. Die Bevölkerung jubelt den hohen Staatsgästen zu. Mit dem "Duce" ist der Führer gut Freund. Aber werden der britische und der französische Regierungschef zustimmen, dass das Sudetengebiet Deutschland angegliedert wird? Wenn nicht, ist ein Krieg unvermeidlich. Als dann das "Münchner Abkommen" zustande kommt, macht sich allgemeine Erleichterung breit. Auch Benno Grandauer, inzwischen Oberkommissär, ist darüber dankbar und froh. Aber nicht lange. Denn schon wieder hat der bisher nicht fassbare Sexualmörder im Westen Münchens zugeschlagen. Gut fünf Wochen später, in der Nacht des 9. November, schlägt der staatlich geförderte deutsche Volkszorn zu: Im ganzen Land brennen die Synagogen, werden Juden verfolgt und erschlagen und ihre Geschäfte und Wohnungen zerstört. Auch der Hutladen von Saras Vater in Berlin wird total demoliert. Die drei Soleders leben in Haus der Kreitmeiers relativ geschützt: Sara arbeitet im Verkauf und Kurt ist jetzt Bäckergeselle. Aber sie verstehen die Welt nicht mehr. Benno Grandauer übrigens auch nicht: Ein unauffälliger, biederer Familienvater, den er im Lauf der Untersuchungen kennengelernt hatte, wird zweifelsfrei als der langgesuchte Sexualmörder entlarvt...

 

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Folge 25 Wehrübung

 

Am 23. August 1939 wird zwischen Deutschland und der Sowjetunion ein Nichtangriffspakt geschlossen. Für die Münchner ist wieder mal ein "Luftschutzpflichttag" angesetzt. Während Hitlerjunge Rudi Grandauer mit seinen Spezln plant Knallfrösche in die Keller zuwerfen, versucht Oma Soleder vergeblich, sich vor den Übungen zu drücken. Der zuständige Luftschutzwart ist unerbittlich. Traudl Grandauer bleibt es diesmal erspart, mit Gasmaske und Feuerpatsche zu hantieren. Sie macht gerade mit ihrem jüngeren Sohn Max in Berchtesgaden Urlaub. Mit von der Partie sind ihr Schwager Adolf und seine Familie. Aber plötzlich muss Adolf nach München zurück. Angeblich wegen einer Wehrübung. Sein Bruder Benno, den er in der Kantine des Polizeipräsidiums trifft, vermutet sofort, dass hinter dieser Wehrübung etwas ganz anderes steckt. Schließlich ist die Lage zwischen Deutschland und Polen derzeit äußerst angespannt. Als besorgter Familienvater besteht er darauf, dass Frau und Sohn umgehend nach Hause kommen. Das ärgert Traudl sehr.
Aber kurz darauf am 1. September 1939, begreift sie, dass ihr Mann recht hatte: Um 4 Uhr 45 sind auf Hitlers Befehl deutsche Truppen in Polen einmarschiert...

 

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Folge 26 Vorsehung

 

Am 8. November 1939 trifft der stolze Offizier Adolf Grandauer in München, wo inzwischen pro Kopf und Woche nur 1 Pfund Fleisch und 2400 Gramm Brot verzehrt werden dürfen, ein. Er hat für die Gedenkfeier zu Ehren der "alten Kämpfer" von 1923 und ihren Marsch auf die Feldherrnhalle Sonderurlaub bekommen. Auf dem Weg zum Bürgerbräu, wo der Festakt stattfindet, macht er bei den Kreitmeiers halt. Sein Schwager Max berichtet, dass Sara von manchen Kunden als "Judenschickse" und die kleine Gerti von Schulkameraden als "Judensau" beschimpft werden. Dieses Thema ist Adolf natürlich unangenehm und er bricht eilig auf. Auch will er nicht die traditionelle Führerrede versäumen. Hitler spricht heute früher als gewöhnlich und reist danach ab. Dieser Umstand wird wenig später, nachdem im Bürgerbräu eine Bombe hochgegangen ist, offiziell als "Walten der Vorsehung" bezeichnet, das dem englischen Geheimdienst, der hinter dem Anschlag stecken soll, ein Schnippchen geschlagen habe. Auch Oberkommissär Grandauer, der am Tatort ermittelt, kann sich schlecht vorstellen, dass der unscheinbare Schreiner Elser die Tat allein vollbracht hat...

