Jekyll
P.I. (2) Seelenfänger (hörplanet)
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Buch: |
Andreas Laufhütte |
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Produktion: |
Hörplanet 2009 |
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Bearbeitung
und Regie: |
Michael
Eickhorst und Dennis Rohling |
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Musik: |
Dennis
Rohling |
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Länge: |
57 Min. |
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Mitwirkende: |
Henry Jekyll / Edward Hyde: Robert Missler
Erzähler: Oliver Feld
Inspektor Albert: Michael Pan
Emily Dragon: Marion von Stengel
Rebecca: Carmen Molinar
Tim: Andreas Otto
Helen: Christiane Marx
Patrick: Daniel Ratthei
Susan: Karen Schulz-Vobach
Seelenfänger: Ralf Mertens
Isidor Drake: Jürgen Kluckert
Ira Drake: Bea Kopyto
Lady Margaret: Christel Merian
Doktor Jumper: Lutz Riedel
Irrenwärter: Sascha Rotermund |
Inhalt: |
Ein Seelenfänger ist aus den
Schattenwelten entkommen und hält sich auf dem Anwesen von
Lord Drake versteckt. Aus dem Nichts attackiert er seine Opfer und
saugt ihnen den Verstand aus. Da er jede beliebige Gestalt annehmen
kann, weiß Henry Jekyll lange Zeit nicht, wer sein wirklicher
Gegner ist. Schließlich wird der Privatdetektiv selbst ein
Opfer des Seelenfängers. Ohne jede Erinnerung wird er in das
Sanatorium von Doktor Jumper gebracht, der ihn für
schreckliche Experimente missbraucht. Doch Jekyll erhält
Beistand – von unerwarteter Seite!
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| Bemerkungen: |
Nach
dem gelungenen Einstand mit der Folge "Das Grauen vom East End" meldet
sich Privatdetektiv Jekyll mit einem neuen Fall zurück. Diesmal
muss er sich gegen einen Seelenfänger behaupten, der ihn vor
ordentliche Probleme stellt.
"Seelenfänger" bleibt ein wenig hinter den Erwartungen, die
ich nach der ersten Folge an die Reihe hatte, zurück. Sie ist
deswegen nicht schlechter, aber ich hatte darauf gehofft, dass man die
Stärken, wie das "Jekyll und Hyde"-Thema, ausbaut, und
andererseits die Anleihen im Groschengruselgenre etwas
zurückfährt. Das ist in "Seelenfänger" leider nicht der
Fall, meines Erachtens kippt es sogar leicht zu Ungunsten der
Originalität.
Der Plot läuft formal nach den Standards des Genres. Innovatives
gibt es in der Story nur in eher kleineren Details, die aber letztlich
dafür sorgen, dass man sich damit im Feld der Sinclair-Klone gut
behaupten, und mit einer besonderen Note glänzen kann.
Dabei hilft auch die gelungene Umsetzung. Die Soundgestaltung und
musikalische Untermalung ist sehr auf die Handlung abgestimmt und
zeigt, dass die Herren aus Osnabrück etwas von ihrem Handwerk
verstehen. Gerade dieser Punkt sorgt dafür, dass hier die
Geschichte packend verkauft werden kann. Langeweile kommt hier
zumindest keine auf.
Das wird auch durch das gut agierende Sprecherensemble ergänzt.
Robert Missler erweist sich erneut als Idealbesetzung, aber auch in den
Gastrollen gibt es tolle Leistungen: Am auffälligsten ist dabei
Lutz Riedel, der sich in der Rolle des Irrenarztes, bzw. irren
Arztes, Dr. Jumper, richtig auszutoben weiß.
Nicht überzeugen konnte mich die Art, wie die
Regie Erzähler Oliver Feld einsetzt. Da ist oftmals das
Tempo, gerade in den spannenderen und actionreichen Szenen, zu
gedrosselt und läuft somit konträr zur sonstigen Inszenierung.
Auch wenn diese Folge meine persönlichen Erwartungen nicht ganz
erfüllen konnte, ein gutes und unterhaltsames Hörspiel
ist es letztendlich schon. Gerade im innovationsarmen Gruselbereich
ragt die originelle Idee hinter "Jekyll P. I." schon deutlich aus der
Masse hervor. |
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