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Gespensterjäger (2) im Feuerspuk

Kinderhörspiel - ein Hörspiel von Cornelia Funke, NDR 2009 / Jumbo 2010


⏰ 95 Min.

🎬 Regie: Hans Helge Ott

Dramaturgie: Jörgpeter von Clarenau

🛠 Bearbeitung: Jörgpeter Ahlers

🎼 Musik: Bernd Keul

🎤 Mit: Monique Schwitter, Leon Alexander Rathje, Katja Brügger, Ernst H. Hilbich, Hans Peter Korff, Nina Kreß, Birte Kretschmer, Horst Arenthold, Joachim Bliese, Ingeborg Kallweit, Holger Postler, Klaus Dittmann, Sieglinde Gerloff-Flügge, Axel König, Gudo Mattiat, Johannes Schäfer, Pia Werfel

Dichter Rauch steigt aus dem Hotel Strandperle auf: Unberechenbare Feuergeister bedrohen die Gäste. Doch schon sind die Gespensterjäger zur Stelle. Mit Hedwig Kümmelsafts Anti-Spuk-Tricks können die Gruselexperten schließlich die stickigen Rauchschwaden durchdringen - und die mächtigen Geister mit Mut und Einfallsreichtum vertreiben.

Cornelia Funke wurde 1958 in Dorsten/Westfalen geboren, zog nach dem Abitur nach Hamburg und absolvierte eine Ausbildung als Diplompädagogin. Drei Jahre lang arbeitete sie als Erzieherin auf einem Bauspielplatz und studierte parallel dazu Buchillustration an der Fachhochschule für Gestaltung in Hamburg.
Nach Abschluss des Studiums war Cornelia Funke zunächst ausschließlich als Illustratorin für Kinderbücher tätig - eine Arbeit, die sie dazu anregte, selbst Geschichten für junge Leserinnen und Leser zu schreiben. So wurde sie mit 28 Jahren freischaffende Autorin und Illustratorin.Ihre freie Zeit verbringt Cornelia Funke am liebsten mit ihrer Familie. Außerdem ist sie ein großer Filmfan, reist gern und liest, so viel sie kann. Seit Mai 2005 wohnt Cornelia Funke mit ihrer Familie in Los Angeles; zuvor lebte sie am Stadtrand von Hamburg. 2008 erhielt sie den "Roswitha-Preis" der Stadt Bad Gandersheim und den Medienpreis "Bambi", 2009 den Jacob-Grimm-Preis.

hoerspielTIPPs.net:
«Nach dem Einstieg mit "Gespensterjäger auf eisiger Spur" erzählt Cornelia Funke die Geschichte um Tom, Hedwig Kümmelsaft und das MUG Hugo weiter. Das Trio muss sich hier in einem neuen Abenteuer beweisen, in dem sie ein Grubligei, eines der fünf gefährlichsten Gespenster der Welt, aus einem Hotel treiben müssen.

Die Geschichte steigt schnell ins Geschehen ein, großartige Hinführungen, wie noch in der vorherigen Episode, entfallen. Da die Spielzeit etwas kürzer ist, hat man für das eigentliche Abenteuer doch mehr Raum. Damit wird aber auch die Geschichte etwas gradliniger und im Plot standardisierter. Dafür überzeugt man andererseits wieder in den Details. Zum einen sind dies kleine originelle Einfälle in der Geschichte, vor allem aber die witzigen Dialoge der ausdrucksstarken Charaktere. Diesbezüglich besonders interessant sind da die Figuren Hedwig Kümmelsaft und Herr Wichtigmann, die mit ihrem ständigen Gezänk für das Highlight dieser Folge sorgen.

Dieser Unterhaltungswert resultiert aus den dankbaren Texten, aber vor allem aus dem erstklassigen Spiel von Katja Brügger und Hans Peter Korff. Natürlich kann auch wieder Ernst H. Hilbich als "Mittelmäßig unheimliches Gespenst" Hugo überzeugen.
In dieser Folge übernimmt Monique Schwitter den Erzählerpart. Obwohl sie recht neu im Hörspielgeschäft ist, erledigt sie diese Aufgabe wirklich gut.Überhaupt kitzelt Regisseur Hans Helge Ott aus seinem Sprecherensemble wirklich sehr hörenswerte Leistungen heraus, die sich natürlich auch gerne mal - so will es schließlich die Geschichte - sehr bunt präsentieren.

Abgerundet wird die Produktion durch eine sehr anschauliche Geräuschkulisse, die trotz der sehr leichten Geschichte nicht ins Alberne überkippt. Gleiches gilt für die Musikuntermalung von Bernd Lau, die Handlung und Kulisse gut unterstützt.

Auch mit "Gespensterjäger im Feuerspuk" legt der NDR eine sehr gelungene Produktion vor, die allerdings diesmal inhaltlich den Schwerpunkt mehr auf den reinen Unterhaltungswert legt. Diesbezüglich macht man hier aber alles richtig und überzeugt mit einer in sich sehr stimmigen Inszenierung.»

🔥 Radio:Tipp der Hörspiel-Freunde

📚 andere Folgen von Gespensterjäger

Ursendung: 21.02.2010

Als Download / Im Handel verfügbar seit / ab: 28.01.2010


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