 

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Folge 27 Sitzkrieg

 

Mitte November 1939 legt der Schwabe Johann Georg Elser ein Geständnis ab, das der Gestapo gar nicht in den Kram passt. Trotz aller Prügel ergeben sich aus seinen Aussagen keinerlei Hinweise, dass hinter dem Bürgerbräu-Attentat der englische Geheimdienst, jüdische oder andere deutschfeindliche Hintermänner stehen. Dennoch gibt der Reichsführer 55 und Oberst der deutschen Polizei am 21. November 1939 die volle Aufdeckung des Anschlags bekannt: Der rote Otto Straßer sei der Organisator, England der Geldgeber und zwei Leiter des Intelligence Service seien inzwischen in Haft. Kurt Soleder. Traudl Grandauers Bruder, kann es natürlich nicht lassen, über das Attentat Witze zu reißen: "Dabei hat es acht Tote gegeben, 60 Verletzte - und über 60 Millionen "Verkohlte". Als ihm sein Schwager Benno rät, etwas vorsichtiger zu sein. weil er sonst nach Dachau käme, meint Kurt: "Also ist Dachau doch keine Art Landerziehungsheim, wie dein Bruder Adolf immer getönt hat?" Kein Wunder, dass Kurt verbittert ist. Selbst im intimen Familienkreis bemüht man sich, seine Frau Sara "Klara" zu nennen, weil sich die Grandauer-Buben ja mal verplappern könnten...

 

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Folge 28 Fasanenjagd

 

Sylvester 1940 feiert Oberkommissär Grandauer mit Traudl im Hause seines Bruders Adolf, der inzwischen zum Hauptmann befördert wurde. "Ein echter deutscher Mann mag keinen Franzmann leiden - doch seine Weine trinkt er gern", bekennt der aus Frankreich kommende Gastgeber. Obwohl er den "Sitzkrieg" im vergangenen Jahr etwas fad fand, fällt seine Rückschau positiv aus: "England die Hosen verlorn, Frankreich am Boden - ein deutsches Jahr!" Richtig mulmig wird es seinem Bruder Benno jedoch, als Adolf davon spricht, Amerika zu besetzen...
Vier Jahre und vier Monate später, im April 1945, stehen in Bayern amerikanische Truppen, und Adolf befindet sich in russischer Kriegsgefangenschaft. Seit sie ausgebombt wurden, wohnen Traudl und Benno bei Kreitmeiers. Oma Soleder, Sara und Gerti leben versteckt auf dem Land. Rudi wird an der Ostfront vermisst. Auch vom l7jährigen Max, der bei den Panzergrenadieren ist, hat man länger nichts gehört. Doch im Radio ist plötzlich wieder die Stimme des Obergefreiten Kurt Soleder zu hören, als die "Freiheitsaktion Bayern" zur "Fasanenjagd" aufruft. Zwar wird der Sender von SS-Leuten beschossen, aber am 30. April ist es soweit: US-Soldaten betreten Oberkommissär Grandauers Amtsräume...

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Mitwirkende nach Rollen sortiert: -             nach oben
 

