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Potentielle Freunde

ein Hörspiel von Stefanie Schütz, Anna Annegret Pein, WDR 2007


⏰ 54 Min.

🎬 Regie: Claudia Johanna Leist

🎤 Mit: Frau auf dem Sofa: Anna Thalbach
Pöbelnder Mann: Thomas Anzenhofer
Schüchterner Mann / Einsamer Mann: Daniel Berger
40jährige: Manuela Alphons
68jähriger: Hansjoachim Krietsch
Telefonbuch Mann: Jens Wawrczeck
Katers Frauchen: Doris Plenert
Gefühlsduscher: Udo Schenk
Frau: Johanna Gastdorf
Sehr junge Frau: Olivia Gräser
Junger Mann: Andreas Grothgar
Schöne Frau, Verrückte: Angelika Bartsch
Disco-Girl: Camilla Renschke
Scheißedrauf-Girl: Anja Herden
Hausfrau: Kornelia Boje
Frau Dienstag: Wieslawa Wesolowska
'Echte Freundin: Sigrid Burkholder
Anrufbeantworter / Er: René Heinersdorff
Anrufbeantworter / Sie: Anne Fink
Familienmutter: Anja Niederfahrenhorst
Frauenstimme 1: Monica Kaufmann
Klimakterische Frauenstimme: Therese Dürrenberger
Altmännerstimme: Viktor Weiss
Altfrauenstimme: Christa Strobel-Mertins
Frau im Taxi: Johanna Gastdorf
Taxifahrer: Ludger Burmann
Frauenstimme Frau Doktor: Susanne Barth
Kleiner Junge: Luca Kämmer
Nackte Frau: Mechthild Großmann
Alkoholikergattin: Susanne Bredehöft
Lisa: Johanna Marx
Lothar: Andreas Pietschmann
Kerstin: Gunda Aurich
Jetset Frau: Isis Krüger
Junge Frau: Anja Laïs
Erzähler: Oliver Nitsche

hinten: Gunda Aurich und Johanna Marx, vorne Andreas Pietschmann und Anna Thalbach; Bild: WDR / Sibylle Anneck
Die morgendliche Dusche verströmt programmierbare Gefühle, der Kater legt Botschaften in Buchstabenform ins Kästchen und malt mit seinem Schwanz Gedichte in die Luft, eine Frau verunfallt wiederholt und absichtlich, weil sie die Zuwendung der Rettungsmannschaften nicht missen möchte, ein Mann ruft sich auf der Suche nach Kontakten durchs Telefonbuch und eine weitere Frau vertreibt die Stille, indem sie CDs mit Alltagsgeräuschen in den Pläyer legt. Einsam ist, wer vergisst, dass das leicht zu ändern ist. Doch die potentiellen Freunde', die das Autorenduo Stefanie Schütz und Anna Pein zur Lösung des Problems vorschlagen, sind nicht immer solche aus Fleisch und Blut. Die Turoinnen skizzieren ein Sammelsurium einsamkeitsgeplagter Großstädter, die schon längst nicht mehr auf die Idee kommen, mit ihren Partnerinnen oder Partnern - so vorhanden - zu sprechen oder sich im Wirtshaus mit anderen um einen Tisch zu drängen. Dass Einsamkeit ein gravierendes gesellschaftliches Problem darstellt, ist unbestritten. Dass die neuen Kommunikationstechnologien Lösungen anbieten, ebenso. In lakonischem Ton beleuchtet das Stück zwischenmenschliche Mangelerscheinungen und zeigt, frei von Moral und Nostalgie, wie sich mit ein wenig Phantasie und Kreativität tadellos mit eben diesen leben lässt. Irgendwie ...

hoerspielTIPPs.net:
«Das ist mal wieder so ein Hörspiel, was einen letztlich etwas ratlos zurücklässt. Dieser Zusammenschnitt diverser Monolog- und Gesprächs-Fetzen schwankt in der Qualität von unhörbar bis genial. Ein Vorteil - es wird für jeden was dabei sein.

Viele, viele Sprecher tauchen auf, darunter viele große Namen. Allerdings verteilt sich der Anteil doch schon ziemlich in der Fülle der Einzelszenen, so dass lediglich Jens Wawrczeck irgendwie im Ohr bleibt.

In der Summe sicherlich nichts für jeden, aber für jeden Geschmack dürfte was dabei sein.»

Als Download / Im Handel verfügbar seit / ab: 31.05.2017

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