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Tagebuch einer Anpassung

ein Hörspiel von Ernst Bruun Olsen, DRS 1975


68 ist vorbei und der Marsch durch die Institutionen mühsam: Irene arbeitet tagsüber in der Verwaltung, die Nächte verbringt sie in marxistischen Zirkeln. Ihr Mann ist Lehrer und desillusioniert. Doch er nimmt sich der Nachbarstochter Gurli an und versucht, einen neuen Menschen aus ihr zu machen...

Rudi Dutschke prägte 1967 die Strategie vom «Marsch durch die Institutionen»: Die Vertreter der Studentenbewegung sollten in die Betriebe, in die Armee, in die Schulen und Verwaltungen, um den «Laden systematisch durcheinanderzubringen». Augenscheinlich hat es funktioniert, schliesslich wurde ein Revoluzzer wie Joschka Fischer sogar deutscher Aussenminister; aber der Sozialismus wurde dabei nicht eingeführt. Wer sich also wem anpasst, die Institution dem Menschen oder eben umgekehrt, diese Frage stellt «Das Tagebuch der Anpassung» auf sehr sinnliche Art.


Ernst Bruun Olsen wurde 1923 in Nakskov auf der dänischen Insel Lolland geboren; er verstarb 2011. Als Schauspieler, Regisseur und Verfasser von Theaterstücken, Drehbüchern und Hörspielen prägte er die darstellenden Künste im Dänemark des 20. Jahrhunderts.


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