| Hexe
Lilli: Der Drache und das magische Buch (Hörspiel zum Film) |
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Produktion: |
Europa
2009 |
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Länge: |
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Mitwirkende: |
Erzähler: Martin Engler
Hexe Lilli:
Alina Freund
Lillis
Bruder Leon: Sami Herzog
Lillis
Mutter: Anja Kling
Flugdrache
Hektor: Michael Mittermeier
Hexe
Surulunda: Adele Neuhause
Zauberer
Hieronymus: Ingo Naujoks
Mops
Serafim: Erwin Steinhauer
Immobilienmaklerin
Irm Herrmann
In weiteren
Rollen: Yvonne Catterfeld, Karl Markovics, Theo Trebs, Leonard Boes,
Antonia von
Melville, Antonia Holfelder, Marie Lou Bäumer und Julia
Luckstadt |
Inhalt: |
Jetzt
wird´s der alten Hexe Surulunda allmählich zu bunt!
Hat sich der oberfiese Zauberer Hieronymus schon wieder in ihr
idyllisches Hexenschiff eingeschlichen, um an ihr
wohlbehütetes Hexenbuch heranzukommen. Ein
Glück, dass ihr kleiner, ziemlich verfressener und deshalb etwas übergewichtiger
Flugdrache Hektor rechtzeitig zur Stelle ist. Surulunda muss handeln, die
Zeit ist reif für eine Nachfolgerin. Hektor macht sich also
auf die Suche
nach einer würdigen Hüterin des Hexenbuches und
landet mit selbigem und viel Getöse im Haus von Lilli. Und als
diese das Zauberbuch entdeckt, geht das Durcheinander auch schon los …. |
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| Bemerkungen: |
Hexe Lilli funktioniert ja
schon in diversen medialen Umsetzungen. Im Jahr 2009 bringt Walt Disney
nun eine Spielfilmversion und "natürlich von Europa" kommt das
passende O-Ton Hörspiel. Auch wenn diese Machart nur bedingt
etwas mit "Hörspiel" zu tun hat, zeigen die Verkaufszahlen
solcher Produkte ja an, dass sie am Markt deutlich besser
funktionieren, als die meisten reinen Hörspielproduktionen.
Der Hörer bekommt auch bei Hexe Lilli die (vermutlich
gekürzte) Tonspur des Films ergänzt um
Erzählpassagen von Martin Engler. Die Story kann zwar
insgesamt wohl keinen Originalitätswettbewerb gewinnen, ab und
zu gibt es aber ein paar sehr hörenswerte Szenen und Momente.
Insgesamt kann die Geschichte auch über die Spielzeit gut
unterhalten, spannende und lustige Elemente sind in ausreichender
Zahl vorhanden, so dass sich eigentlich nie Langeweile
einstellt.
Ein großer Teil dieses Unterhaltungswertes ist aber
insbesondere zwei Schauspielern geschuldet. Zum einen Ingo Naujoks,
der als Zauberer Hieronymus zu hören ist, vor allem
aber Michael Mittermeier, der den Drachen Hektor gibt.
Beide spielen die Rollen eigentlich genauso, wie man sie auch aus ihren
Performance-Schubladen kennt. Insbesondere Michael Mittermeier ist nur
textlich in der Figur, formal bleibt er in seinem Comedy-Stil. Das wird
seinen Fans gefallen, diejenigen, die damit so ihre Probleme haben oder
einfach gerne eine passendere Facette hören würden,
werden hier wohl enttäuscht.
Die Leistungen der anderen Sprecher sind gut und solide. Hier macht
sich natürlich der Aufwand eines Kinofilms gegenüber
einer reinen Hörspielproduktion schon bemerkbar.
Bei der technischen Umsetzung gibt es nur das übliche Manko
solcher Produktionen, dass eben nicht ausschließlich
für das Ohr produziert wurde. Wenn etwas Visuelles
hörbar gemacht werden muss, übernimmt diesen Job
Erzähler Martin Engler. Das funktioniert auch im
Großteil der Produktion, nur hin und wieder gibt es Dinge,
die in dieser Form zwar notwendig sind, aber doch ein bisschen
gezwungen wirken.
Wer von Zauberern, Hexen und Co. noch nicht die Nase voll hat
und einen hektisch bayerisch sprechenden Flugdrachen ertragen
kann, der sollte ruhig mal in "Hexe Lilli - Der Drache und das magische
Buch" hineinhören. |
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