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Lloyd-Hopkins-Trilogie (2) In der Tiefe der Nacht

Kriminalhörspiel - ein Hörspiel von James Ellroy, SWR 2001


⏰ 55 Min.

🎬 Regie: Norbert Schaeffer

Übersetzung: Rainer Schmidt

🛠 Bearbeitung: Norbert Schaeffer

🎼 Musik: Gerd Bessler

🎤 Mit: Hans Peter Hallwachs, Peter Dirschauer, Jens Wawrczeck, Kirstin Petri, Gunter Schoß, Christian Berkel, Jacob Knupfer, Hans Jörg Krumpholz, Katharina Müller, Ellen Schulz, Hüseyin Cirpici, Hubertus Gertzen, Jan Schreiber, Gerd Andresen, Mathias Lange, Peter Rühring

Seit zwei Jahren arbeitet Thomas Goff für Dr. John Havilland. Seit zwei Jahren durchstreift er die Singlebars von Los Angeles auf der Jagd nach menschlicher Beute - so, wie der Doktor sie braucht: weiß, männlich oder weiblich, Kind reicher Eltern, schwächlich, ängstlich, gelangweilt, ziellos, aber mit einer Neigung zum Mystizismus. Sie sollen Geld haben, Rauschgift haben und über eine ausgeprägte Sexualität verfügen. Sechs solcher Exemplare hat Goff bisher gefunden: Perverse, Sexomanen, Psychopathen. Und der Doktor braucht mehr, und deshalb akzeptiert er auch, was Thomas Goff zu seiner Befriedigung braucht: Goff muss morden. - Doch jetzt ist Lloyd Hopkins von L. A. Department hinter ihm her.

James Ellroy, geboren 1948 in Los Angeles, schaffte mit "Die schwarze Dahlie" den Durchbruch in Amerika.

hoerspielTIPPs.net:
«Auch der Mittelteil der Lloyd-Hopkins-Trilogie ist wieder ein Fest für alle Fans von Krimis härterer Gangart. James Ellroy erzählt wie gewohnt eine finstere Geschichte, die den üblichen hard-boiled-Klischee-Krimis deutlich überlegen ist. Sein Protagonist ist mit ordentlichen Ecken und Kanten versehen, die ihm den Helden-Stempel ein wenig verwehren.
Aber genau diese Figur ist es, die diese Krimis so besonders macht.

Auch bei der Umsetzung gibt es wenig Einheitskost. Norbert Schaeffer inszeniert das Stück ebenso unorthodox, wie es die Handlung vorgibt. Schnelle Szenenwechseln und anfangs unverständliche Erzählebenen, sorgen für ein ungewohntes Krimivergnügen, das vielleicht aber auch dem einem oder anderen Hörer etwas zuviel werden könnte.

In dieser Folge übernimmt Hans-Peter Hallwachs die Rolle des Hopkins. Er ist zwar ein guter Sprecher, überzeugt allerdings nicht in der Titelrolle, wie es noch Christain Redl in der ersten Folge tat. Dies liegt meines Erachtens insbesondere daran, dass Hallwachs zu oft in dieser Schublade agiert und er sich da eine Facette eingeschleift hat, die den meisten dieser Rollen, aber eben nicht Hopkins, gut zu Gesicht steht.

Ein guter Ellroy, der allerdings nicht ganz mit der Qualität des ersten Teils "Blut auf dem Mond" mithalten kann. Dennoch sollten Thriller-Freunde hier auf jedem Fall ein Ohr riskieren.»

📚 andere Folgen von Lloyd-Hopkins-Trilogie

Ursendung: 11.03.2001


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