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Lord Peter (6) In Ali Babas Höhle

Kriminalhörspiel - ein Hörspiel von Dorothy Leigh Sayers, mdr/SWR/SFB-ORB 2002


⏰ 53 Min.

🎬 Regie: Klaus Zippel

🛠 Bearbeitung: Ulrich Griebel

🎼 Musik: Michael Hinze

🎤 Mit: Erzählerin: Dagmar von Thomas
Lord Peter Wimsey: Peter Fricke
Mr. Jukes: Hilmar Eichhorn
Präsident Nr. 1: Dieter Bellmann
Frau Nr. 2: Ellen Hellwig
Mädchen: Daniela Voß
Nummer 22: Klaus Herm
Nummer 30: Horst Lebinsky
Nummer 41: Horst Hiemer
Ingenieur: Günter Schoßböck
Chefinspektor Parker: Siegfried Voß

Lord Peter täuscht seinen Tod vor, um sich inkognito in eine gutorganisierte Diebesbande einschleichen und ihre kriminellen Machenschaften beenden zu können. Was er nicht weiß, ist, dass die Bande mit Verrätern kurzen Prozeß macht. Bei einem turnusmäßigen Geheimtreffen aller Mitglieder in einem dunklen Haus ­ abgeschirmt wie Ali Babas Höhle ­ wird er enttarnt. Er ist in akuter Lebensgefahr. Mit einem gewagten Trick gelingt es ihm, den Chef der Bande in den Safe seines Hauses zu schicken. Dieser begehbare Safe ist eine Falle.

hoerspielTIPPs.net:
«Die jährlichen Reihe Krimisommer befasste sich im Jahr 2002 mit den Abenteuern von Lord Peter Wimsey, einem Detektiv aus Leidenschaft, der etwas zu Unrecht neben einem Holmes oder Poirot etwas im Schatten steht.
Die Fälle sind mitunter um einiges agiler, als die der anderen großen beiden, haben aber auch den gleichen scharfsinnigen Hintergrund.

Wie es in der Krimi-Sommer-Reihe üblich ist, gibt es auch hier breite Erzählstrecken, allerdings fällt es hier nicht so negativ auf, wie z. B. in den Serien um Pater Brown oder Hercule Poirot. Das liegt zum einen daran, dass man mit Dagmar von Thomas eine Erzählerin hat, der man gut zuhören kann, zum anderen die Erzähltexte in sich abgeschlossen sind, und seltener die Dialoge stören. Aber: Es ist zwar besser, aber noch lange nicht gut. Etwas mehr Dialoganteil wäre hier angebracht gewesen.

Im Fall 'Ali Babas Höhle' geht es um eine Verbrecherbande, die ein Edgar Wallace nicht schöner hätte erfinden können. Die Art, wie dieser das Handwerk gelegt werden, ist zwar etwas sehr risikoreich geplant, aber sehr durchdacht. Der Hörer ist nicht eingeweiht und so sind alle Ereignisse neu und selten vorhersehbar.

Die langen Erzähltexte schränken zwar den Hörgenuss etwas ein, wer sich davon nicht abschrecken lässt, den erwartet eine sehr unterhaltsamer Krimi, der bei einer angemesseneren Umsetzung das Zeug zu einem wahren Klassiker hätte.
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