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Der Planet

ein Hörspiel von Jewgenij Grischkowez, rbb 2004


⏰ 48 Min.

🎬 Regie: Gabriele Bigott

🛠 Bearbeitung: Gabriele Bigott

🎼 Musik: Tobias Morgenstern

🎤 Mit: Boris Aljinovic, Winnie Böwe

Ein Mann in einer großen Stadt, eine Frau an einem der vielen Fenster. Sie kennen einander nicht. Er beobachtet sie, sie telefoniert und bemerkt ihn nicht. Er plaudert, philosophiert, projiziert in einem großen Monolog seine Sehnsüchte auf diese ihm unbekannte Frau.

Ein Stück über die Liebe, eigentlich über die Abwesenheit von Liebe und den verzweifelten Wunsch, die Liebe ausfindig zu machen. Vielleicht reicht, sie zu finden, schon eine flüchtige Begegnung in der U-Bahn, vielleicht reicht dazu nicht einmal eine Reise um die ganze Welt. Ein Mann macht sich auf die Suche. - In der Hörspielfassung bleibt es nicht beim Monolog, die Frau am Fenster begleitet ihn als Darstellerin und Sängerin gemeinsam mit den Musikern auf seiner Gedankenreise.


Jewgenij Grischkowez, geboren 1967 in Kemerowo/Sibirien, ist ein Kultstar der russischen Theater-Szene. Mit seiner Performance "Wie ich einen Hund verspeiste" machte er international Furore. Seit Beginn der Saison 2000/2001 spielte er seine Stücke als ständiger Gast am Theater "Schule des zeitgenössischen Stücks" in Moskau. Das Zweipersonenstück "Der Planet" erschien 2003 als Hörspiel.

Sein erster Roman "Das Hemd" (2004) wurde in Russland über 100.000 Mal verkauft und erschien 2008 in deutscher Übersetzung. Jewgenij Grischkowez lebt und arbeitet in Kaliningrad. Zitat: "... dem ehemaligen Königsberg. Ich habe mir diese Stadt nicht einfach zufällig zum Wohnen ausgesucht, nach Moskau will ich auf keinen Fall ziehen. Ich bin ein Provinzler und komme mit dem Moskauer Rhythmus nicht klar. Obwohl all meine Arbeit mit Moskau verbunden ist. 'Die Stadt' und 'Der Planet' erzählen vom Leben in der Großstadt. Kaliningrad ist keine 100-prozentig russische Stadt, angenehm zum Leben, meiner Meinung nach eine ideale Stadt unter den kleineren in Russland. Auch weil sie am Meer liegt. Von hier aus kann ich mein Leben und meine Arbeit in Moskau mit Abstand betrachten, ohne Emigrant zu sein."


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