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Boot Camp

ein Hörspiel von Morton Rhue, WDR 2008


⏰ 53 Min.

🎬 Regie: Thomas Werner

🛠 Bearbeitung: Ulrich Land

🎤 Mit: Connor: Tino Mewes
Joe: Robert Gallinowski
Pauly: Jona Mues
Sarah: Karoline Teska
Adam: Ludwig Blochberger
David: Philipp Danne
Sparks: Thomas Gimbel
Mr. Z: Christian Brückner
Harry: Josef Tratnik
Rebecca/Sprecherin/Deckenlautsprecher: Ruth Schiffer
Mrs. Durell: Marietta Bürger
Mr. Durell: Jürg Löw
Pick-up-Fahrer/Lautsprecher Boot: Andreas Windhuis

Robert Gallinowski als Aufseher Joe und Tino Mewes als Connor; Bild: WDR / Sybille Anneck
Mitten in der Nacht wird Connor verschleppt. Im Auftrag seiner Eltern, wie er bald herausfindet. Quer durch die USA geht die Reise zum Camp „Lake Harmony“. Netter Name für ein Boot Camp, in dem „missratene“ Minderjährige gefügig gemacht werden sollen – und zwar mit Schlafentzug, Demütigung und Prügelstrafe. Für dieses „Training“ bezahlen Connors Eltern monatlich viertausend Dollar. Connors Verbrechen: Ein Verhältnis mit einer zehn Jahre älteren Lehrerin. Jetzt soll er sich die Frau aus dem Kopf schlagen. Im wahrsten Sinne des Wortes. Das Einzige, was Connor in „Lake Harmony“ am Leben erhält, ist die Wut. Mit aller Kraft wehrt er sich gegen die sadistischen Aufseher und ihre Lakaien, die ihn „knacken“, seinen Willen brechen wollen. Endlich trifft er zwei Mitgefangene, denen er vertrauen kann. Und sie kapieren, dass sie nur zu dritt eine Chance haben, aus der Hölle zu entkommen ...

Morton Rhue, geboren 1950 in New York, studierte Literatur, arbeitete, u. v. a. als Straßenmusiker, Werbetexter, Journalist. Inzwischen mehrfach preisgekrönter Autor (u. a. „Die Welle“).

hoerspielTIPPs.net:
«Morton Rhue packt als Autor keine harmlosen Stoffe an. Auch in "Boot Camp" schildert er eine bedrückende Geschichte, die zwar fiktiv, aber leider doch sehr nahe an realen Zuständen ist.

Seinem Protagonisten Connor sollen in einem BootCamp die "Flausen" aus dem Kopf getrieben werden. Seine Eltern bezahlen eine horrende Summe, um ihrem Sohn mit Hilfe von Drill und Folter auf den - nach ihrer Ansicht - rechten Weg zurückzuhelfen.

Die Hölle, die Connor nun erlebt, bricht ihn aber nicht. Er stemmt sich innerlich gegen die Maßnahme, wird nur nach außen hin gefügig und versucht so, den fürchterlichen Alltag im Camp zu ertragen. Es gelingt nicht - denn wie er feststellt, lassen sich die Aufseher nicht durch Schauspielerei überzeugen.

Doch eines Tages bietet sich die Gelegenheit zur Flucht - doch diese wird zu einer reinen Hetzjagd, die schließlich in einer Begegnung mit seinen Eltern und seinen Peinigern endet.

Spannend, bedrückend und mit einem überraschenden und verstörenden Ende überzeugt "Boot Camp" auf ganzer Linie. Die Geschichte wird von einen sehr gut besetzten Ensemble, in dem insbesondere Timo Mewes, Robert Gallinowski und Christian Brückner glänzen können, erzählt. Eine packende, temporeiche Inszenierung rundet das Bild ab.

Eine absolute Hörempfehlung - spannende, packende Unterhaltung mit Tiefgang - Davon gerne mehr!»


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