| Kunststücke
für Kinder - van der Weyden: Der Dreikönigsaltar |
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Autor: |
Brigitte Jünger |
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Produktion: |
DLR / Igel Genius 2009 |
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Regie: |
Brigit Jünger |
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Musik: |
Naxos |
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Länge: |
46 Min. |
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| Mitwirkende: |
Rogier van der Weyden: Bert
Cöll
Erzähler: Friedhelm Ptok
Erzählerin: Marion Mainka
Elisabeth: Sylvia Göldel
Beter im Hintergrund: Gerd Daaßen
Bibelzitate: Michael Müller
Titelansage: Dominik Freiberger
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Inhalt: |
Der berühmte niederländische Maler Rogier van
der Weyden wird auf seiner Pilgerreise nach Rom in der Kutsche ganz
schön durchgeschüttelt. Er braucht unbedingt eine Pause. Als
die Reisegesellschaft am Kölner Dom vorbeikommt, gibt es für
Rogier kein Halten mehr. In dieser Kirche liegen die Reliquien der
Heiligen Drei Könige und sein neuester Auftrag lautet doch, ein
Altarbild zu malen, auf dem die Heiligen Drei Könige im
Mittelpunkt stehen! Das war 1450. Ungefähr sechs Jahre sind
seitdem vergangen und nun ist das Altarbild endlich fertig. Doch warum
spielt die Szene von Jesu Geburt bei Rogier nicht in Bethlehem sondern
in den Niederlanden und wieso ist der Kaufmann, der das Bild in Auftrag
gab, auch auf dem Bild, nämlich hinter Joseph, zu sehen?
Brigitte Jünger wurde 1961 in Köln geboren. Schon als Kind
fand sie Buchstaben und Wörter höchst spannend. Sie studierte
Germanistik, Kunstgeschichte und Psychologie und bekam drei Kinder.
Heute arbeitet Brigitte Jünger als freie Journalistin und Autorin
für verschiedene Rundfunkanstalten in Deutschland, vor allem
für den Westdeutschen Rundfunk und Deutschlandradio Kultur in
Berlin und macht Hörfunkbeiträge auch für Erwachsene,
vor allem aber für Kinder zu den Themen Musik, Kunst und Religion.
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| Bemerkungen: |
Bereits
zum dritten Mal erklären IgelGenius und das DRadio Kultur Kindern
die Welt der Kunst. Nach van Gogh und da Vinci ist nun der etwas
unbekanntere Rogier van der Weyden, bzw. sein Bild "Der
Dreikönigsaltar" an der Reihe.
Als "Hörspiel mit Musik" wird diese Produktion deklariert,
allerdings ist das Ergebnis dann doch deutlich mehr eine
Sachbuchlesung. Man lockert das Ganze zwar mit ein bisschen Dialogtext
auf, in dem man den Maler nebst Ehefrau zu Wort kommen lässt, den
weitaus größten Teil schultern aber die Erzähler
Friedhelm Ptok und Marion Mainka.
Die Spielzeit von 46 Minuten ist zwar nicht lange, allerdings für
eine Bildbeschreibung plus dessen Historie ist es fast schon ein wenig
überdimensioniert.
Auch stört ein wenig, dass man Dinge ohne Bezugnahme wiederholt,
gerade das wirkt - gerade bei dieser Detailtiefe - ein wenig
merkwürdig und sorgt nicht unbedingt für mehr
Hörinteresse.
Dabei ist das Erzählte per se recht interessant, die Aufteilung
auf zwei - wenn auch sehr gute - Erzählstimmen ist allerdings zu
wenig, um die nötige Farbe ins Spiel zu bringen.
Hier hätte es zwischendurch dringend mehrerer Hörspielelemente bedurft, um das Ganze ein wenig aufzulockern.
Immerhin kann die Musik ein paar Akzente setzen, hier passt man sich
historisch gut an und schafft sehr schöne und stimmige
Hintergründe.
Inhaltlich - bis auf Kleinigkeiten - kaum zu beanstanden, verliert die
Produktion ein wenig durch die zu spröde Darstellung. Um dieses
sachlich, nüchterne Thema ansprechender transportieren zu
können, hätte man deutlich originieller produzieren
müssen. |
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