Adolf :  Max Krückel
Arzt :  Will  Spindler
Bauriedl :  Helmut  Fischer
Beamter :  Wilfried Klaus
Lichtl Biwi :  Michael Lerchenberg
Bürgermeister :  Willy  Harlander
Frau Deutsch :  Antonie Gierl
Dienstmädchen :  Christiane Blumhoff
Eccel :  Max Grieser
Frau  Eichwald :  Heide Ackermann
Herr Eichwald: Ottfried Fischer
Georg Elser :  Ulrich Heimerdinger
Emi :  Heide Ackermann
Erwin :  Georg Einerdinger
Erzähler :  Willy  Purucker
Fahrer :  Udo Wachtveitl
Frau :  Eva Marschner
Fräulein :  Margot Mahler
Fräulein :  Eva Marschner
Frau Gantner :  Franziska Strömmer
Garagenmeister :  Georg Einerdinger
Hoffotograf Andreas Gaßner :  Gustl Bayrhammer
Franziska Gaßner :  Katherina de Bruyn
Gendarm :  Herbert Nussbaum
Benno Grandauer :  Karl  Obermayer
Ludwig Grandauer :  Karl  Obermayer
Traudl Grandauer :  Ilse Neubauer
Agnes Grandauer :  Ilse Neubauer
Adolf Grandauer :  Gerd Anthoff
Maxi Grandauer :  Tobias Kühn
Kinder Grandauer :  Anna Maria Schröder-Bekh
Kinder Grandauer :  Martin Schröder-Bekh
Maxi Grandauer :  Wasti Schulte
Rudi Grandauer :  Andy Voss
Kriminalkommissär Rudolf Grüner :  Toni  Berger
Frau Gschmeißner :  Maria  Stadler
Kommissär Guggenbichler :  Gustl Bayrhammer
Alter Haberer :  Karl  Tischlinger
Haftrichter :  Wilfried Klaus
Hampl :  Felix von Manteuffel
Händler :  Karl  Tischlinger
Hausdiener :  Karl  Tischlinger
Hausmeisterin :  Maria  Stadler
Herr :  Alexander Malachovsky
Holzbohr :  Bernd Helfrich
Herr Jablonka :  Willy  Harlander
Sarah Kampensi :  Marianne Hoffmann
Kargus :  Gerd Deutschmann
Kargus :  Anton  Feichtner
Karli :  Michael Meier
Kassierer :  Wilfried Klaus
Kaut :  Hans Stadtmüller
Kellnerin :  Marlies Compère
Kellnerin :  Franziska Kinateder
Vater Kiesgruber :  Karl  Tischlinger
Mutter Kiesgruber :  Enzi Fuchs
Herr Kinast :  Wilfried Klaus
Herr  Knab :  Georg Einerdinger
Kondukteur :  Ludwig Wühr
Luise Kreitmeier :  Mona Freiberg
Max Kreitmeier :  Werner Stocker
Kriminalbeamter :  Peter Steiner
1. Kriminaler :  Gerd Deutschmann
2. Kriminaler :  Bernd Helfrich
1. Kriminaler :  Peter Steiner
Kunde :  Peter Steiner
2. Kundin :  Berthe Aldinger-Popp
1. Kundin :  Berthe Aldinger-Popp
3. Kundin :  Enzi Fuchs
1. Kundin :  Eva Marschner
2. Kundin :  Eva Marschner
Labsal :  Felix von Manteuffel
Schutzmann Lederer :  Willy  Harlander
Mädchen :  Christiane Blumhoff
Mann auf der Straße :  Reiner Kositz
Martl :  Werner Asam
Matheis :  Hans Stadtmüller
Mayerl :  Peter Pius Irl
Dr. Muggenthaler :  Fritz Straßner
Nachbarin :  Maria  Stadler
Pfarrer :  Hans Baur
Frau Pötzinger :  Heide Ackermann
Pötzinger :  Bernd Helfrich
Rauscher :  Anton  Feichtner
Wachtmeister Ringseis :  Gerd Deutschmann
div. Rollen :  Edi Bierling
div. Rollen :  Christiane Blumhoff
div. Rollen :  Marlies Compère
div. Rollen :  Luise Deschauer
div.  Rollen :  Gerd Deutschmann
div. Rollen :  Anton  Feichtner
div. Rollen :  Enzi Fuchs
div. Rollen :  Peter Gebhardt
div. Rollen :  Antonie Gierl
div.  Rollen :  Werner Gwaltsleiter
div. Rollen :  Bernd Helfrich
div. Rollen :  Mathias Hermann
div. Rollen :  Reiner Kositz
div. Rollen :  Christoph Krix
div. Rollen :  Tobias Kühn
div. Rollen :  Alexander Malachovsky
div. Rollen :  Eva Marschner
div. Rollen :  Michael Meier
div. Rollen :  Herbert Nussbaum
div. Rollen :  Will  Spindler
div. Rollen :  Maria  Stadler
div. Rollen :  Peter Steiner
div. Rollen :  Heio von Stetten
div. Rollen :  Udo Wachtveitl
div. Rollen :  Ludwig Wühr
Schaffner :  Werner Gwaltsleiter
Schaffner :  Herbert Nussbaum
Dr. Karl Scharnagl :  Fritz Straßner
Sepp :  Hans Stadtmüller
Sixt :  Gerd Anthoff
Kurt Soleder :  Elmar Wepper
Oma Soleder :  Franziska Strömmer
Sarah Soleder :  Marianne Hoffmann
3. Stimme :  Georg Einerdinger
3. Stimme :  Wilfried Klaus
4. Stimme :  Christoph Krix
3. Stimme :  Alexander Malachovsky
4. Stimme :  Alexander Malachovsky
2. Stimme :  Alexander Malachovsky
Stimme :  Eva Marschner
1. Stimme :  Werner Rom
1. Stimme :  Will  Spindler
2. Stimme :  Will  Spindler
1. Stimme :  Udo Wachtveitl
Frau Stork :  Berthe Aldinger-Popp
Toni :  Erich Hallhuber
Schöpf Toni :  Erich Hallhuber
Träger :  Alexander Malachovsky
Hauswart Uhl :  Peter Pius Irl
Wachtmeister :  Gerd Deutschmann
Frau Walz :  Antonie Gierl
Wechselberger :  Willy  Harlander
Peter Wellano :  Gerhard Lippert
Metzger Willy :  Werner Asam
Wirt :  Toni  Berger
Wirt :  Gerd Deutschmann
Frau Wirtin :  Franziska Kinateder
Herr Zäch :  Karl  Tischlinger
Luftschutzwart Zwintscher :  Jörg Hube 

