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Kilroy was here - Staffel 2

ein Hörspiel von Robert Weber, SWR / SRF 2017


⏰ 179 Min.

🎬 Regie: Mark Ginzler

Tontechnik: Andreas Völzing, Judith Rübenach

🎤 Mit: Matthias Bundschuh, Marc Oliver Schulze, Linda Olsansky, Nils Althaus, Tomas Spencer, Florian von Manteuffel, Thomas Douglas, Mark Zak, Peter Matic, Jens Wawrczeck, Astrid Meyerfeldt, Yves Raeber, Tayfun Bademsoy, Michael Wächter, Holger Kunkel, Yusuke Yamasaki, Peer Oscar Musinowski, Patrycia Ziolkowska, Berth Wesselmann, Imam Cagla, Michael Stauffer, Mia Lüscher, Isabelle Demey, Ivana Pribakovic

vlnr: Linda Olsansky, Matthias Bundschuh, Marc Oliver Schulze; Bild: SWR/Alexander Kluge
Kilroy ist wieder da. In der 1. Staffel unserer Hörspielserie hat der geniale Meisterdieb, der seit über achtzig Jahren in Europa und den USA sein Unwesen treibt, die Frankfurter Börse lahmgelegt und sich in einem irren Coup die Hälfte aller deutschen Goldreserven unter den Nagel gerissen. Doch ganz offensichtlich ist ihm das noch nicht genug. Das kriminelle Superhirn ist zurückgekehrt und plant neue Aktionen, die seine bisherigen noch in den Schatten stellen. Denn Kilroy denkt groß – wie groß, das wird Polizeileutnant Jeanny Messerli erst nach und nach klar. Zusammen mit Europolofficer Juwe jagt sie den größten Verbrecher aller Zeiten und macht dabei ganz unglaubliche Entdeckungen, die weit in die Vergangenheit zurückführen und eine Zukunft denkbar scheinen lassen, von der die Menschheit noch nicht einmal zu träumen wagte. Und wieder stellt sich bei allem die Frage: Wer ist Kilroy, und was will er wirklich?

Folge 1: Die Konferenz
Im Genfer Hotel Beau Rivage haben Unbekannte die Teilnehmer der sagenumwobenen Bilderberg-Konferenz als Geiseln und lebende Bomben genommen. Polizeileutnant Messerli ruft den suspendierten Europol-Officer Juwe zu Hilfe, weil die Geiselnehmer nur mit ihm sprechen wollen. Juwe trifft im Beau Rivage auf einen gewissen James, der keine Forderungen für die Freilassung der Geiseln stellt, sondern ihn nur auffordert, in die NZZ zu schauen. Juwe und Messerli durchforsten die Zeitung und stossen auf eine Anzeige, die ihnen – verschlüsselt – bedeutet, dass Juwe zur Mona Lisa ins Louvre kommen soll. Dort wartet Kilroy auf ihn, entspinnt ein Streitgespräch, in dem er die Echtheit des berühmtesten Gemäldes Da Vincis in Frage stellt, und lässt sich von Juwe und Messerli in ein Schweizer Gefängnis verfrachten.

Folge 2: Return to Castle Wolfenstein
Die Schweizer Polizei und Europol stehen unter enormem Druck, zumal Kilroy ihnen nichts als Rätsel aufgibt. Warum will er seine Geige und eine Fälschung der Mona Lisa im Gegenzug zur Freilassung der Geiseln im Hotel Beau Rivage? Und wieso befindet sich ein Computerspiel in dem Schliessfach, in dem der Code zur Befreiung der Geiseln liegen sollte? Ob sie wollen oder nicht – Messerli und Juwe müssen sich auf Kilroys dubiose Spielchen einlassen, denn die Geiseln im Beau Rivage verlieren allmählich die Nerven. Unter ihnen auch: die deutsche Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen.

