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Santo subito - Sofort heilig!

Originalhörspiel - ein Hörspiel von Eberhard Petschinka, mdr/ORF 2007


⏰ 62 Min

🎬 Regie: Eberhard Petschinka

🎼 Musik: Wolfgang Mitterer

🎤 Mit: André Jung, Norbert Schwientek, Barbara Falter, Corinna Waldbauer, Peter Groeger, Ernst Jacobi, Felix von Manteuffel, Gerd Baltus, u. v. a.

Zehntausend Gläubige unterbrechen im April 2005 die Totenmesse von Johannes Paul II. und skandieren 'Santo subito ­ sofort heilig!' Zwei Monate später wird das Verfahren der Seligsprechung feierlich eröffnet. Es muss nachgewiesen werden, dass Johannes Paul II. nach seinem Tod ein Wunder vollbracht hat.

Um den Seligsprechungsprozess voranzutreiben, muss in Petschinkas surrealistischem Traumspiel der Schauspieler Roberto Benigni vor der vatikanischen Kongregation seine Geschichte erzählen, die vielleicht ein Wunder bergen könnte. Damit der Papst nun endlich die ewige Ruhe finden möge, wurde Benigni auserkoren, an dessen Sterbebett den Don Quijote zu spielen. Aber da der berühmte Schauspieler nicht ohne Sünden ist, bedarf es einiger Vorkehrungen, das Verfahren zur Seligsprechung des Papstes zu einem glücklichen Abschluss kommen zu lassen.

'Santo subito - sofort heilig!' wurde im Oktober 2007 mit dem europäischen Medienpreis Prix Europa ausgezeichnet. Die Jury lobte das Hörspiel augenzwinkernd als 'provokanten und absolut lustigen Radiokarneval' ganz im Sinne von Miguel Cervantes, der einmal gesagt habe: 'Wenn in einer Geschichte ein Geheimnis verborgen ist, dann muss diese Geschichte erzählt werden.'

Eberhard Petschinka, geboren 1953 in Wien, arbeitet als Schriftsteller, Maler und Dramatiker und ist Autor und Regisseur zahlreicher Radiostücke. Für sein Hörspiel 'Rafael Sanchez erzählt: ‚Spiel mir das Lied vom Tod'' (WDR/ORF/MDR 1998) erhielt er gemeinsam mit Rafael Sanchez den Hörspielpreis der Kriegsblinden sowie den Premio Ondas.


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«Wer es skurril mag, der ist hier genau richtig. Die Groteske um den sterbenden Papst Johannes Paul II, dem Roberto Begnini letztmals den Don Quichote geben soll, gräbt tief und kritisch an der katolischen Kirche, ohne jedoch dabei das Augenzwinkern außer Acht zu lassen. Auch wenn es zuweilen etwas bissig und herber zugeht, wirkt es insgesamt doch alles recht nett. Ein Anspieltipp für alle, die es gerne mal etwas schräger mögen.»


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