| Im
Schatten des Kreuzes |
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Autor: |
Florian Stummer |
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Schnitt:
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Dennis
Künstner |
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Produktion: |
hoerspielprojekt.de 2009 |
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Musik: |
u.a. "The Mix"
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Länge: |
39 Min. |
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Mitwirkende: |
Raimund von Tripolis: Ralf Pappers
Reginald von Chatillion: Markus Raab
Guido von Lusignan: Markus Haacke
Gerhard von Riderfort: Michael Gerdes
Hauptmann Robert: Roman Ewert
Spion: Martin Ruppender
Saladin: Achim
Prolog und Epilog: Oda Plein |
Inhalt: |
Im Jahre 1187 zieht eine Armee von Kreuzrittern gegen Fürst
Saladin. Im Gepäck: Das heilige Kreuz.
Doch durch Hochmut, Ehrsucht und Irrsinn geht es verloren an den Islam.
Für immer.
Dies ist die Geschichte der historischen Figuren wie sie gewesen sein
könnte ...
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Bemerkungen:
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Mit
"Im Schatten des Kreuzes" legt das hörspielprojekt eine
Einzelgeschichte vor, die in einem interessanten, im Hörspiel
bislang wenig beachteten Genre spielt.
Es beginnt mit einer Vorgeschichte, in der der Leidensweg Jesu kurz
thematisiert wird, um eine Verbindung zu den Kreuzzügen zu
schlagen. Thematisch ist das sehr gut und stimmig, allerdings leidet
die Geschichte dort ein wenig darunter, etwas zu satt formuliert zu
sein. Es bekommt so einen etwas zu heiligen Charakter, was dann eher
nach einem Werbehörspiel für christliche
Gemeinschaften, denn
nach dem Auftakt für ein Abenteuerhörspiel klingt.
Dieses gibt es dann aber dann trotzdem noch. Und auch dieses ist
thematisch gut gelungen. Die Idee hinter der Geschichte ist gut, sie
entwickelt sich und findet am Ende auch eine erkennbare
Prämisse.
Leider hinkt dabei die Darstellung ein wenig. Man erzählt
diese
Geschichte, ohne begleitenden Erzähler. Das führt
dazu, dass
man mit vielen Dialogszenen arbeitet, die die Figuren und
deren
Absichten erklären müssen. So verliert man ein wenig
an Tempo
und die Geschichte wirkt zu Anfang etwas zäh. Im Laufe des
Hörspiels kommt man da immer besser in Schwung.
Die Umsetzung kann mit den Hörspielen, die ich bislang vom
Hörspielprojekt gehört habe, nicht ganz mithalten.
Das liegt
vor allem an den hohen Anforderungen der Kulisse. Gerade die
häufigen Schlacht- und Kampfszenen wirken etwas dünn
und
überzeugen auch nur wenig im schauspielerischen Zusammenspiel.
Dafür passte die Musik wiederum gut
zum Thema, auch wenn
man über die historische Genauigkeit sicherlich streiten
könnte.
Bei den Sprechern gab es Licht und Schatten, hier muss man allerdings
fairerweise anfügen, dass das Skript es Ihnen hier
sicherlich
nicht leicht machte. Insofern kann bzw. muss man über das ein
oder
andere Overacting sicherlich hinwegsehen.
Insgesamt konnte mich "Im Schatten des Kreuzes" weniger
überzeugen, da hier in allen Bereichen - wenn auch
entschuldbare -
Mängel vorhanden sind. Der Versuch, das durchaus interessante
Thema ohne Erzähler darzustellen, ist löblich, bringt
aber
Hürden mit sich, die hier kaum gemeistert werden konnten.
Schade, aber gerade nach den recht guten letzten
Projekten, hatte ich mir hier etwas mehr versprochen... |
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