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Unterwegs zur Hochzeit

ein Hörspiel von John Berger, hr / SR / WDR 2000 / der hörverlag 2001


⏰ 90 Min.

🎬 Regie: Walter Adler

Übersetzung: Walter Adler

Bearbeitung: Walter Adler

🎼 Musik: Jean-Louis Martinier, Michael Riessler

🎤 Mit: Hans-Peter Hallwachs, Angela Winkler, Matthias Habich, Fanny Thevissen, Sascha Icks, Marc Hosemann, Sebastian Rudolph, Martin Reinke, Caterina Tippmann, Walter Renneisen, Christa Berndl, Dagmar Casse, Thomas Hodina, Regine Vergeen, Heinrich Giskes, Hans-Jörg Assmann, Eva Gosciejewicz

In Gorino, an der italienischen Ostküste, wo der Po ins Meer mündet, soll Ninons Hochzeit stattfinden. Der Eisenbahner Jean Ferrero, Vater der Braut, fährt mit seinem schweren Motorrad von Südfrankreich über die Alpen, dann quer durch die norditalienische Tiefebene nach Gorino. Ninons Mutter, die vor Jahren in ihre slowakische Heimat zurückgekehrt ist, reist aus Bratislava an. Der Weg der Eltern zur Hochzeit der Tochter, Erinnerungen an die gemeinsamen Jahre, Sorgen um die Zukunft des Kindes, das ist die Geschichte des Hörspiels. Ninon trägt den Aids-Virus in sich. Gino, der Bräutigam, weiß ebenso wie die Eltern, dass sie in wenigen Jahren sterben wird. Trotzdem wird die Hochzeit ein Hymnus auf das Leben werden.

John Berger, geboren 1926 in London, arbeitete nach einem Kunststudium als Zeichenlehrer und Maler und lebt heute in einem Bergdorf der Haute Savoie. Er schrieb Romane, Essays, Bühnentexte, Drehbücher. Sein Hörspiel "Will it be a Likeness/Ist es, ist es nicht?", das der HR gemeinsam mit dem Frankfurter Theater am Turm produzierte, wurde von der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste zum Hörspiel des Jahres 1996 gewählt. Das Hörspiel "Unterwegs zur Hochzeit" entstand parallel zur Niederschrift eines Romans mit dem gleichen Thema.

Walter Adler, geb.1947, ist seit 1971 freier Autor und Regisseur. Neben seiner Arbeit an verschiedenen Theatern, wie z.B. in Karlsruhe, Köln oder Frankfurt hat er bis heute über 200 Hörspiele inszeniert. 1976 wurde er für sein "Centropolis" mit dem "Hörspielpreis der Kriegsblinden" ausgezeichnet. Diesen wichtigsten deutschen Hörspielpreis erhielt er 1978 noch einmal für die Regie von Reinhard Lettaus "Frühstücksgespräche in Miami". 1995 produzierte er Walter Kempowskis Dokumentation "Der Krieg geht zu Ende" in einer 14-stündigen Produktion mit über 200 Sprechern. Sein größtes, beim HR in Frankfurt zwischen Januar 2004 und September 2005 realisiertes Projekt "Otherland", nach Tad Williams gleichnamiger Tetralogie, ist 24 Stunden lang und mit über 250 mitwirkenden Schauspielern die umfangreichste deutschsprachige Hörspielproduktion seit der Entstehung dieses Genres. Für den MDR inszenierte Walter Adler, u. v. a. Guntram Vespers "Lichtversuche Dunkelkammer" (1992), Rolf Beckers "Ach, Sie kennen Stanley Adler nicht?" (1998), oder Jules Vernes "Zwanzigtausend Meilen unter den Meeren" (2003), Jens Sparschuhs "Tantes Inferno" (2008) und Christoph Buggerts "Domino" (2012).

Ursendung: 25.12.2000

Als Download / Im Handel verfügbar seit / ab: 19.03.2001


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