Jack Slaughter - Tochter des Lichtes (9) Die Wurzel des Bösen 
Autor: Devon Richter, Nikola Frey
Produktion: Folgenreich 2010
Regie: Lars Peter Lueg
Musik: Andy Matern
Dauer: 64 Min.



Mitwirkende:

Erzähler: Till Hagen
Basil Creeper: Rainer Fritzsche
Rick Silver: Dennis Schmidt-Foss
Elisabeth Creeper: Eva Kryll
Frank Stoner: Jan Spitzer
Jack Slaughter: Simon Jäger
Tony Bishop: David Nathan
Dr. Kim Novak: Arianne Borbach
White Silk: Ulrike Stürzbecher
Grandma Abigail: Gisela Fritsch
Bob: Andy Matern
Professor Doom: K.Dieter Klebsch
Flopper: Delphin Mitzi
Mr. Ming: Fang Yu



Inhalt:

Der teuflische Professor Doom ist endlich von der Bildfläche verschwunden. Doch einer schrecklichen Dämonin fällt sein mächtiges Zauberbuch in ihre botanischen Hände. Durch schwarze Magie erschafft sie sich neue Nahrung für ihr widerliches Laster. Monster-Jäger Jack Slaughter hat keine andere Wahl. Er muss mit einem alten Erzfeind zusammenarbeiten. Können die mutigen Kämpfer, die wie Feuer und Wasser sind, die tyrannische Bedrohung stoppen?



Bemerkungen: Basil Creeper sorgt dafür, dass der Reihe ein wenig frischer Wind beschert wird. Professor Doom sind seit dem letzten Abenteuer die Hände gebunden. Um ihn zu befreien, wendet sich sein Helfer Basil nun an seine Mutter, Elisabeth Creeper, die allerdings lieber selbst als Dämon agiert und darauf pfeift, den kaffeetrinkenden Professor zu erlösen. Damit hat dann auch die Phase der Langeweile, die die Tochter des Lichtes samt seiner Mitstreiter derzeit durchmachen, ein Ende.
Durch das Fehlen des Gegners ist dann auch tatsächlich ein wenig die Luft aus der Gruppe, was sich entsprechend auch auf den Unterhaltungswert auswirkt.
Die Folge nimmt aber wieder Fahrt auf, da die Geschichte mit dem Pakt mit Doom wieder eine nette Wendung bekommt, bevor es zum erwarteten, recht glatt verlaufenden Showdown kommt.

Auch wenn bei dieser Reihe der Schwerpunkt nicht auf der originellen Grundgeschichte liegt, sorgt hier doch die Einführung der Figur der Elisabeth Creeper und die damit verbundene Allianz mit Doom für eine gute Wendung.

Wie immer sind auch hier die lockeren Dialoge und Sprüche, verbunden mit der für deren Wirkung notwendigen Spielfreude,  zwar eher im Fokus, diese überzeugen hier jedoch nicht in dem Maße, wie sie das in früheren Folgen der Fall war.

Allerdings sind die Sprecher, die in ihren Figuren nun auch schon eine hörbare Routine besitzen, gewohnt gut aufgelegt. Aber auch hier sorgt Elisabeth Creeper für Aufsehen. Eva Kryll sorgt mit einer sehr guten Performance dafür, dass diese Figur herrlich fies herüberkommt und dieser Folge eine deutlichen Stempel aufdrückt.

Gewohnt gut und dem Comedyaspekt gemäß entsprechend bunt, ist die Soundkulisse. Wenngleich die Anforderungen an die Atmosphäre in dieser Reihe nicht sonderlich hoch sind, gibt man sich in diesem Punkt trotzdem richtig Mühe und so gelingt auch in dieser Folge wieder eine gute Untermalung.

Durch einen interessanten Aspekt in der Geschichte und einer sehr guten Eva Kryll schafft es auch diese Folge - wenn auch nur knapp - eine gute Wertung zu erreichen. Die Aspekte, mit denen man früher punkten konnte, sind allerdings etwas unter dem gewohnten Niveau.


Meine Wertung: + + +
   
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