u. v.a.

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Rollen nach Schauspieler sortiert:

Frau  Eichwald :  Heide Ackermann
Emi :  Heide Ackermann
Frau Pötzinger :  Heide Ackermann
2. Kundin :  Berthe Aldinger-Popp
1. Kundin :  Berthe Aldinger-Popp
Frau Stork :  Berthe Aldinger-Popp
Adolf Grandauer :  Gerd Anthoff
Sixt :  Gerd Anthoff
Martl :  Werner Asam
Metzger Willy :  Werner Asam
Pfarrer :  Hans Baur
Hoffotograf Andreas Gaßner :  Gustl Bayrhammer
Kommissär Guggenbichler :  Gustl Bayrhammer
Kriminalkommissär Rudolf Grüner :  Toni  Berger
Wirt :  Toni  Berger
div. Rollen :  Edi Bierling
Dienstmädchen :  Christiane Blumhoff
Mädchen :  Christiane Blumhoff
div. Rollen :  Christiane Blumhoff
Franziska Gaßner :  Katherina de Bruyn
d Kellnerin :  Marlies Compère
div. Rollen :  Marlies Compère
div. Rollen :  Luise Deschauer
Kargus :  Gerd Deutschmann
1. Kriminaler :  Gerd Deutschmann
Wachtmeister Ringseis :  Gerd Deutschmann
div.  Rollen :  Gerd Deutschmann
Wachtmeister :  Gerd Deutschmann
Wirt :  Gerd Deutschmann
Erwin :  Georg Einerdinger
Garagenmeister :  Georg Einerdinger
Herr  Knab :  Georg Einerdinger
3. Stimme :  Georg Einerdinger
Kargus :  Anton  Feichtner
Rauscher :  Anton  Feichtner
div. Rollen :  Anton  Feichtner
Bauriedl :  Helmut  Fischer
Herr Eichwald: Ottfried Fischer
Luise Kreitmeier :  Mona Freiberg
Mutter Kiesgruber :  Enzi Fuchs
3. Kundin :  Enzi Fuchs
div. Rollen :  Enzi Fuchs
div. Rollen :  Peter Gebhardt
Frau Deutsch :  Antonie Gierl
div. Rollen :  Antonie Gierl
Frau Walz :  Antonie Gierl
Eccel :  Max Grieser
div.  Rollen :  Werner Gwaltsleiter
Schaffner :  Werner Gwaltsleiter
Toni :  Erich Hallhuber
Schöpf Toni :  Erich Hallhuber
Bürgermeister :  Willy  Harlander
Herr Jablonka :  Willy  Harlander
Schutzmann Lederer :  Willy  Harlander
Wechselberger :  Willy  Harlander
Georg Elser :  Ulrich Heimerdinger
Holzbohr :  Bernd Helfrich
2. Kriminaler :  Bernd Helfrich
Pötzinger :  Bernd Helfrich
div. Rollen :  Bernd Helfrich
div. Rollen :  Mathias Hermann
Sarah Kampensi :  Marianne Hoffmann
Sarah Soleder :  Marianne Hoffmann
Luftschutzwart Zwintscher :  Jörg Hube
Mayerl :  Peter Pius Irl
Hauswart Uhl :  Peter Pius Irl
Kellnerin :  Franziska Kinateder
Frau Wirtin :  Franziska Kinateder
Beamter :  Wilfried Klaus
Haftrichter :  Wilfried Klaus
