HeXGirls (7) Voll verknallt!
  Autor: Patricia Schröder
  Produktion: Oetinger Audio 2008
  Regie: Albert Fetzer
  Bearbeitung: Albert Fetzer
  Musik: Ars Audiendi
  Länge: 77 Min.
 

Mitwirkende:

Christiane Grove, Katharina Heusler, Franziska-Luise Jacob, Maike Kühl, Lea Scheuvens, Delphine Künsting, Christiane-Maria Scheda, Steffen Laube, Jörg Kaehler, Sibylle Kuhne, Felix Hütter, Timo Rüggeberg, Barbara Teuber, Christoph Both, Arnold Trautwein, Barbara Grieche-Lischka, Wolfgang Rüter, Claus Christopher

Inhalt:

Liebeszauber bei den Hexgirls! Wer mischt sich da ins Küssen ein?
Mira hat nur noch Augen für Tim, Jojo und Melvin sowieso und auch Charlie und Fee haben die Liebe entdeckt. Aber als Melvin sich nach einem Kuss plötzlich in Luft auflöst, holt die Zauberrealität die Freundinnen schneller ein als ihnen lieb ist. Da sind doch sicher dunkle Mächte am Werk? Bald wissen die fünf nicht mehr, wer Freund und wer Feind ist. Doch gemeinsam meistern die magischen Freundinnen jedes Rätsel - auch wenn es so unheimlich ist wie dies!

Bemerkungen:

Die Serie "HeXGirls" nutzt die "magische" Welle. Die Geschichten wirken ein wenig wie eine Mischung aus "Bibi Blocksberg" und "Hanni und Nanni". In der Folge "Voll verknallt!" geht es, wie der Titel schon vermuten lässt, um die ersten großen Gefühle zum anderen Geschlecht. Dabei holt die Autorin recht weit aus und lässt die Akteure anfangs etwas unglaubwürdig naiv an das Thema herangehen. Das ist allerdings nicht wirklich ein Manko, sondern es sorgt dafür, dass man recht viele interessante Aspekte mit einpacken kann.

Man überfordert die Geschichte damit allerdings ein wenig, denn auch der HokusPokus, der ja nun mal auch in die Reihe gehört, verlangt ja zudem noch ein wenig Raum. Trotz der langen Spielzeit gelingt es da nicht vollständig, beide Bereich angemessen zu präsentieren.

So bleibt eine recht nette, aber doch wenig Akzente setztende Geschichte übrig.

Die Umsetzung hat mir da schon mehr gefallen. Die Sprecher überzeugen, obwohl man hier fast ausschließlich auf neue Talente setzt, durch die Bank. Bis auf ein paar minimale Schnitzerchen, die die - ansonsten gute - Regie offenbar nicht gestört haben, gibt es hier nichts auszusetzen.

Die Soundkulisse ist ebenfalls gut. Gerade die Musikstücke sind sehr passend eingesetzt und unterstützen die einzelnen Aspekte der Handlung sehr gut.


Gerade die guten Umsetzung sorgt dafür, dass die Produktion noch in den positiven Wertungsbereich rutscht. Sie hat mich deutlich mehr überzeugt, als die Geschichte an sich, die mir persönlich zu wenig rund und zu sehr überladen war.

 

Meine Wertung: +

 



 

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