| Grenzbereiche 001 - Bekenntnisse eines englischen Opiumsaugers |
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Autor: |
Martin Schulz |
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Produktion: |
Rikahoe 2007 |
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Regie: |
Alexander Lemke |
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Länge: |
65 Min. |
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Mitwirkende: |
Matthias Moneke, Ulf Hillebracht, Arne Adler, Julia Viehmann, Berit Hayn, André
Runzer, Alexander Lemke, Nicole Pusecker |
Inhalt: |
London im Jahre 1876: Ein stets zu Gewalttätigkeiten aufgelegter Zuhälter ist
auf der Suche nach einer seiner verschwundenen Prostituierten. In einem
verfallenen Haus trifft er dabei auf einen seltsamen alten Mann, der beim
Erzählen seiner Lebensgeschichte nicht nur offenbart, ein Vampir zu sein,
sondern auch eine ungeahnte Schwäche für Rauschgift zu haben. Doch welche dunkle
Absicht mag sich hinter seinen Bekenntnissen verbergen?
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Bemerkungen: |
Nachdem ich schon die Produktion "Domination 001 - Der Fall des Dr. Schmidt" des
Labels Rikahoe hinter mich gebracht hatte, wusste ich hier zumindest, was einen
bei Hörspielen des Labels erwarten kann. Letztlich konnte man mich nur positiv
überraschen.
Tatsächlich sind "Die Bekenntnisse eines englischen
Opiumsaugers" etwas besser als das andere Machwerk, allerdings - um es vorweg zu
nehmen - fällt diese Steigerung so minimal aus, dass sich an der Wertungsnote
hier nichts ändern wird. Dazu ist die Produktion einfach viel zu
schlecht.
Hinzukommt, dass die Geschichte derart belanglos und langatmig
ist, dass man sich das sehr vorhersehbare Ende herbeisehnt.
Auch bei den
Sprechern hat sich nichts Wesentliches verbessert, man verzichtet zwar diesmal
auf ganz extreme Imitationen, allerdings ist der sehr aufgesetzt Dialekt des
Vampirs schon arg nervig. Hinzukommen zum Teil desaströse "Leistungen" in den
Nebenrollen.
Die Umsetzung macht einen leichten Sprung nach vorne, was
einzig an der besseren Musikuntermalung liegt. Geräusche und Effekte sind auch
hier wieder durchweg unpassend.
Auch die zweite Produktion aus dem
Hause Rikahoe hält das Niveau, das man mit "Domination 001" erreicht hat. Einen
neuen Tiefpunkt kann man hier nicht ausmachen. Es geht leicht nach oben,
allerdings zu wenig, um "nur" noch von einer missglückten Produktion zu
sprechen. Das Label sollte sich vielleicht von "Rikahoe" in "Rischlhoe"
umbenennen.
Aber sehen wir es hier mal positiv: "Grenzbereiche 1" ist das
bislang beste Hörspiel aus dem Hause "Rikahoe". |
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