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Isabellas Welt

Kinderhörspiel - ein Hörspiel von Christian Oelemann, hr/RBB 2007


⏰ 50 Min.

🎬 Regie: Götz Fritsch

🛠 Bearbeitung: Heidi Knetsch, Stefan Richwien

🎤 Mit: Isabella: Johanna Fritsch
Mareen: Anisyah Berty
Tristan: Benedikt von Sind
Mutter: Susana Fernandes-Genebra
Vater: Hanns-Jörg Krumpholz
Tante Vroni: Anna-Maria Kuricová
Theophil Behrendt: Wolf-Dietrich Sprenger
Jens McPherson: Fabian Gerhardt
Köchel / Erzähler: Jens Harzer
Violine: Uli Edelmann
Klavier, Klarinette, Xylophon, Oboe: Max Hassner


Isabella hört in Noten: Wenn die Tür quietscht, jemand lacht oder rülpst, sind das für sie Töne in A, Dis oder Gis, mal im Fünfviertel-, mal im Dreivierteltakt. Doch keiner ahnt etwas von Isabellas Begabung. Während ihre Schwester wie besessen für "Jugend musiziert" auf der Geige übt und ihr Bruder sich an der Klarinette versucht, verbringt Isabella ihre Tage am liebsten alleine auf ihrem Hochsitz. Dort notiert sie den Gesang "ihrer" Amsel, so schön findet sie die stets variierenden Melodien. Ihr gesamtes Taschengeld gibt sie für Notenhefte aus, doch das ist ihr Geheimnis. Bis eines Tages ihr Vater eines ihrer Hefte entdeckt. Er hält Isabella - ähnlich wie Mozart - für ein Wunderkind und stiftet ungewollt ein großes Durcheinander.

Christian Oelemann, geboren 1958, hatte schon als Jugendlicher vor allem sein Klavier und Bücher im Kopf. Bereits als 13-jähriger hatte er seine erste Band und einen Schrank voller eigener Kurzgeschichten und Gedichte. Nach Abitur und Zivildienst studierte er einige Jahre Germanistik und Literaturwissenschaften. Heute ist Musik sein Hobby, mit Literatur verdient er seinen Lebensunterhalt: als Kinder- und Jugendbuchautor und als Buchhändler in Wuppertal.

hoerspielTIPPs.net:
«Ein interessantes Kinderhörspiel, das sich Christian Oelemann da erdacht hat. Die Geschichte, um die musikalisch hochbegabte Isabella, die aber so gar kein Interesse an den üblichen Pfaden der Musik hat, ist durchaus originell und kann auch über weite Strecken unterhalten. Ein bisschen geht dem Plot zwar zwischendurch mal die Luft aus und recht früh weiß der Hörer auch, wo der Hase hinläuft, dennoch ist diese Produktion fernab von dem was man als 'NUR für Kinder' abtun könnte.

Bei der Umsetzung hätte ich mir ein wenig mehr Farbe gewünscht, es ist zwar viel Musik vorhanden, das Stück schreit aber nach mehr. Eine richtig dicke Kulisse hätte die Geschichte sicherlich noch hörenswerter gemacht.

Dennoch kann ich dieses Hörspiel jedem empfehlen, der ein Ohr für gute, unterhaltsame Geschichten hat.
»

🔥 Kinder- und Jugendhörspielpreis des mdr-Rundfunkrates 2008

Ursendung: 27.10.2007


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