Sherlock Holmes 16 - Der zweite Fleck
  Autor: Arthur Conan Doyle
  Produktion: martim 2007
  Bearbeitung: Daniela Wakonigg
  Musik: Studio Maritim
  Länge: 58 Min.
 

Mitwirkende:

Sherlock Holmes: Christian Rode
Dr. Watson: Peter Groeger
Lady Hilda Hope: Melanie Manstein
Lord Bellinger: Michael Mendl
Lord Trelawney Hope: Michael Brennecke
Contable McPherson: Tobias Lelle
Butler: Mogens von Gadow
Zeitungsjunge: Philipp Bramer
Sergeant: Manfred Erdmann

Inhalt:

Sherlock Holmes und Dr. Watson werden zum Premierminister von Großbritannien gebeten. Ein geheimer Brief ist verschwunden, dessen Veröffentlichung entsetzliche Folgen haben würde. Holmes und Watson machen sich sofort auf die Suche. Aber werden Sie den Brief rechtzeitig wiederfinden und so einen Krieg in ganz Europa verhindern können?

Bemerkungen:

Der maritime Sherlock Holmes wird langsam aber sicher zur umfangreichsten Hörspielseire um den Meisterdetektiv. Viel falsch machen kann man ja mittlerweile nicht mehr, denn die Serie wird nach und nach zum Selbstläufer.

Das Niveau ist auch in der sechzehnten Ausgabe auf dem Level der letzten Folgen - wo sollte es auch großartig hin? Die Sprecherriege ist mittlerweile gut eingespielt, Daniela Wakonigg hat sehr viel Erfahrung im Umgang mit der Serie und die Vorlagen haben eine gute Substanz.

Diese Routine hat natürlich auch die üblichen Nachteile. Kleine Nickeligkeiten schleichen sich ein, Skript- und Aussprachefehler fallen in so einem gewohnten Umfeld schon mal eher auf. Denn leider bietet der Stoff ja wenige Möglichkeiten hier mit innovativen Dingen von den Detailschwächen abzulenken. Darauf sollte man künftig durchaus ein Ohr haben.

Dennoch überwiegt, ob den oben genannten Gründen, das Positive doch schon recht eindeutig. Mit "Der zweite Fleck" erhält der Hörer eine gewohnt gute Krimiunterhaltung, die nicht nur die Fans des Detektivs zu schätzen wissen dürften.

Ein Vorteil ist hier natürlich auch, dass "Der zweite Fleck" eine der weniger oft umgesetzten Vorlagen ist - hier scheint es nur noch die Radiofassung aus dem Jahre 2004 zu geben. Daher wirkt das Ganze doch erheblich frischer, als manche Produktion von ausgelutschten Geschichten.

 

 

Meine Wertung: + + +

 

 
   


 

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