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Überall brennt ein schönes Licht

ein Hörspiel von Werner Fritsch, WDR / ORF 2005


⏰ 60 Min.

🎬 Regie: Götz Fritsch

🎼 Musik: Peter Kaizar

🎤 Mit: Peter Simonischek

""Das sind die Gewitter in der Natur, wo eintreten. Mit dem Donnerhall und dem Blitz - Wenn das Gewitter kommen will, dann kommt es. Da hilft kein Beten und kein Kreuzmachen - Und der Tod - ein Muttergotteskuss ist es. Wo wegnimmt den Atem von einem. Wie Wind in den Linden. Und ist doch wie Leben. Und eines Tages bin auch ich. Irgendmal unter Cherubim." Der so spricht, ist ein über achtzigjähriger Bauernknecht. Wenzel (Peter Simonischek). Geboren in Waldsassen. Werner Fritsch erzählt das Leben eines Menschen in alltäglichen und oft auch traurigen Geschichten, die archaisch und ungewöhnlich anmuten. Geschichten, die von einer Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg berichten, fast bis heute, Geschichten von einem Menschen, der unglaubliche Härten erträgt, sie hinnimmt, auf fast wunderliche Weise eingefügt in eine höhere, metaphysische Ordnung."

Werner Fritsch, geboren 1960 in Waldsassen, Oberpfalz, wurde für die Erzählung "Cherubim" mit dem Ingeborg-Bachmann-Preis sowie dem Robert-Walser-Preis ausgezeichnet. Sein Hörspiel "Sense" erhielt 1993 den Hörspielpreis der Kriegsblinden. Werner Fritsch, der Germanistik, Völkerkunde und Philosophie in München studiert hat, lebt in Hendelmühle und Berlin und ist neben seiner Autoren- und Regiearbeit auch als Hochschuldozent tätig. Zahlreiche seiner Texte wurden Vorlagen für Opernlibretti (u. v. a. "Sense", "Isis", "Gründgens").

20 Jahre lang war Simonischek Ensemblemitglied der Berliner Schaubühne, seit 1999 gehört er dem Ensemble des Wiener Burgtheaters an, in zahlreichen Hörspielen hat Peter Simonischek mitgewirkt.

🔥 2. Platz Zonser Hörspielpries 2006

Ursendung: 24.08.2005


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