| 87. Polizeirevier 4 - Hitze |
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Autor: |
Ed McBain |
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Produktion: |
HR 2006 |
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Regie: |
Ulrich Lampen |
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Bearbeitung: |
Gabriela Holzmann |
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Musik: |
Sabine Worthmann |
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Länge: |
47 Min. |
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Mitwirkende: |
Steve Carella: Rudolf Kowalski
Bert Kling: Wotan Wilke Möhring
Andy
Parker: Rüdiger Vogler
Owenby: Steve Karier
Susan Newman: Doris
Schade
Anne Newman: Ulrike Grote
Jessica Herzog: Ellen Schulz
Augusta
(Gussie): Abak Safaei-Rad
Jonathan Newman: Oliver Kraushaar
u.a.
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Inhalt: |
Als Anne Newman von einer Reise aus Kalifornien an die Ostküste zurückkehrt,
findet sie ihren Mann Jeremiah tot in der Wohnung. Er soll durch eine
Schlafmittelvergiftung umgekommen sein, vermutlich Selbstmord. Für die
Spurensicherung ist es allerdings nicht möglich, den genauen Todeszeitpunkt zu
bestimmen, da in der Wohnung eine so enorme Hitze herrschte, daß weder
Verwesungszustand noch Muskelstarre der Leiche zur Berechnung des Zeitpunkts
herangezogen werden können.
Jeremiah Newman war Alkoholiker, weshalb Anne
sich von ihm scheiden lassen wollte. Seine Ex-Frau Jessica Herzog gibt
allerdings zu Protokoll, daß Jeremiah nie auch nur eine einzige Tablette
angerührt habe. In der Wohnung findet die Spurensicherung jede Menge
Fingerabdrücke, nur nicht auf dem Seconalfläschchen... |
Bemerkungen: |
Zur Serie:
Ed McBains Serie um das 87. Polizeirevier gilt als ein Meilenstein
der Krimiliteratur. Sie ist zugleich das Vorbild für viele Revierserien, die
diese Idee mal mehr, mal weniger gut kopieren.
Dass der HR diese Ur-Serie für
das Radio bearbeitet hat, ist nicht nur deshalb lobenswert, nein, auch die
ansprechende und liebevolle Art der Umsetzung fällt positiv auf.
Viele gute
Sprecher, viel Sound und viel Herzblut hat hier Ulrich Lampen konzentriert und
eine richtig gute Radio-Serie aus dem Boden gestampft.
In "Hitze" dreht
sich der Hauptplot um einen vermeintlichen Selbstmord, dessen Hintergründe nach
und nach enttarnt werden. Die Lösung hinter dem Ganzen ist allerdings recht
ungewöhnlich und wirkt - zumindest im Hörspiel - unausgegoren bzw. nicht
wirkllich nachvollziehbar. Aber sieht man es positiv: Es ist zumindest mal was
anderes.
Die Episoden leben ja aber auch, durch das Geschehen um den
roten Faden herum. Das ist auch hier wieder durchaus unterhaltsam.
Wer
die Serie noch nicht kennt, sollte unbedingt mal reinhören, denn hier gibt es
gute und solide Krimiunterhaltung mit ansprechendem Drumherum |
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