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Zwerg Nase

Märchen - ein Hörspiel von Wilhelm Hauff, Rundfunk der DDR 1977


⏰ 45 Min.

🎬 Regie: Christa Kowalski

🛠 Bearbeitung: Gudrun Schlögel

🎼 Musik: Paul Funk

🎤 Mit: Jakob: Edgar Harter
Mutter: Heide Kipp
Vater: Hasso Zorn
Fee Kräuterweis: Ruth Kommerell
Mimi: Heidi Weigelt
Aufseher: Hans-Joachim Hanisch
Koch: Erhard Köster
Herzog: Gerd Ehlers
Fürst: Hans Knötzsch
Barbier: Fred Ludwig


Irgendwann wurde es Jakob einfach zuviel: Diese unfreundliche Alte mäkelte an allem herum, was er und seine Mutter an ihrem Gemüsestand feilboten. Sie grabschte mit ihren runzeligen Händen das Obst an und zeterte in einem Fort. Da platzte Jakob der Kragen. Hätte er gewusst dass er sich ausgerechnet mit der bösen Fee Kräuterweis anlegt, hätte er sich sicher lieber beherrscht. Doch nun war es zu spät, Jakob war verzaubert. Sieben lange Jahre muss er bei der Fee Kräuterweis dienen. Dann endlich ist er erlöst. Als er aber nach Hause zurückkommt, macht er eine schreckliche Entdeckung und er muss noch einiges erleben, bis der Zauber sich zum Guten löst...

Der vielseitige Erzähler Wilhelm Hauff wurde am 29. November 1802 in Stuttgart geboren. Er studierte Theologie und Philosophie in Tübingen, arbeitete dann als Hauslehrer und schließlich als Redakteur von Cottas Morgenblatt. Seinen größten literarischen Erfolg erzielte Hauff mit dem Buch „Lichtenstein“ (1826), mit dem er den historischen Roman in Deutschland begründete. Wirklich bekannt aber wurde er durch seine Märchen, die in drei Almanachen 1826, 1827 und 1828 erschienen. In seinen Erzählungen verbindet Hauff romantisch-phantastische Elemente mit realistischen und zeitkritischen sowie satirischen Zügen. Es ging ihm allerdings nicht nur darum, seine Zeit kritisch zu beleuchten, sondern er wollte seine Leser auch unterhalten. Der Dichter starb - erst 24-jährig - am 18. November 1827 in seiner Heimatstadt.

hoerspielTIPPs.net:
«Märchen hatten beim Rundfunk der DDR eine ähnlich große Tradition, wie das Pendant beim Fernsehen der DDR. Die Inszenierung sind sogar ähnlich. Auch in den Hörspielen beschränkt man sich auf das einfache Wiedergeben der Geschichte, ohne SchnickSchnack, aber mit viel Gewicht auf guten und prägnanten schauspielerischen Leistungen. Auch in "Zwerg Nase" ist das der Fall. Man bietet die Geschichte ohne dicke Klischees und akustisches Brimborium, einzig mit der Musik Paul Funks stimmungsvoll versehen, an. Dank dem guten Spiel der Akteure wird so die bekannte Geschichte vom verzauberten Krämerssohn zu einem unterhaltsamen Hörspiel - insbesondere für die kleineren Ohren.»


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