Folge 3: Präludium
Mit Hilfe eines Computerspiels können Juwe und Messerli die Gefangenen im Hotel Beau Rivage befreien, aber eine der Geiseln fehlt: Henri de Castries, Vorsitzender der legendären Bilderberg-Konferenz und einer der ominösen sieben Schlüsselträger, die das Internet kontrollieren. Wo steckt er? Und was hat Paul McCartney damit zu tun? Obwohl Kilroy inzwischen im Gefängnis in Genf einsitzt, sind sich Messerli und Juwe sicher, dass er immer noch die Fäden zieht. Warum spielt er ununterbrochen ein Bach-Präludium auf seiner Geige? Gibt er dadurch womöglich einen Hinweis auf de Castries‘ Verbleib? Oder will er andeuten, dass alles, was bisher geschehen ist, nur das Vorspiel zu einem weitaus größeren Coup ist?

Folge 4: Watson
Kilroy gelingt die Flucht aus dem Gefängnis, während Juwe und Messerli immer noch versuchen, den Code zu knacken, der in Bachs Präludium versteckt ist, um den Aufenthaltsort von de Castries zu finden. Ihre ganzen Hoffnungen liegen jetzt auf Watson, dem Supercomputer von IBM. Doch selbst die Künstliche Intelligenz Watson scheitert an Kilroys infernalischem Genie und verabschiedet sich mit einem spektakulären Auftritt ins Datennirvana. Unterdessen untersucht die Genfer Polizei die Isleworth Mona Lisa im Labor und macht eine erstaunliche Entdeckung: Unter dem Gemälde befindet sich ein von Da Vinci übermalter Schriftzug: „Kilroy fu qui“. Ist Da Vinci etwa Begründer einer ganzen Kilroy-Dynastie?

Folge 5: Blackout
Das Internet fällt aus – Blackout weltweit. Dahinter steckt Kilroy, der einen Zombievirus, der auf dem Bach-Präludium der Cello-Suite No 1 basiert, durch den IBM-Supercomputer Watson freigesetzt hat. Die Kommunikationsnetze brechen zusammen, der Verkehr liegt lahm, weite Teile der industriellen Produktion stehen still, die Finanzmärkte drehen hohl. Es gibt nur eine Möglichkeit, das Chaos aufzuhalten und das Internet zu resetten: Mindestens drei Schlüsselträger müssen in Virginia zusammenkommen, um den Zentralrechner neu aufzusetzen. Wainwright, Europol-Direktor und einer der sieben Schlüsselträger, macht sich zusammen mit Juwe auf den Weg. Doch plötzlich ändert ihr Flugzeug seinen Kurs.

Folge 6: The Hateful Eight
Durch die Entführung Wainwrights hat Kilroy inzwischen fünf der sieben Schlüsselträger in seine Gewalt gebracht und sich in einem ehemaligen Naziforschungslabor in der Antarktis verschanzt. Für 48 Stunden knipst er das www an und schickt ein Video mit seiner Forderung auf alle Computer und Smartphones der Welt: Nach Ablauf der Frist wird der Blackout des Internets für einen unbefristeten Zeitraum fortgesetzt – es sei denn, die acht reichsten Männer der Welt überweisen ihm ihr gesamtes Vermögen. Wofür braucht Kilroy eine derartig hohe Summe? Ist es wirklich reiner Zufall, dass die «Hateful Eight» alle führende Mitglieder der Bilderberg-Konferenz sind? Welche Geschichte verbindet Kilroy mit seinem Kontrahenten Juwe?


Robert Weber, 1966 in Ochsenfurt geboren, lebt in Berlin und ist seit 2002 hauptberuflich als Autor, vor allem im Bereich Hörspiel tätig. Mitbegründer und langjähriges Mitglied der Berliner Lesebühne "Die Surfpoeten". Sein erster Roman "Ich bin der Roman" ist 2005 bei Voland & Quist erschienen, das Sachbuch "Ohne Dich ist alles Staub" 2012 bei Kindler. Er war mehrmals für den Prix Europa nominiert und wurde 2002 mit dem Plopp-Award für die beste unabhängige Hörspielproduktion ausgezeichnet.

Ursendung: 05.12.2017

Als Download / Im Handel verfügbar seit / ab: 18.12.2017

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