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Hochzeit in Konstantinopel

Hörspielbearbeitung - ein Hörspiel von Irmtraut Morgner, rbb 2013


Nach Konstantinopel, den fernen, sagenhaften Sehnsuchtsort, fahren Bele und Paul, ein junges Paar aus Ostberlin im Jahre 1968. In Wirklichkeit ist ihr Ziel die jugoslawische Adria, und auch die ist für sie schon sagenhaft und vielgestaltig, halb Orient, halb Okzident. Hier verbringen Bele und Paul ihre Flitterwochen. Dabei sind sie noch gar nicht verheiratet. Das Paar muss sich erst einmal kennenlernen. Und wo lernt man sich besser kennen als auf Reisen? Abend für Abend erzählt Bele ihrem Verlobten Geschichten: von unerhörten Rollerkäufen, nächtlichen Flügen mit einem Krankenhausbett und Selbstverwandlungen in beißwillige Raubkatzen – Abenteuer allesamt. Tags geht man schwimmen oder besichtigt Dubrovnik. Oder aber Paul widmet sich seiner wissenschaftlichen Arbeit. Sommerfrische eben, im Tagebuch festgehalten von Beles spitzer Schreibfeder. Doch jede Reise hat einmal ein Ende, auch eine Hochzeitsreise, die noch gar keine ist. An ihrem Ende landen Bele und Paul nicht eben da, wo sie hinwollten, Bele aber immerhin ein Stück näher bei sich selbst.

Irmtraud Morgner (1933 – 1990), in Chemnitz geboren, studierte Germanistik an der Universität Leipzig und arbeitete als Redaktionsassistentin bei der Zeitschrift „Neue Deutsche Literatur”. Seit 1957 war sie freie Schriftstellerin. Ihr Roman „Hochzeit in Konstantinopel“ war 1968 in Ost- und Westdeutschland ihr literarischer Durchbruch.

Ursendung: 25.08.2013


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