Europa - Die Originale 51 - Krieg im All
  Autor: H. G. Francis
  Produktion: Europa 1978 / 2008
  Regie: Heikedine Körting
  Länge: 34 Min.
  Cover
 

Mitwirkende:

Erzähler: Peter Buchholz
Commander: Christian Mey
Duchess Caughtal: Brigitte Kollecker
Gamma-qu, Roboter: Volker Brandt
KUT-2, Roboter: Hans Meinhardt
Gordon, Starduster: Heinz Trixner
Duke: Gerd Martienzen

Inhalt:

Dark ist der mächtige Kommandant des Orion-Spiralarms der Galaxis. Er hat einen Plan entwickelt, die letzten noch freien Menschen in der Milchstraße zu vernichten. Daher lässt er die Geisel des Imperiums, Duchess Daughtal, entkommen. Sie soll ihm den Weg zu der geheimnisvollen Welt VADIGAN zeigen. Er folgt ihr mit der RAD, mit dem mächtigsten Raumschiff, welches das Universum je gesehen hat? Geht Duchess Daughtal ihm aber wirklich in die Falle? Oder hat sie gar einen eigenen Plan...?

Bemerkungen:

Dieses Hörspiel zeigt zwei Dinge deutlich: Zum einen, dass man bei Europa es verstanden hat, auf Züge aufzuspringen, zum anderen, wie H. G. Francis es versteht, einen Stoff zu so genial zu kürzen, dass das Wesentliche erhalten, die Geschichte rund bleibt und man sie trotzdem auch noch gut erkennen kann.

Hier diente der Film "Krieg der Sterne" als Vorlage. Die Geschichte hat man auf ein Minimum - sowohl, was die Anzahl der auftauchenden Figuren, als auch die Handlung selbst betrifft - reduziert.

In knapp 35 Minuten wird der Stoff hier abgewickelt - was natürlich für ein ordentliches Tempo sorgt. Langeweile kann dabei keine aufkommen.

Allerdings sorgt insbesondere der Roboter KUT-2 dafür, dass der Hörer sicherlich einige Nerven zeigen muss - denn dessen Gefiepe liegt noch deutlich über der Reizschwelle des Vorbildes. Ansonsten fängt man die Atmosphäre der Vorlage mit einfachen Mitteln recht gut ein. Natürlich darf man kein Soundgewitter wie im Hollywood-Vorbild erwarten, aber für die damaligen technischen Möglichkeiten im Hörspiel, ist das schon recht ordentlich.

Auch wenn man diese Folge als dreiste Kopie ansehen kann, sie ist aber allein deshalb schon interessant, weil hier recht deutlich wird, was H. G. Francis aus einer Vorlage machen kann.

 

Meine Wertung:

 

Link zur Hörprobe

 

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