Hofmanns Elixier oder Die Welt ist perfekt
  Autor: Regine Ahrem, Michael Rodach
  Produktion: RBB 2005
  Regie: Regine Ahrem
Bild: rbb/Lippmann
Bild: rbb/Lippmann
 
  Musik: Michael Rodach
  Länge: 44 Min.
 

Mitwirkende:

Albert Hofmann: Ueli Jäggi
Ernst Jünger: Dietrich Knaup
Aldous Huxley: Tom Strauss
Zitat/Übersetzung Huxley: Gerd Wameling
Timothy Leary: Stefan Baumecker
Kathrin Angerer, Bernhard Schütz, Axel Wandtke, u.a.

Inhalt:

An einem denkwürdigen Frühlingstag im April 1943 stieß Albert Hofmann, Chemiker in den Forschungslabors von Sandoz, eher zufällig auf die halluzinogene Wirkung der Substanz, die er zuvor synthetisiert hatte: das Lysergsäurediäthylamid, kurz LSD. Damit begann der Siegeszug der Droge LSD, die einer der maßgeblichen Katalysatoren in den gesellschaftlichen Umwälzungen der 60er Jahre war und das Bewusstsein einer ganzen Generation veränderte. Eine Entwicklung, die ihr Entdecker zum Teil durchaus kritisch sah. Denn der wahllose Konsum als Partydroge stand den eigentlichen Möglichkeiten, die das LSD seiner Ansicht und Erfahrung nach hatte, diametral gegenüber: der Öffnung hin zu einer transzendenten Seinserfahrung. Ein Stück über einen Ausnahme-Menschen, der sich mühelos zwischen Naturwissenschaft und Mystik bewegt, und zugleich ein Stück über 60 Jahre Kulturgeschichte des LSD.

Unter Verwendung von Originalaufnahmen von Albert Hofmann, Aldous Huxley, Timothy Leary und des Senders KPFA/Kalifornien


Bemerkungen:

Tja, weniger als Hörspiel, denn als Feature interessant, ist diese Produktion des rbb eine eher sachliche Aufarbeitung des Themas. Der Unterhaltungswert hält sich leider etwas in Grenzen, denn hier versucht man leider mal wieder künstlerischen Anspruch mit Unhörbarkeit gleichzusetzen. So etwas ärgert mich immer maßlos, zumal man es in diesem Zusammenschnitt auch dem Hörer durchaus leichter hätte machen können.

Insofern kann ich diese Produktion auch wirklich nur denen empfehlen, die Interesse an der Geschichte des "LSD" haben und zudem vor einer etwas eigenwilligen Umsetzung nicht zurückschrecken.

Schade, aber für meine Begriffe, hätte man hieraus viel mehr machen müssen!


 

Meine Wertung: -

 

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