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Nach dem Regen

ein Hörspiel von Sergej Belbel, DLR 1998


⏰ 74 Min.

🎬 Regie: Barbara Plensat

🛠 Bearbeitung: Andrea Czesienski

🎼 Musik: Lutz Glandien

🎤 Mit: Programmierer: Wolfgang Dräger
Verwaltungschef: Herbert Fritsch
Blonde Sekretärin: Antje von der Ahe
Schwarzhaarige Sekretärin: Michaela Caspar
Rothaarige Sekretärin: Sophie Rois
Brünette Sekretärin: Angela Schanelec
Stadtbote: Boris Aljinovic
Exekutivdirektorin: Carola Regnier
Sprecher: Matthias Matschke
u. v. a.

Kennen Sie das Gefühl, auf einem Hochhaus zu stehen und eine Zigarette zu rauchen? In Sergi Belbels Komödie herrscht Rauchverbot. Acht Verwaltungsangestellte treffen in geheimer Rebellion aufeinander, um ihrer Lust zu frönen und im blauen Dunst ihre Großstadtneurosen aufsteigen zu lassen. Immer nah an menschlichen Katastrophen, hoffen sie auf den Regen, der die erhitzten Gemüter kühlen mag.

Barbara Plensat, geb. 1939 in Berlin, war Tontechnikerin und Regieassistentin, ehe sie nach dem Studium der Theaterwissenschaft als Regisseurin arbeitete. Zunächst beim Rundfunk der DDR (u. v. a. war sie Co-Regisseurin beim 1977 mit dem Prix Italia ausgezeichneten Hörspiel „Die Grünstein-Variante“), seit 1990 für die ARD.
Ihre Inszenierung "Kein Brief gestern, keiner heute", MDR 2003 (nach Texten von Franz Kafka) von Matthias Baxmann wurde Hörspiel des Jahres.

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«Eine Idee, die mit den Rauchverboten auch wieder sehr aktuell ist. Leider ist das aber auch schon weitestgehend alles, was hier originell und unterhaltsam wäre. Hin und wieder blitzt zwar immer mal wieder einiges an intelligentem Witz auf, insgesamt taucht aber vieles in langatmigen und recht belanglosen und zum Teil klischeehaften Dialogen unter. Die Gesellschaftskritik, die sich in vielen Bereichen äußert, wirkt so wenig beißend, sondern geht in der Belanglosigkeit unter.

Die Sprecher sind solide, wenn auch verschiedene Rollen etwas merkwürdig besetzt sind. So fand ich insbesondere die Rollenverteilung zwischen Dräger und Fritsch etwas merkwürdig und verwirrend.

Insgesamt konnte ich mit diesem Hörspiel wenig anfangen. Zumal sich mir nicht erschloss, warum dieses Stück nicht in 55 Minuten erzählt werden konnte. Für mich eher kein Grund nochmal das Radio anzuschalten.»


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