Hell-Patrol - Horror-Trip zum Leubner Hof
  Autor: Marcus Görner
  Produktion: Hörfabrik 2007
  Regie: Marcus Görner und Horst Kurth
  Musik: Alverez / Neverless
  Länge: 60 Min.
 

Mitwirkende:

Erzähler: Oliver Theile
Raffael: Marcus Görner
Denise: Melissa Kumpmann
Oliver: Christopher Albrodt
Peter: André Gerhadt
Julia: Mareike Möller
Daniel Lykan: Horst Kurth
Max: Lars Berncker
Bauer Leubner: Bert Stevens
Polizist: Marco Damm

Inhalt:

Mitglieder der Band Hell Patrol habeb sich in der Nacht verfahren. Sie fahren auf einer verlassenen Landstraße und entdecken plötzlich den Wagen ihrer Bandkollegen, der nach einem Unfall in einem Maisfeld steht.
Sie selbst können auch nicht weiterfahren, da ihr Bus nun auch nicht mehr anspringt. Nun geht es zu Fuß weiter.
Eine Gestalt taucht urplötzlich hinter ihnen auf und jagt sie - Zuflucht finden Sie auf dem Leubner-Hof - doch hier endet das Grauen nicht, hier geht es erst richtig los.

Bemerkungen:

Marcus Görner legt mit seinem ersten eine ordentliche Gruselgeschichte, im beliebten Thema "Gruppe junger Leute schlägt sich mit Übernatürlichem herum", vor. Das Ganze wirkt auch gerade am Anfang richtig düster und geheimnisvoll und sorgt so für die notwendige Spannung.

Ein kleines Manko ist, dass der Plot, je weiter er fortschreitet, mehr und mehr der Lösung am Ende schon preisgibt. Das schmälert aber nicht die Spannung - denn die Protagonisten erkennen dies ja bis zum Schluss nicht. So kann man vielleicht sogar noch etwas mehr mit Ihnen mitleiden.

Wenn ein Hörspielfreak - oder besser -maniac - ein Skript schreibt, dürfen natürlich Anspielungen auf den Hörspielkosmos nicht fehlen, der Titel deutet es ja schon an. Insofern wünsche ich viel Spaß beim Suchen.

Atmosphärisch macht das Stück einen soliden und guten Eindruck, es gibt keine auffällig übertriebene Effektehascherei, Die eingesetzte Musik der Bands Alverez und Neverless gefiel mir gut. Aber man begrenzt sich natürlich damit etwas im Stil und es ist mitunter schwierig immer das passende Stück zur jeweiligen Stimmung zu finden.

Bei den Sprechern gibt es weitestegehend die bekannten Hörfabrikarbeiter, die man schon aus anderen Produktionen des Labels kennt. Die Leistungen sind hier auch solide bis gut, einzig der sächselnde Polizist, dessen Rolle aber zum Glück klein ist, nervt gehörig.

Alles in allem ist der Horror-Trip zum Leubner-Hof durchaus zu empfehlen. Eine nette und spannende Stunde Hörspiel, der man wirklich gut zuhören kann.

 

 

Meine Wertung: + + +

 

 
   


 

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