Kassierer :  Wilfried Klaus
Herr Kinast :  Wilfried Klaus
3. Stimme :  Wilfried Klaus
Mann auf der Straße :  Reiner Kositz
div. Rollen :  Reiner Kositz
div. Rollen :  Christoph Krix
4. Stimme :  Christoph Krix
Adolf :  Max Krückel
Maxi Grandauer :  Tobias Kühn
div. Rollen :  Tobias Kühn
Lichtl Biwi :  Michael Lerchenberg
Peter Wellano :  Gerhard Lippert
Fräulein :  Margot Mahler
Herr :  Alexander Malachovsky
div. Rollen :  Alexander Malachovsky
3. Stimme :  Alexander Malachovsky
4. Stimme :  Alexander Malachovsky
2. Stimme :  Alexander Malachovsky
Träger :  Alexander Malachovsky
Hampl :  Felix von Manteuffel
Labsal :  Felix von Manteuffel
Frau :  Eva Marschner
Fräulein :  Eva Marschner
1. Kundin :  Eva Marschner
2. Kundin :  Eva Marschner
div. Rollen :  Eva Marschner
Stimme :  Eva Marschner
Karli :  Michael Meier
div. Rollen :  Michael Meier
Traudl Grandauer :  Ilse Neubauer
Agnes Grandauer :  Ilse Neubauer
Gendarm :  Herbert Nussbaum
div. Rollen :  Herbert Nussbaum
Schaffner :  Herbert Nussbaum
Benno Grandauer :  Karl  Obermayer
Ludwig Grandauer :  Karl  Obermayer
Erzähler :  Willy  Purucker
1. Stimme :  Werner Rom
Kinder Grandauer :  Anna Maria Schröder-Bekh
Kinder Grandauer :  Martin Schröder-Bekh
Maxi Grandauer :  Wasti Schulte
Arzt :  Will  Spindler
div. Rollen :  Will  Spindler
1. Stimme :  Will  Spindler
2. Stimme :  Will  Spindler
Frau Gschmeißner :  Maria  Stadler
Hausmeisterin :  Maria  Stadler
Nachbarin :  Maria  Stadler
div. Rollen :  Maria  Stadler
Kaut :  Hans Stadtmüller
Matheis :  Hans Stadtmüller
Sepp :  Hans Stadtmüller
Kriminalbeamter :  Peter Steiner
1. Kriminaler :  Peter Steiner
Kunde :  Peter Steiner
div. Rollen :  Peter Steiner
div. Rollen :  Heio von Stetten
Max Kreitmeier :  Werner Stocker
Dr. Muggenthaler :  Fritz Straßner
Dr. Karl Scharnagl :  Fritz Straßner
Frau Gantner :  Franziska Strömmer
Oma Soleder :  Franziska Strömmer
Alter Haberer :  Karl  Tischlinger
Händler :  Karl  Tischlinger
Hausdiener :  Karl  Tischlinger
Vater Kiesgruber :  Karl  Tischlinger
Herr Zäch :  Karl  Tischlinger
Rudi Grandauer :  Andy Voss
Fahrer :  Udo Wachtveitl
div. Rollen :  Udo Wachtveitl
1. Stimme :  Udo Wachtveitl
Kurt Soleder :  Elmar Wepper
Kondukteur :  Ludwig Wühr
div. Rollen :  Ludwig Wühr

u. v. a.

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