| Jack
Slaughter - Tochter des Lichtes (1) |
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Autor: |
Devon Richter, Nikola Frey |
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Produktion: |
2008 |
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Regie: |
Lars Peter Lueg |
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Musik: |
Andy Matern |
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Mitwirkende: |
Erzähler: Till Hagen
Professor Doom: Klaus Dieter Klebsch
Dr. Kim Novak: Arianne Borbach
Basil Creeper: Rainer Fritzsche
Jack Slaughter: Simon Jäger
Ms. Albrigth: Regina Lemnitz
General Custer: Detlef Bierstedt
Tony Bishop: David Nathan
Lucifer: Lutz Mackensy
Bob: Andy Matern
Sunset River: Schaukje Könning
Rick Silver: Dennis Schmidt-Foß
Mr. Ming: Fang Yu
Grandma Abigail: Gisela Fritsch |
Inhalt: |
Im Verborgenen tobt seit Jahrtausenden ein
blutiger Krieg zwischen Gut
und Böse. Die Menschheit allein ist zu schwach, die entseelte
Dunkelheit zu besiegen. Doch in Zeiten größter
Verzweiflung
wird eine Kämpferin geboren, die sich tapfer den
Dämonen und
Mächten der Finsternis entgegen stellt. Jene Kriegerin ist die
Tochter des Lichts, die mit ihrer Kraft gegen die erbarmungslosen
Bestien der Hölle antreten muss. Sie nimmt sich selbst nicht
ganz
so ernst, aber ihre Feinde sollten dies besser tun. Begleiten wir die
Tochter des Lichts auf seinem Weg.
Ihr Name ist ... Jack Slaughter.
Im sonnigen Städtchen Jacksonville erwacht das unsagbar
Böse.
Waffenfreak und Hobbytaucher Jack Slaughter wird dazu berufen, sich auf
einen heiligen Feldzug gegen die Finsternis zu begeben. Wird Jack es
schaffen gegen Dämonen, Monster, Zombies und Vampire zu
bestehen?
Und warum soll ausgerechnet er die Tochter des Lichts sein? Fragen
über Fragen ... Doch das grauenhafte Schicksal nimmt bereits
seinen Lauf! |
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| Bemerkungen: |
So
richtig einordnen konnte man den Stil des Hörspiels aufgrund der
Ankündigungen nicht. Klar war nur, dass es im gern genutzten
Geisterjägergenre stattfindet und offenbar den Humor nicht
außen vorlässt. Gerade der letzte Aspekt spaltet ja
gerne und schnell die Hörerschar, denn selten treffen diese
Produktionen den Geschmack des breiten Publikums
Die Polarisierung wird es auch sicherlich bei dieser Serie geben,
allerdings habe ich nach Hören der Folge 1 doch die Hoffnung, dass
das Heer der Hörer, denen es gefällt, doch deutlich
größer sein dürfte. Der Humor ist durchaus
gefälliger, da man hier nicht zwanghaft aus jedem Satz einen
Pointe machen will. Stattdessen erzählt man eine, zwar recht
einfach gestrickte, aber zumindest gut aufgebaute und nachvollziehbare
Geschichte. Diese dreht sich hier fast ausschließlich darum, die
Figuren einzuführen und ihnen dabei zuzuhören, wie sie ihre
Rollen finden.
Dabei gibt es natürlich einige Abstrusitäten und ein paar
Gags aus der Klischeekiste, im Großen und Ganzen unterhält
diese Produktion aber auf sehr ordentlichem Niveau.
Wie erwartet erstklassig sind die Sprecher - allein Klaus-Dieter
Klebsch zieht hier als vom Schicksal gebeutelter Uni-Professor alle
Register. Ansonsten vernimmt man das gute Cast, das man schon aus
"Offenbarung 23" kennt. Die Leistungen sind durch die Bank gut.
Persönlich sagt mir nur die Besetzung von Simon Jäger und
David Nathan, die mir etwas zu alt für ihre Rollen klingen, nicht
so ganz zu.
Musikalisch hat Andy Matern einen sehr passenden Score beigesteuert,
der sowohl dem Genre gerecht wird, aber auch genug amerikanische
Klischees enthält, um das richtige Flair zum Plot zu schaffen.
"Jack 'Slaughter" vermischt in wohltuenden Dosen Gruselklischees und
Humor und wird so zu einem Hörspiel mit zwar wenig Tiefgang aber
hohem Unterhaltungswert. Stilistisch hat mich diese Produktion - nicht
nur wegen der entsprechenden Anspielung - an den Film "Shaun of the
dead" erinnert. Vielleicht nicht Jedermanns Sache, aber es
sollten auch diejenigen mal ein Ohr riskieren, die von anderen,
ähnlich orientierten Projekten nicht so begeistert waren. |
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