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Mann ohne Makel

ein Hörspiel von Christian von Ditfurth, DLR/NDR 2006


⏰ 107

🎬 Regie: Norbert Schaeffer

🛠 Bearbeitung: Norbert Schaeffer

🎼 Musik: Cornelius Renz, Mario Schneider

🎤 Mit: Kohn: Joachim Bliese
Stachelmann: Michael Evers
Breuer: Eva Kryll
Winter: Christian Tasche
Derling: Michaela Steiger
Bohming: Otto Sander
Präsident: Jürgen Thormann
Taut: Wolfgang Condrus
Kreimeier: Jenny Schily
Mutter: Ingeborg Medschinski
Vater: Klaus Herm
Holler jr.: Christian Berkel
Grothe: Horst Bollmann
Enheim: Hans Diehl
Hebel: Nina Hoger
Mortimer: Friedhelm Ptok
Bender: Anian Zollner
Carsten: Wilfried Hochholdinger
Ablaß: Detlef Jacobsen
Esther: Deborah Kaufmann
HH 25: Maximilian von Pufendorf
Prugate: Hans Teuscher
Mandelbaum: Elfriede Irrall
Goldblum: Rolf Hoppe
Görner: Peter Rühring
Stroh: Christian Gaul
Krankenschwester: Marina Behnke
Junge: Gregor Schmidt-Branden
Kowalski: Sabine Arnold
Arzt: Gerd Grasse
Ammann: Hans-Michael Rehberg

Der 40-jährige Josef Maria Stachelmann, Dozent für Geschichte an der Universität Hamburg, ist in die Krise geraten. Seine Arthritis quält ihn, mit der Habilitation kommt er nicht voran. Nun taucht auch noch sein alter Studien-Kumpel Ossi Winter, inzwischen Kommissar bei der Mordkommission, auf und bittet ihn um Hilfe bei einem spektakulären Fall: Die Frau und zwei Kinder des Hamburger Maklers Maximilian Holler sind ermordet worden. Es gibt nur eine Spur, und die führt in die NS-Vergangenheit. Die Nazi-Zeit ist Stachelmanns Spezialgebiet. Der Historiker stellt eigene Ermittlungen an und gerät in lebensgefährliche Situationen.

hoerspielTIPPs.net:
«Mit Norbert Schaefers Umsetzung des gleichnamigen Romans von Christian von Ditfurth haben das Deutschlandradio und der NDR und nunmehr eben auch der Audio-Verlag nicht nur einen guten Griff ins Krimifach gewagt, sondern auch den hervorragenden Stoff in ein angemessenes Hörspielgewand gesteckt.
Bereits nach den ersten Szenen hat einen die Handlung gepackt und man fiebert den beiden Ermittlungswegen von Stachelmann und Winter richtig mit. Die Story, die weit über einen schnöden Krimi hinausgeht, ist extrem dicht und weist keinerlei Längen auf. Alles ist wichtig und bringt die Handlung voran, die einem trotz der zweistündigen Laufzeit, nicht als zu lange erscheint.
Das Besondere dieses Krimis ist die Ursächlichkeit der Motive in der Nazi-Zeit. Diese Verstrickungen werden im Laufe des Hörspiels immer weiter aufgedeckt und unglaublich eindrucksvoll geschildert.

Eine große Bank fast jeden Radiohörspiels ist das Sprecherteam. Hier lässt allein die Aufzählung die Qualität des Hörspiels erahnen. Bis in die kleinsten Nebenrollen arbeitet man hier mit Leuten, die ihrem guten Ruf durchweg gerecht werden.

´Mann ohne Makel´ ist ein Hörspiel, dass ich nicht nur dem Krimi-Fan empfehlen möchte, sondern auch für diejenigen interessant ist, denen dieses Genre oft zu trivial ist. Hier werden viele auf ihre Kosten kommen.
»

Vorstellung im OhrCast


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